Produktempfehlung: Powerbank

PowerbankMobiles arbeiten ist für mich die Lebensqualität des Nerd und aller die es zu nutzen wissen.
Es ist mir ein unbeschreiblich motivierender Genuss in einem Kaffee, der Sporthalle, einer
Wiese oder auch einfach nur im heimischen Garten zu sitzen und dort die für mich wirklich
wichtigen Dinge erledigen zu können.

Der ein oder andere wird nachvollziehen können, dass der Nervfaktor der heuten Spielereien
wie Facebook, Twitter, Farmspiele, WhatsApp und co so einiges an Produktivität, aber vor allem
auch an Energie klaut. Etwas, dass ich nun überhaupt nicht mag und sogar belächelnd verteufle,
so es mir denn auffällt. Dennoch kann ich mich gewisser Spielereien nicht erwehren und finde
sogar Gefallen daran, sobald ich einen Einsatzzweck entdeckt habe.

Da meine Laptops auch nach einigen Jahren och eine Mehrzahl an Stunden Akkulaufzeit samt
Leistung liefern ist hier nur wenig zu tun. Handys haben in der produktiven Phase auch nichts
verloren und Tablets gehen auch nicht aus. Was aber braucht man noch um sein „anfallendes
Zeug“ zu schaffen? Das ist sicherlich nach Aufgabengebieten unterschiedlich. In meinem Fall
können es Dinge sein wie die Aktioncam um ein neues Video zu drehen, der Hotspot um zum
versenden der Emails, Uploaden von Dateien und ähnlichem einen Internetzugang bereitzustellen
aber natürlich auch der Spaßfaktor Mini-Helikopter oder ein anderes Technisches Gespiele.

Vor einiger Zeit habe ich einen Amazon-Marathon gestartet und eine Woche lang wie wild nahezu
alles bezahlbare und halbwegs für mich adaptierbare in meinen Warenkorb gepackt. Unter anderem
auch eine wirklich günstige Powerbank von …. Dieses Teil habe ich erstmal nur für die Aktioncam gemacht um richtig lange Zeitraffer realisieren zu können. Doch als das Ding seinen Weg zu mir fand, war ich positiv über die simple Ausstattung und Einrichtung überrascht. Ein USB-Port zum laden, einer zum Entladen (also Ausgang). Ideal für alles, was sich über USB laden lässt. Sogar ein iPhone erhält so eine Ladung und auch der Hotspot hält länger. 6 Stunden Zeitraffer (wenn nicht sogar mehr) sind auch möglich und toller Weise ist man auch für die zukünftigen Geräte gewappnet. Selbst einen Raspberry Pi kann man daran betreiben und so zum Beispiel im Auto betreiben um damit irgendwas zu machen, auch wenn das Auto ausgeschaltet ist.

Für mein Lebensgefühl des mobilen Arbeitens eine ideale und vor allem günstige Ergänzung zu vielem was man so mit sich herumschleppen kann. Daher hier ausnahmsweise mal eine Produktempfehlung.

Source: Der Bode

Beiträge bei Facebook und co

Wie der ein oder andere weis, berate ich auch in den “neuen Medien”, baue Webseiten und Charakter auf. Daher ist natürlich auch der FaceBook-Algorithmus ein Thema für mich.

Ich habe schon viele Dinge versucht. Vom Einkaufen der Verbreitung, über diverse öffentlichkeitswirksamen Aktionen und geplanten Beiträgen. Immer wieder ist es verwunderlich zu sehen, wie und wann  Beiträge “erfolgreich” sind.

Da ich die moderne ziemlich irreführend finde und sogar lästig und anstrengend, verliert es für mich an Wert. Mir ist wichtig, dass ich euch erreiche und an meiner Arbeit und Leidenschaft teilhaben lasse. Mir ist wichtig, dass meine Beiträge einen Teil meinen alltags widerspiegeln. Daher kümmere ich mich eher weniger um “Fremdvorgaben” und versuch mein Ding durchzuziehen. Mittlerweile gehe ich bewusste Wege hin zur Webseite. Dort geschrieben Artikel teile ich hier bei Facebook und Twitter.

Nachhaltigkeit und Authentizität sind mir enorm wichtig. In den sozialen Medien zu leben ist nicht jedermanns sache. Zwar erreicht man unfassbar viele Menschen und hat eine gewaltige Plattform. Allerdings ist die Disziplin die man an den Tag legen muss gepaart mit der Freizügigkeit seiner Informationen ebenso enorm. In meinem Fall spiegelt es auch nicht das wieder, was ich erreichen möchte. Natürlich sollen möglichst viele Menschen meine Bilder sehen und natürlich möchte ich auch in Interaktion treten. Selbstveständlich arbeite ich mit hochdruck daran alles zu vermitteln und “an dem Mann” zu bringen, was dazu führt Aufträge zu generieren, Netzwerke zu bilden oder Wissen zu vermitteln.

Folgt man aber beispielsweisen Größen wie Calvin Hollywood oder anderen die es ähnlich treiben, so wirken die Beiträge oft sehr oberflächlich und für mich sogar ermüdent. Klar ist immer wieder der “Hey ich bin da” Faktor gegeben. Und natürlich wird ein Bedarf generiert, der ggf. vorher nicht da war. Auch der Unterhaltungswert ist gegeben und man kann jeden Tag einen neuen Teil dessen sehen, was man grundsätzlich gut findet. Für mich jedoch stellt sich heraus, dass auch hier die Welt so funktioniert wie sonst auch. Es hilft nur, wenn man gutes tut und andere über einen reden. Mundpropaganda nennt es sich.

