Umgang mit dem (H/K)unden

Immer wieder bekomme ich mit, dass es für meine Kunden wohl ein ausserordentliches Leistungsbild ist, wenn man angenehm Zeit miteinander verbringen kann und zudem vielleicht noch den respektvollen und professionellen Abstand waren kann.

Enorm häufig höre ich von schauergeschichten, in denen Ein Fotoshooting abgebrochen wurde, weil der Fotograf schlechte Laune bekam oder nicht ordentlich mit dem Tier umgehen wollte. Grausig finde ich die Berichterstattungen von Hochzeiten, in denen ein Fotograf zum Nabel des Geschehens mutiert und Leute vom Tisch holt oder anfängt die Situationen ungeschickt zu manipulieren.

Da bin ich immer ganz froh, dass ich solche Aussagen bisher noch nicht selbst erfahren musste. Es ist mir ein großes Anliegen, dass mein Kunde sich wohl fühlt. Gastfreundschaft und Empathie ist hier das Stichwort. Es geht bei einem Shooting nicht in erster Linie um die Verwirklichung meiner persönlichen Träume. Sondern es geht darum, dass die Bilder mit einem schönen Erlebnis verknüpft werden.

Bei Hunden bekommt man in der Regel ziemlich schnell ein Feedback auf sein Verhalten. So kann ich an einem Hund ablesen, ob ich grade etwas angespannt oder gar überdreht bin. Wie und warum man solche Signale ignoriert ist mir schleierhaft. Zumindest dann, wenn man Tiere fotografiert.

Damit sage ich nicht, dass es mir durchgehen gelingt alles “richtig” zu machen. Jedoch ist die Vorbereitung mit dieser inneren Haltung gleich eine andere und vor alllem kann man sich schnell der Situation einordnen, sofern man das verstanden hat.

Gestern habe ich bei einem Spaziergang ein wenig mit der Kamera herumgespielt und meinen Gasthund abgelichtet. Dabei begenete ich ein paar Menschen, die ebenfalls mit einem Hund unterwegs waren und wir liesen die Hunde nach einem anfänglichen Begrüßen miteinander spielen da beiden die selbe Energie auferlegt gewesen zu sein scheint.

Daraus erwachsen ist, dass der fremde Hund heute in einem Auftrag vor meiner Linse stand und weitere Termine sehr wahrscheinlich sind. Weshalb? Weil ich mir permanent mühe gebe die Situation von innenheraus zu betrachten und mein Gegenüber bestmöglich zu verstehen. Es geht nicht um mich. Ich möchte zwar das Bild von diesem tollen Hund (sein Name ist übrigens Eddi) machen, doch dazu muss ich mich auf die Ebene Begeben, in der ich das vermitteln kann.

Hat man das einmal verstanden wird es zunehmend einfacher Wünsche zu vermitteln und Shootings zu steuern. Die Perfektion veriert seinen Reiz und man betritt eine neue Ebene des fotografierens in der das Ergebnis eine Kombination aus fotografischem Können, leidenschaftlicher Erfahrung und Erinnerung ist.

In diesem Fall war es die Tatsache, dass der Eddi eine ziemlich schicksalhafte Vergangenheit hatte und nicht sonderlich gut auf andere Männder zu sprechen ist. Unsicherheit prägt sein handeln und dennoch hat das Shooting viel Spaß gemacht und ich hatte zwischendurch einen neuen Begleiter neben mir :) woran das wohl liegen mag…?

Eddi hat angst vor anderen Menschn

Source: bodemotion

FreeBSD Homeserver

Lange habe ich mich dagegen gesträubt einen Homeserver zu betreiben. In der frühen Zeit meiner Ausbildung, als der Strom noch günstig und die Vielfältigkeit der Dienste noch nicht so ausgeprägt war, da war es von jünglichem Interesse einen eigenen Server zu betreiben. Natürlich hat dieser keine wirklichen Aufgaben übernommen. Ein bisschen Fileserven und Webserver für die ultimativen Geheimprojekte. Eine Spielwiese nicht zu vergessen. So zumindest habe ich es in Erinnerung.

Damals einen eigenen Server zu betreiben hatte etwas elitäres. Man wollte unabhängig sein. Man wollte ausprobieren. Man wollte vielleicht auch ein Stück weit besonders sein und seine eigenen Erfahrungen sammeln. Der Server im eigenen Haushalt bot zudem die Möglichkeit das Internet auf eigene Art und Weise kennenzulernen. Mit dem Aufkommen von DynDNS Diensten war zudem eine einfache Erreichbarkeit gegeben, welche durch den Ausbau von DSL-Anschlüssen und Flatrates noch zusätzlich befeuert wurde.

In der heutigen Zeit ist es schlichter Luxus ohne großen Mehrwert. Ggf möchte man sich nicht in die Hände dritter begeben. Viel mehr wird da aber wohl nicht übrig sein, wenn man kein besonderen Hobbys und Interessen verfolgt. Das Netz ist voll mit Lösungen und Diensten die nahezu jeden halbwegs nachvollziehbaren Bedarf decken. Aus diesem Grund habe ich auch keinen Nutzen mehr für einen Heimserver gesehen und daher trotz vielem rebelleischen kleffen meines inneren Spieltriebs nichts angeschafft. Man wird schließlich vernünftiger.