Auch wenn ich unter garantie nicht die Verbreitung erreichen werde wie es viele andere schon haben, bleibe ich meinem Motto weitesgehend treu. Zwar werde ich auch zukünftig unterschiedliche Dinge ausprobieren und versuchen neue Wege zu ergründen. Doch im großen und ganzen will ich meine zur Verfügung stehende Energie und Zeit darauf verwenden mit meinen Kunden zu interagieren und meine Werke mit Emotionen und Erinnerungen zu füllen. Das man immer wieder Präsenz zeigen muss ist natürlich für das Wachstum und den Erhalt wichtig.

Wenn ich ehrlich bin, habe ich aber bisher die meisten Erfolge erzielt, wenn ich im realen Leben aktiv war. Tierschutzvereine, Zeitungsartikel, Hundeschulen. All das hat gleichzeitig auch mehr in meinem sozialen Netzwerk getan.

Ein besonders passender Artikel darüber, weshalb ein Gleichgewichtig zwischen Real und virtuell so wichtig ist und warum man sich ggf nicht immer nach anderen Maßstäben richten muss/sollte habe ich bei meiner Reise durch das Netz hier gefunden. Danke dafür.

 

Source: bodemotion

Debian: Autologin + Using screen + using ssh

I wished to use my raspberryPi with a tft touch panel but want to see my ssh session on this display. So here is my idea:

1. start an autologin with my user account after boot
2. every user login checks if screen is alive otherwise it starts a session
3. after ssh-login, just need to type screen -X NameOfScreen
4. …
5. Profit!

sudo vi /etc/inittab
change this line of tty1 to:

1:23:respawn:/sbin/rungetty tty1 -u root — login -f miro

vi ~/.bashrc
add this line at the end:

if ! screen -list | grep -q “NameOfScreen”; then
screen -S NameOfScreen
fi

Here is my result, left raspberryPi, right a console with ssh session ;)

Of course, better ideas are welcome!

Bash on two screens

Ergebnis der Herbstfotoaktion

So, nach einem ganzen Monat Fotoaktion bin ich nun ein wenig spät dabei euch die Ergebnisse des Events mitzuteilen. Insgesamt waren natürlich wieder tolle Einsendungen dabei und die Gewinner haben sicherlich Spaß mit den Preisen.

Bedanken muss ich mich zum einen bei Mailboxes etc und Sport-Bedarf-Handel für die jeweiligen Sachpreise. Diese waren dieses Mal richtig groß und den dritten Preis stelle ich selbst zur Verfügung.

Zu gewinnen gab es:

  • Einen Gutschein für eine Leinwand im Wert von 42 Euro
  • Eine Basic-Softshell-Jacke von Northland
  • Jeweils passende Hunde-Regen-Mäntelchen

Wer die Ergebnisse der Aktion gleich einsehen möchte, kann sich das Album gleich mal ansehen… Erstellt habe ich diese Ansicht mit Hilfe der Software Embedsocial.

 

 

Source: bodemotion

Anstrengend: die aktuelle Entwicklung

Vielleicht komme ich so langsam in ein störrisches Alter, in welchem man dazu neigt eher als nörgler zu fungieren. Tatsache ich allerdings, dass ich merke wie sehr ermüdent ich die Entwicklungen der letzten Zeit erleben. Immer mehr von dem was uns heute so begegnet erweckt in mir den Anschein einer Entwicklung aus Langeweile zu sein.

Ob es nun die Kacheln bei Windows 8, Systemd in der Linuxwelt oder das Flatdesign in OSX ist. Alles in allem macht es keinen Unterschied und ist weit vom Status “schlimm” entfernt. Jedoch ermattet es meine vorhandene Energie, denn ich kann vielen Entscheidungen einfach nicht folgen.

Dabei stelle ich bei ausführlichem reflektieren fest, dass es tatsächlich einer gewissen zugrunde liegenden konservativen Art geschuldet ist, dass ich vielen Dingen skeptisch gegenüber stehe. Zum einen neige ich dazu permanent Dinge besser machen zu wollen. Sei es der Nachhaltigkeit wegen oder einfach weil es geht oder weitere Ressourcen zur Verfügung gestellt werden können. Das dies nicht jedermanns Sache ich (zumal wir es aufgrund der zumeinst vorhandenen Leistung auch nicht brauchen) habe ich dabei schon begriffen und gleiche mich in der Form der Masse an, wie es mir möglich ist.

Vielmehr frage ich mich bei den fremdbestimmten Entscheidungen die sich meiner Energie, Zeit und Aufmerksam bedienen wollen: weshalb?

Bleibe ich bei dem Beispiel von Windows 8 und was die Einführung der Kacheln ausgelöst hat. Überall wurde gemeckert und geschimpft. Vor rund 10 Jahren (und das meine ich wirklich so) habe ich mir genau dieses Konzept in etwas flacherer Ausführung für meine Benutzer gewünscht, weil ich sie damit besser hätte leiten können. Heute jedoch wird es eingeführt in einer Zeit von Tablets, Smartphones und co. In einer Zeit, in der Email als Echtzeitkommunikaion angesehen wird und die Leute kaum noch in der Lage sind alltägliche Informationen ohne fremde Hilfe zu verarbeiten. Genau da kommen die Kacheln und wollen alles revoluzionieren. Ohne wiederspruch, denn damit einher wird noch mehr verändert was man vorher so hartnäckig gehalten hat und es bietet sich kein Weg zurück. Zudem braucht dieses weniger auch noch mehr Ressourcen – sowohl bei einem Rechner, als auch beim Menschen. Schwierigkeiten, Abneigung und Unverständnis ist vorprogrammiert.

Systemd aus der LInuxwelt will alles cooler machen indem es etwas darstellt, was seit mehreren Jahrzehnten als “nicht gut” angesehen wird und das ohne wirklichen Mehrwert, denn durch gestiegene Rechenleistung, günstigen Speicher und so weiter entfällt der technische Zugewinn. Natürlich gibt es noch mehr dazu zu sagen, aber man fragt sich schon, weshalb alles anders werden soll, wenn es doch gut funktioniert und die Veränderung keinen Bonus bringt.

Apple baut mit Yosemite die Icloud als Speicher in das Betriebssytem ein und speichert ungewollt Daten irgendwo. Mir als langjähriger Nutzer kommt es so vor, als sei ich nicht mehr der Herr über mein System und es reichen aufgrund der Sättigung an CPU, RAM, HDD, Zugriffszeiten und Netzwerklatenz keine “sichtbaren” indikatoren mehr um sich dessen zu versichern.

All diese und andere Entwicklungen zwingen Mich, andere, Firmen und wer weiß noch wen Instanzen aufzubauen, die ein lange vorhandenes Gleichgewicht an Funktion, Features, Nutzen und Vertrauen wiederherzustellen.

Ironischerweise ertappe ich mich immer wieder, wie ich mir die Frage stelle: Was aber soll dann Fortschritt sein?

Die Antwort darauf ist für mich nach wie vor die selbe: All diese Entwicklungen haben absolut ihre daseinberechtigung, denn der Mensch in seiner Art und Weise muss erst Dinge erleben um sie nachhaltig als gut oder schlecht zu klassifizieren. All diese Entwicklungen dienen den technisch geneigten Menschen als Spielwiese sich auszutoben und herumzuprobieren um letztendlich Technologien als gemeinsamen Nenner herauszuchristallisieren, welche wirklich potential haben. Das Missverständnis liegt darin den Fortschritt in der permanenten Veränderung zu sehen. Ein Auto wird nicht unbedingt besser, wenn ich Form, Farbe, Ausstattung und so weiter verändere. Es wird besser, wenn ich es richtig und vor allem Zweckgebunden den gebürfnissen anpasse.

Genau in diesem konflickt werden aber viele neue Entwickler groß und bedienen sich einer immer größer werdenden Masse an unverständigen und so ist die verwirrung komplett.

Immer mehr stelle ich fest, dass Menschen die verstanden haben wie Ursache und Wirkung, Aktion und Reaktion  funktionieren die Menschen sind, die großes mit wenig erschaffen und zudem meist noch ziemlich entspannt dabei sind, denn sie vertrauen ihren Lösungen.

Daher glaube ich auch, dass es sowohl ein Segen, als auch eine Gunst ist sich gewissenhaft mit dem Rücken gegen viele der aktuellen Geschehnisse zu stellen und diese aus gehobener Distanz zu beobachten. Denn so partizipiert man von dem Ameisenhaufen und kann seine eigenen Dinge realisieren. Den Fokus stramm auf das Ziel gerichtet und dabei die Herrlickeit des Lebens genießend, denn man hat auf diese Art ein wenig das Gefühl einen kleinen Teil verstanden zu haben.

Source: Der Bode

OpenRheinRuhr 2014 – Tag 2

Da wir aus logistischen Gründen nicht gemeinsam hingefahren sind, war Jörg also am ersten Tag und ich am zweiten Tag bei der OpenRheinRuhr 2014 in Oberhausen.

Es war an beiden Tagen leider etwas “ruhiger” als die letzten Jahre, trotzdem waren auch diesmal wieder nette Leute, Themen und Stände dabei.

Holger Jakobs hatte das Thema “C++11 und C++14 – Was bringen die neuen Standards?” vorgestellt und ich war doch recht positiv überrascht über einige Änderungen. Endlich kann ich meine Matrix vernünftig verschieben indem ich einfach die Adresse ändere (hrhr). Holger war aber auch ein sehr guter Redner.

Unter anderem war aber auch der Vortrag von Sarah Julia Kriesch zum Thema OpenSuse 13.2 recht aufschlussreich. OpenSuse scheint nach wie vor ein großes Thema in der europäischen Community zu sein und es war auch irgendwie amüsant zu hören wie doch eigentlich jeder meiner Gesprächspartner seinen ersten Linux-Kontakt über Suse gefunden hat. Es war damals halt einfach und bunt. Sarahs positive Meinung zu KDE kann ich aber nicht teilen :P XFCE4 rulez!

Harald Koenig hatte aber danach den Vogel abgeschossen und gezeigt was für verrückte Dinge man mit Strace machen kann. Es ist eine einfache und geniale Art um mal hinter die Kommandos in der Konsole zu kommen und selbst zum Auffinden von Fehlern ist es genial. Er löste auch gleich mal das Problem mit dem “, ‘ sowie “/” und zeigte die Unterschiede.  Großartig und genug zu Lachen gab es auch.

Ansonsten gab es noch ein paar schöne Stände und wie gesagt gute Gespräche. Ein paar Jungs hatten sich über einen RaspberryPi, WLAN-Stick und Motoren ferngesteuerte Pis gebaut (Apache, PHP und über Buttons dann bash-Befehle loshauen … geile Sache!).

OpenSuse war vertreten, Debian, es gab Mate(!) und die Orga war wie jedes mal gut organisiert ;) Danke nochmals!

Ich würde mich wahnsinnig freuen wenn es 2015 wieder ein ORR gibt und so wie es ausschaut ist die Chance für einen eigenen Vortrag nicht schwer.

Wenn ja, wir sind wieder dabei (und hoffentlich mal unverpeilt und unverplant als Team, gell Jörg?).

Warum es mich weiter zu BSD zieht

FreeBSD LogoAls hätte mein inneres es schon immer mit sich ausgemacht, stelle ich fest, dass es mich zunehmend mehr zu BSD Systemen hinzieht als zu Linux Systemen.

Merkwürdiger Weise habe ich eine ähnliche Entwicklung damals beobachtet, als ich mich vor einigen Jahren von Windows Maschinen abgewendet habe. Damit habe ich nicht aufgehört Windows Server einzusetzen oder Windows Arbeitsplätze auszustatten. Vielmehr habe ich für mich nicht genug Futter erhalten. Ich brauchte mehr Input und weniger verbrauchte Zeit. Der Weg zu Linux war ohnehin geebnet und ich hatte ein Gefühl zu wissen wofür ich meine Zeit und meine Energie einsetzte.

Nun, einige Jahre später habe ich diverse Lösungen mit Linux gebaut. Dabei oft die spielerische Entwicklung übersehen und teilweise bewusst ignoriert. Lösungen sollte gebaut werden und keine Grafittis kreirt. So habe ich nach wie vor schwierigkeiten mich an rc-update zu erinnern oder Dienste mit dem Befehl service neuzustarten und so weiter. Mein Ziel immer vor Augen war ich schlicht und ergreifend zu sehr an einer guten, belastbaren, skalierbaren oder einfach nur laufenden Umgebung interessiert. Und mal ehrlich: in aller Regel haben sich auch die Anforderungen der User in den letzten Jahren nicht sonderlich verändert.

Nun sitze ich täglich vor der Konsole und unterhalte mich mit unterschiedlichen Menschen. Leider muss ich dabei feststellen, dass Linux eine immer albernere Entwicklung einzuschlagen scheint. Angefangen mit Ubuntu – was für mich ein tolles Desktopsystem war – das immer mal wieder irgendwelche Änderungen in Releases einführte die mich von weiterm Einsatz weg drängte. Vielleicht ich einfach zu pragmatisch veranlagt, dass ich gewisse Dinge gern wiederfinden möchte und andere nur ungern “grundlos” ersetzt sehe. Weiter ging es bei OpenSuSE deren Ressourcenhunger und im Enterprise Betrieb das bloße vorhandensein von Servicepacks mit das gruseln lehrt.

Bevor mein Sarkasmus an dieser Stelle nicht richtig verstanden wird: alle diese Distributionen und Lösungen habe ich schätzen und teilweise mögen gelernt. Sie haben ihren Stellenwert und auch ihre absolute Daseinsberechtigung.

So habe ich in dieser Zeit immer mit dem Einsatz von ursprünglichen Linux Distributionen geliebäugelt. Zum Einsatz eines Slackware ist es aber nie gekommen :). Im Laufe der Zeit habe ich die Augen offen gehalten um weder Anschluss noch Neuerungen zu verpassen. So habe ich immer mehr die Entwicklung von BSD Systemen verfolgen können und die Mentalität dahinter schätzen und lieben gelernt. Genau wie damals bei Windows erscheint allerdings ein prompter Wechsel unklug, da die alltäglichen Kontaktaufnahme mit Linux passiert. Wenn man allerdings die Disskusionen um SystemD verfolgt erübrigt sich einiges an Scharm.

Daher habe ich mir den heimischen vier Wänden einen FreeBSD Heimserver installiert und freue mich jedes Mal Über Neue Lösungen, welche ich damit realisieren kann. Für die Zukunft steht bei mir definitiv auf dem Plan: mehr BSD.

Gründe dafür sind (wie sollte es auch anders sein) sehr einfach: das Ziel vor Augen, möchte ich mich nicht mit Kieselsteinen auf dem Weg beschäftigen. Schnell, unkompliziert, belastbar, skalierbar, nachhaltig soll das Ergebnis umgesetzt werden.

Ob mir das gelingt steht auf einem anderen Blatt. Allerdings wäre ich sehr neugieirig mit dem bisher angesammelten Wissen und vor allem mit der eingekehrten Sicherheit und Ruhe typische Infrastrukturen aufzubauen und zu sehen, wie sie über die Jahre bestand haben. Jetzt wo ich mir selbst so vor Augen führe, ähnelt es ein wenig wie das Mac OS bei Apple Computern. Man möchte sich einfach nur mit langfristigen Lösungen beschäftigen. Für schön und modern wird natürlich ab und an jemand gebraucht. Aber die Substanz ist belastbar und lädt zum nutzen ein…  Ich glaube das ist es, was mich an Unixoiden Systemen ohnehin am meisten reitzt: ich habe das Gefühl damit etwas schaffen zu können.

Source: Der Bode

Produktempfehlung: Jabra Wave Corded

Sabra Wave Corded

Seit langem mal wieder habe ich etwas gefunden (neben den Motivations und Erfolthemen) über das ich hier mal schreiben möchte. 

Ich habe mir in einer einwöchigen Aktion einen ordentlichen Warenkorb bei Amazon gegönnt und dabei dann auch ein Headset der Marke Jabra hinzugefügt. Es handelt sich dabei um das Jabra Wave Corded, welches ich mir auf diversen Gründen ausgesucht habe:

  1. Ich wollte wieder ein Headset mit Bügel haben
  2. Ich wollte ein Headset mit Kabel und ohne Funk haben
  3. Ich wollte ein gut sitzendes Headset haben, welches ggf. auch genutzt werden kann um sich etwas anzuhören
  4. Ich wollte ein Headset haben, welches ich mitunter auch an Rechnern etc nutzen kann

Dazu kam der Preis von knap 16 Euro, welche ich zwar insgesagt für meine Kniepige Ader als mehr empfand, als es manch ein anderer Produkt mri abverlangt hätte aber mehr als in Ordnung und Fair.

Als ich dann heute einen Teil der Sendung erhalten habe und das Headset in Händen hielt, was ich von der Haptik erst einmal irritierend überrascht. Es fühlt sich Wertig und gleichzeitig einfach an. Ein wenig undscheinbar und unkompliziert. Nicht viel zum drehen, strecken, ziehen, formen oder anpassen. Lediglich ein paar Gummidingsi für die Ohrmuschel und das war es dann auch schon fast.

Schnell kapiert, dass ich den Aufsatz mit der tiefer ins Ohr gehenden “Nase” haben möchte, fand das Teil dann auch fix seinen Platz an meinem Ohr und was soll ich anderes sagen, als dass man glaubt ein Engel pinkelt einem ins Ohr.

Der Sitz ist wirlich klasse, es entsteht kaum wahrnehmbarer Druck und der Gehörgang wird sanft verschlossen. Der Bügel als solches legt sich nah dem Kopf an die Ohrform und führt das Kabel unter die Kleidung. Das Mikrofon steht angenehm von der Wange ab, sodass man auch beim Reden oder Kaufen keine Berührung wahrnimmt.

Die Sprachqualität ist vom Hören her klasse, bekommt man einen satten Ton direkt ins Ohr. Mein Gegenüber hat mich auch gut verstehen und aufgrund mangelnder Gesprächspartner habe ich das Teil mal am Mac angeschlossen und den Skype Testservice angerufen. Auch hier hat man sofort ein heimisches Gefühl und ich glaube meine Stimme klang noch nie so Sexy. Lediglich ein leichtes Rauschen scheint mein Gerede zu begleiten. Mal schauen wie es mit der mitgelieferten Socke aussieht. 

Insgesamt also ein tolles Produkt mit vielen Einsatzmöglichkeiten. Ob Podcasthören im Auto, Telefonieren beim Spazieren gehen oder Diktieren von Texten. Das Headset wird wohl einiges zum Einsatz kommen und ich freue mich darauf.

Source: Der Bode

Weiterbildung: Leinenführigkeit

Weiterbild ist meiner Ansicht nach enorm wichtig. Dabei geht es in erster Linie nicht um die Erweiterung des Gehalts oder der Verwirklichung beruflicher Ziele. Weiterbildung stellt für viele den Grundstein dar.

Es spielt keine Rolle ob man sich selbst weiterbildet indem man sich mit einem Thema intensiv beschäftigt, oder ob man sich extern durch Mentoren, Podcasts, Videos anleiten lässt. Letzteres hat allerdings den Vorteil, dass man sich neben der eigentlichen Thematik mit den unterschiedlichsten Anforderungen konfrontiert wird und so gleich mehrere Dinge auf einmal schulen kann.

Aus diesem Grund versuche ich möglichst viel von dem zu erlangen, was man braucht um die Zulassung zum Hundertrainer zu bekommen. Als Erweiterung meines Portfolios ist es cool, als Service für meine Kunden hilfreich, als Pfeiler zur Abwicklung meiner Aufträge zweckdienlich und als berufliche Ergänzung enorm spannend. Zudem bietet es mir für meinen Setzkasten des Lebens außerordentliche viele Bausteine, welche ich bereits in der Vergangenheit immer wieder herauskramen und einsetzen konnte.

Deshalb ich habe mit freundlicher Unterstützung der Hunderschule von Anreas Steib ein flexibles Praktikum gestartet um hier nach Anton Fichtlmeier zu lernen wie und was man alles bei der Erziehung eines Hundes an Wegen begehen kann.

Ich bin schon sehr gespannt und kann es kaum erwarten, dass es morgen los geht. Ich werde berichten.

Source: bodemotion

Erste Eindrücke zur Aktioncam SJ 4000

In den vergangenen Tagen habe ich für mich die Entscheidung getroffen, dass ich wohl eine Aktioncam brauche. Zum einen lassen sich so schnell und recht einfach qualitativ ansprechende Zeitraffer erstellen, zu, anderen bilde ich mir ein so mal hin und wieder Videos von Shootings erstellen zu können. Natürlich gibt es noch zahlreiche andere Einsatzgebiete, nur waren dies für mich die wichtigsten.

Nach vielem schauen und vergleichen habe ich mich für die SJ 4000 Actioncam entschieden. Die Testvideos gefielen mir sehr gut und bei einem Mainstream wie GoPro und Co zucke ich in der Regel nicht sonderlich – sofern keine Argumente vorliegen.

Kurzerhand habe ich mir als die SJ 4000 gekauft und war überrascht von der tollen Haptik, der enorm einfachen Bedienung und dem reichhaltigen Zubehör. Zudem kaufte ich mir noch eine günsige Micro SD Karte. Es ist meiner Ansicht nach wirklich alles dabei, was man haben muss um damit einzusteigen seine eigenen Videos zu drehen.

Selbst das Mikrofon der Kamera scheint in sofern gut zu sein, als dass es für einfache Videos von Produkten oder Aktionen ausreichen sollte. Dazu werde ich noch einen gesonderten Test machen.

Nun ging es mir in erster Linie um Zeitraffer. Daher habe ich die Kamera mal ins auto geschnallt und den Akku komplett leer rödeln lassen – was nach rund 2 Stunden der Fall war. Bis dahin habe ich folgendes Video erstellen können, welches ich hier mal vollständig unbearbeitet aus den JPEGs und mit einer FPS von 7 erstellt habe. Ich denke es zeigt eindrucksvoll, dass damit schon einiges geht.

Source: bodemotion

Herbst-Foto-Aktion 2014 – es geht Runde im Kreis Unna

Herbstfotoaktion 2014

Dieses Mal sind alle Tierliebhaber aufgerufen mir Bilder mit Bezug auf den Herbst zu schicken. Gemeinsam werden wir diesem nämlich die Stirn bieten.

Dazu habe ich auch alle möglichen Zeitungen informiert, sodass ich die Hoffnung habe sehr viele Menschen zu erreichen. Die Grenzen von Kamen sollen gesprengt werden.

Natürlich soll es am Ende auch etwas zu gewinnen geben. Was steht noch nicht fest, denn auch Firmen sind aufgerufen zu spenden und so für Motivation zu sorgen. Gewinner soll es drei geben deren Bilder die meisten “gefällt mir” haben.

Die Aktion läuft den gesamten Oktober. Schickt mir eure Bilder bitte an info@bodemotion.de. Diese werden hier veröffentlicht und können geteilt werden.

Ich freue mich über eure Zusendungen. Lassen wir es krachen

Source: bodemotion

Netflix(DE) mit Hilfe von Chrome-Beta auf Linux (Ubuntu)

Gerade ausprobiert und für gut empfunden. Die Lösung für Amazon war ja irgendwas mit Wine, Silverlight und viel proprietärer anderer Scheiße.

Netflix verlangte nur *hüstl* eine aktuelle Chrome-Beta, das Plugin User-Agent Switcher for Chrome und die aktuellste libnss3. Letzteres war sogar bereits aktuell. Alles installiert, kurz mal den User-Agent verändert und tada … Netflix läuft

Netflix Linux Mozilla/5.0 (Windows NT 6.3; Win64; x64) AppleWebKit/537.36 (KHTML, like Gecko) Chrome/38.0.2114.2 Safari/537.36 Replace IE

Ich denke mit der Lösung kann man leben.

Quelle: omgubuntu.co.uk

Design des Twitter-Menüs: Kann mir das eigentlich jemand erklären?

Die Menü-Leiste bei #Twitter ist definitiv nützlich aber warum zum Teufel verstecken man unter “Mehr” eigentlich nur einen einzigen Punkt, nämlich die “Listen”?

Das ist doch einfach nur dämliches Design, oder? Wieso taucht statt “Mehr” nicht einfach der Punkt “Listen” auf und ich spare mir den einen zusätzlichen Klick.

“Mehr” geschlossen:

twitter_1a

“Mehr” aufgeklappt:

twitter2a

Bewerbungsfotos mal anders

Das war heute mal ein interessantes Shooting für eine Bewerbungsmappe. Tanja hat sich großartig geschlagen und es hat einen Riesen Spaß gemacht sie zu fotografieren. Schnell war sie warm gelaufen und hat gezeigt was in ihr steckt. Unkompliziert und mit wenig Einfluss war es nahezu ein selbstläufer die Aufnahmen zu erstellen.

Sie Bewirbt sich im Bereich der sozialen Therapiedienstleistung und war sich unsicher ob nun “Standard” oder iieber “anders”. Ich selbst bevorzuge immer so natürlich wie möglich – grade wenn man sich für eine Position vorstellt. Nur so kann man von Anfang bis Ende überzeugen und bekommt das was man auch täglich vertreten kann oder gar den Job der Wahl.

Wie macht ihr eure Bewerbungen? Lieber auf Nummer sicher oder auch mal was verrücktes?

Morgen geht es für mich weiter zu einem Schießstand – auch für eine Bewerbungsmappe. Allerdings dieses Mal direkt für eine ganze Broschüre – so bekommt man sicher auch den Traumjob! Hierbei erledige ich dann auch gleich noch die Entwicklung der Brüschüre und die Textung. Es macht irre viel Spaß den Charatkter eines Menschen herauszuarbeiten und neue wege zu gehen um zu überzeugen. Letztendlich sind es immer unsere eigenen Ziele die uns zu weiteren Träumen motivieren und ein kleiner Schubser bewirkt manchmal wunder.

Tanja

Tanja 2

Source: bodemotion

Umgang mit dem (H/K)unden

Immer wieder bekomme ich mit, dass es für meine Kunden wohl ein ausserordentliches Leistungsbild ist, wenn man angenehm Zeit miteinander verbringen kann und zudem vielleicht noch den respektvollen und professionellen Abstand waren kann.

Enorm häufig höre ich von schauergeschichten, in denen Ein Fotoshooting abgebrochen wurde, weil der Fotograf schlechte Laune bekam oder nicht ordentlich mit dem Tier umgehen wollte. Grausig finde ich die Berichterstattungen von Hochzeiten, in denen ein Fotograf zum Nabel des Geschehens mutiert und Leute vom Tisch holt oder anfängt die Situationen ungeschickt zu manipulieren.

Da bin ich immer ganz froh, dass ich solche Aussagen bisher noch nicht selbst erfahren musste. Es ist mir ein großes Anliegen, dass mein Kunde sich wohl fühlt. Gastfreundschaft und Empathie ist hier das Stichwort. Es geht bei einem Shooting nicht in erster Linie um die Verwirklichung meiner persönlichen Träume. Sondern es geht darum, dass die Bilder mit einem schönen Erlebnis verknüpft werden.

Bei Hunden bekommt man in der Regel ziemlich schnell ein Feedback auf sein Verhalten. So kann ich an einem Hund ablesen, ob ich grade etwas angespannt oder gar überdreht bin. Wie und warum man solche Signale ignoriert ist mir schleierhaft. Zumindest dann, wenn man Tiere fotografiert.

Damit sage ich nicht, dass es mir durchgehen gelingt alles “richtig” zu machen. Jedoch ist die Vorbereitung mit dieser inneren Haltung gleich eine andere und vor alllem kann man sich schnell der Situation einordnen, sofern man das verstanden hat.

Gestern habe ich bei einem Spaziergang ein wenig mit der Kamera herumgespielt und meinen Gasthund abgelichtet. Dabei begenete ich ein paar Menschen, die ebenfalls mit einem Hund unterwegs waren und wir liesen die Hunde nach einem anfänglichen Begrüßen miteinander spielen da beiden die selbe Energie auferlegt gewesen zu sein scheint.

Daraus erwachsen ist, dass der fremde Hund heute in einem Auftrag vor meiner Linse stand und weitere Termine sehr wahrscheinlich sind. Weshalb? Weil ich mir permanent mühe gebe die Situation von innenheraus zu betrachten und mein Gegenüber bestmöglich zu verstehen. Es geht nicht um mich. Ich möchte zwar das Bild von diesem tollen Hund (sein Name ist übrigens Eddi) machen, doch dazu muss ich mich auf die Ebene Begeben, in der ich das vermitteln kann.

Hat man das einmal verstanden wird es zunehmend einfacher Wünsche zu vermitteln und Shootings zu steuern. Die Perfektion veriert seinen Reiz und man betritt eine neue Ebene des fotografierens in der das Ergebnis eine Kombination aus fotografischem Können, leidenschaftlicher Erfahrung und Erinnerung ist.

In diesem Fall war es die Tatsache, dass der Eddi eine ziemlich schicksalhafte Vergangenheit hatte und nicht sonderlich gut auf andere Männder zu sprechen ist. Unsicherheit prägt sein handeln und dennoch hat das Shooting viel Spaß gemacht und ich hatte zwischendurch einen neuen Begleiter neben mir :) woran das wohl liegen mag…?

Eddi hat angst vor anderen Menschn

Source: bodemotion

FreeBSD Homeserver

Lange habe ich mich dagegen gesträubt einen Homeserver zu betreiben. In der frühen Zeit meiner Ausbildung, als der Strom noch günstig und die Vielfältigkeit der Dienste noch nicht so ausgeprägt war, da war es von jünglichem Interesse einen eigenen Server zu betreiben. Natürlich hat dieser keine wirklichen Aufgaben übernommen. Ein bisschen Fileserven und Webserver für die ultimativen Geheimprojekte. Eine Spielwiese nicht zu vergessen. So zumindest habe ich es in Erinnerung.

Damals einen eigenen Server zu betreiben hatte etwas elitäres. Man wollte unabhängig sein. Man wollte ausprobieren. Man wollte vielleicht auch ein Stück weit besonders sein und seine eigenen Erfahrungen sammeln. Der Server im eigenen Haushalt bot zudem die Möglichkeit das Internet auf eigene Art und Weise kennenzulernen. Mit dem Aufkommen von DynDNS Diensten war zudem eine einfache Erreichbarkeit gegeben, welche durch den Ausbau von DSL-Anschlüssen und Flatrates noch zusätzlich befeuert wurde.

In der heutigen Zeit ist es schlichter Luxus ohne großen Mehrwert. Ggf möchte man sich nicht in die Hände dritter begeben. Viel mehr wird da aber wohl nicht übrig sein, wenn man kein besonderen Hobbys und Interessen verfolgt. Das Netz ist voll mit Lösungen und Diensten die nahezu jeden halbwegs nachvollziehbaren Bedarf decken. Aus diesem Grund habe ich auch keinen Nutzen mehr für einen Heimserver gesehen und daher trotz vielem rebelleischen kleffen meines inneren Spieltriebs nichts angeschafft. Man wird schließlich vernünftiger.

Als ich dann unverhofft an einen Raspberry Pi gekommen bin nam das Schicksal einen neuen Anlauf. Die Tatsache, dass dieses kleine Gerät so unfassbar viel Leistung in Verbindung mit lautlosem Betrieb und Stromsparender Hardware verbindet ließ mich schwach werden und das erste MediaCenter im dauerbetrieb basteln. Natürlich blieb es nicht lange dabei und ein VPN Server kam dazu. Irgendwann wuchsen die Wünsche nach einem Fileserver und ggf. sogar ein paar Monitoring Diensten. Selbstverständlich will das Gerät auch aktuell gehalten werden und so überstieg es irgendwann meine Vorstellung sodas eine neue Lösung her musste. Schließlich wollte ich auch noch andere Dinge im Auge behalten und ggf. miteinander vernetzen.

So kam es, dass ich mich hochtauschte (schließlich bin ich auch manchmal geizig) und nun ein mini ITX System mit Intel Atom CPU und einem Gesamtverbrauch von unter 19 Watt bei 3 Festplatten und 4 GB Ram in meinem Wohnzimmer stehen habe, dass die Berechnung meiner TV Aufnahmen, Sicherung meiner Webseiten, Vernetzung durch VPN, Aufrechterhaltung von IRC Chats, Bereitstellung einer Virtualbox Umgebung samt Webserver übernimmt. Sicherlich habe ich dabei noch etwas vergessen.

Das großartige an allem, was auch den letzten Entscheidungspunkt gegeben hat, das ganze läuft auf FreeBSD. Warum das cool ist? FreeBSD – oder allgemein BSD – ist aus meiner Sicht wesentlich richtungsweisender als ein Linux System und bietet wesentlich mehr Komfort bei der Realisierung von KISS Lösungen. Letztere begeistern mich grundsätzlich und bilden den Antrieb mich mit Dingen zu beschäftigen. 

Durch die Tatsache, dass ich in meinem beruflichen alltag mit Linux arbeite und dabei die unterschiedlichsten Aufgabenstellungen realisiere und antaste, hat sich vermutlich auch noch ein gewisse Müdigkeit eingeschlichen. Linux hat sich ziemlich verändert. Zwar bot es einmal den Charakter eines Systems, mit dem man seine Vorstellungen realisieren kann (und bietet es grundsätzlich immernoch). Jedoch empfinde ich es zunehmend als komplexer ein Linuxsystem zurück zu bauen und sehe die gegebenen Möglichkeiten als recht unruhig an. BSD Systeme bieten hier eine gelungene Abwechslung und wirken auf mich wie die Benutzung eines Handys. Wenn man es einmal eingerichtet hat, gibt es nur noch die Benutzung.

So freue ich mich jedes Mal aufs neue, wenn ich mich per SSH einlogge, Datensicherung über Samba oder FTP betreibe, mir meine Musik und Filme per DLNA anschaue oder einfach nur fremde Systeme über VPN warte. Und das alles von einer SD Karte.

In sofern glaube ich, das es zukünftig das ein oder andere über die Einrichtung meines FreeBSD Systems hier zu lesen geben wird. Immerhin ist meine Bastelmotivation zurück gekehrt :)

Source: Der Bode

Herausforderungen

Jeden Tag aufs neue kommen sie in unser Leben und begleiten uns durch den Tag. Mal haben sie größere Ausmaße, mal eher unscheinbare. Für den ein oder anderen besitzen sie sogar die Fähigkeit eine Farbe anzunehmen. Die Rede ist von Herausforderungen.

Wir alle sehen uns ihnen gegenüber. Dem einen fällt es schwerer sie zu erkennen und er beginnt danach zu suchen, der andere kommt nicht umhin sie überall zu entdecken und ist schon von der schieren Anzahl ganz erschlagen.

Im allgemeinen haben Herausforderungen einen schlechten Ruf. In aller Regel treffen sich nur gleichgesinnte wenn es darum geht den Umgang mit ihnen zu suchen. In Gesprächen hat man sofort die volle Aufmerksamkeit aller beteiligten, wenn man offenbart, dass eine neue Herausforderung vor der Tür steht. Ausnahme ist allerdings, wenn man jemandem mitteilt, dass eben jene bevorstehende Aufgabe für ihn bestimmt ist. Dann erlebt man in aller regel eine Unruhe im Gegenüber aufsteigen die sich maximal in eine vorsichtige Abtasthaltung wandelt.

Dabei ist es zum einen eine reine Definitionssache, welche Stigma eine Herausforderung annimmt und zum anderen eine freie Interpretation, was sie einem selbst bedeutet.

Eigentlich genug Spielraum um sie für sich zu nutzen. Definiert man Beispielweise eine Herausforderung um und nennt sie Aufgabe, Ziel oder ähnlich, hat man gute Chancen sowohl sich selbst, als auch seinem Gegenüber die Unsicherheit und/oder Angst, Sorge oder Druck zu nehmen.

Mehr noch: Zerpflückt man eine Herausforderung in ihre Einzelteile wirkt sie zunehmend einfacher, unspektakulärer und weniger herausfordernd. Wenn man jetzt noch den eigenen Reingewinn in der Annahme dieser Herausforderung (oder Erledigung der Aufgabe) erkennt, wirkt eine zuvor noch abschreckende Herausforderung wie ein kleiner Motivationsmotor, der Schritt für Schritt anfängt das Getriebe des eigenen Erfolgs (zum Beispiel die Erledigung möglichst vieler Aufgaben auf der ToDo-Liste) in Gang zu setzen.

Herausforderungen sind also bestenfalls zu erledigende Aufgaben die uns maximal etwas von unserer Zeit abknüpfen und Energie bedürfen, weil wir sie in Angriff nehmen und zuvor ein bischen was von uns abgeben. Dieses Abgeben übrigens ist der innere Schweinehund. In aller Regel werden wir nicht geneigt sein etwas von uns abzugeben, wenn wir dafür nicht etwas ebenbürdiges oder gar höherwertiges erhalten. Das kann man auch evolutionär so stehen lassen. Meistens handelt es sich um ein Tauschgeschäft. Ist man eher der Erfolgsorientierte Geschäftsmanntyp, so möchte man zu dem Tausch auch noch etwas oben drauf haben. 

Wenn wir also für uns selbst oder unser Gegenüber eine Herausforderung ankommen sehen oder definieren, so sollten wir darauf achten immer das Ziel als zu erreichendes Maß der Dinge im Auge zu behalten und den Weg dahin in möglichst viele Teilabschnitte zu zerlegen. So behalten wir leichter den Überblick über die zu erbringende Energie zur Erledigung dieser Aufgabe und haben zudem auch noch den Mehrwert vor Augen der uns eine Rechtfertigung dafür bietet weshalb wir all das hier machen.

Halten wir also abschließend Fest: Aufgaben sind unser täglich Brot. Wie gut oder weniger gut wir sie erledigen liegt in der Priorität des erkannten Ziels. Dieses Ziel liegt hinter der Aufgabe und ist durch die Definition geformt. Je kleiner wir eine Aufgabe in ihre Einzelteile zerlegen, so einfacher erscheint uns das Gesamte. Als Motivator dient der zu dahinterliegende Mehrwert für den wir unsere Energie opfern. Wie toll dieser uns allerdings gefällt ist die Herausforderung des Aufgabenstellers :).

Source: Der Bode

Rückmeldung aus dem Urlaub

Wie der ein oder andere vielleicht mitbekommen hat habe ich mir eine Auszeit gegönnt und war am schönen Gardasee. Im Vergleich zum letzten Jahr war es doch ein wenig anders. Mehr und mehr bin ich von diesem Land auf den Unterschiedlichsten Ebenen Begeistert.

Allerdings sollte dieser Urlaub auch und überwiegend der Familie gewidmet sein. Daher sind meine Vorhaben in Sachen Buch schreiben, Artikel basteln, Homepages bauen und so weiter recht kurz geraten.

Nichts desto weniger habe ich die unfassbare Vielfallt der Eindrücke nicht spurlos an meinem Sensor vorbei ziehen lassen und musste gleichzeitig ein wenig mit meinem Workflow spielen. Auch kam ich aus meiner Rolle als Tierfotograf nicht so ganz heraus, was in der Bewunderung der Tiere und dem Umgang der Einheimischen mit ihnen resultierte. Zudem war die Landschaft für Landschaftsaufnahmen grade perfekt… Dennoch hielt ich mich auch hier ein bisschen kurz :).

Damit auch ja jeder einen kleinen Eindruck erlangen kann, was und wie es mir in Italien erging, habe ich auf meinem Flickr-Account auch gleich ein Album angelegt. Sollte zu meiner bisherigen Auswahl noch etwas dazu kommen, so werde ich es wohl auch gleich dort zur Verfügung stellen. 

Also: Welcome back to me to germany :)

Source: bodemotion