Als ich dann unverhofft an einen Raspberry Pi gekommen bin nam das Schicksal einen neuen Anlauf. Die Tatsache, dass dieses kleine Gerät so unfassbar viel Leistung in Verbindung mit lautlosem Betrieb und Stromsparender Hardware verbindet ließ mich schwach werden und das erste MediaCenter im dauerbetrieb basteln. Natürlich blieb es nicht lange dabei und ein VPN Server kam dazu. Irgendwann wuchsen die Wünsche nach einem Fileserver und ggf. sogar ein paar Monitoring Diensten. Selbstverständlich will das Gerät auch aktuell gehalten werden und so überstieg es irgendwann meine Vorstellung sodas eine neue Lösung her musste. Schließlich wollte ich auch noch andere Dinge im Auge behalten und ggf. miteinander vernetzen.

So kam es, dass ich mich hochtauschte (schließlich bin ich auch manchmal geizig) und nun ein mini ITX System mit Intel Atom CPU und einem Gesamtverbrauch von unter 19 Watt bei 3 Festplatten und 4 GB Ram in meinem Wohnzimmer stehen habe, dass die Berechnung meiner TV Aufnahmen, Sicherung meiner Webseiten, Vernetzung durch VPN, Aufrechterhaltung von IRC Chats, Bereitstellung einer Virtualbox Umgebung samt Webserver übernimmt. Sicherlich habe ich dabei noch etwas vergessen.

Das großartige an allem, was auch den letzten Entscheidungspunkt gegeben hat, das ganze läuft auf FreeBSD. Warum das cool ist? FreeBSD – oder allgemein BSD – ist aus meiner Sicht wesentlich richtungsweisender als ein Linux System und bietet wesentlich mehr Komfort bei der Realisierung von KISS Lösungen. Letztere begeistern mich grundsätzlich und bilden den Antrieb mich mit Dingen zu beschäftigen. 

Durch die Tatsache, dass ich in meinem beruflichen alltag mit Linux arbeite und dabei die unterschiedlichsten Aufgabenstellungen realisiere und antaste, hat sich vermutlich auch noch ein gewisse Müdigkeit eingeschlichen. Linux hat sich ziemlich verändert. Zwar bot es einmal den Charakter eines Systems, mit dem man seine Vorstellungen realisieren kann (und bietet es grundsätzlich immernoch). Jedoch empfinde ich es zunehmend als komplexer ein Linuxsystem zurück zu bauen und sehe die gegebenen Möglichkeiten als recht unruhig an. BSD Systeme bieten hier eine gelungene Abwechslung und wirken auf mich wie die Benutzung eines Handys. Wenn man es einmal eingerichtet hat, gibt es nur noch die Benutzung.

So freue ich mich jedes Mal aufs neue, wenn ich mich per SSH einlogge, Datensicherung über Samba oder FTP betreibe, mir meine Musik und Filme per DLNA anschaue oder einfach nur fremde Systeme über VPN warte. Und das alles von einer SD Karte.

In sofern glaube ich, das es zukünftig das ein oder andere über die Einrichtung meines FreeBSD Systems hier zu lesen geben wird. Immerhin ist meine Bastelmotivation zurück gekehrt :)

Source: Der Bode

Herausforderungen

Jeden Tag aufs neue kommen sie in unser Leben und begleiten uns durch den Tag. Mal haben sie größere Ausmaße, mal eher unscheinbare. Für den ein oder anderen besitzen sie sogar die Fähigkeit eine Farbe anzunehmen. Die Rede ist von Herausforderungen.

Wir alle sehen uns ihnen gegenüber. Dem einen fällt es schwerer sie zu erkennen und er beginnt danach zu suchen, der andere kommt nicht umhin sie überall zu entdecken und ist schon von der schieren Anzahl ganz erschlagen.

Im allgemeinen haben Herausforderungen einen schlechten Ruf. In aller Regel treffen sich nur gleichgesinnte wenn es darum geht den Umgang mit ihnen zu suchen. In Gesprächen hat man sofort die volle Aufmerksamkeit aller beteiligten, wenn man offenbart, dass eine neue Herausforderung vor der Tür steht. Ausnahme ist allerdings, wenn man jemandem mitteilt, dass eben jene bevorstehende Aufgabe für ihn bestimmt ist. Dann erlebt man in aller regel eine Unruhe im Gegenüber aufsteigen die sich maximal in eine vorsichtige Abtasthaltung wandelt.

Dabei ist es zum einen eine reine Definitionssache, welche Stigma eine Herausforderung annimmt und zum anderen eine freie Interpretation, was sie einem selbst bedeutet.

Eigentlich genug Spielraum um sie für sich zu nutzen. Definiert man Beispielweise eine Herausforderung um und nennt sie Aufgabe, Ziel oder ähnlich, hat man gute Chancen sowohl sich selbst, als auch seinem Gegenüber die Unsicherheit und/oder Angst, Sorge oder Druck zu nehmen.

Mehr noch: Zerpflückt man eine Herausforderung in ihre Einzelteile wirkt sie zunehmend einfacher, unspektakulärer und weniger herausfordernd. Wenn man jetzt noch den eigenen Reingewinn in der Annahme dieser Herausforderung (oder Erledigung der Aufgabe) erkennt, wirkt eine zuvor noch abschreckende Herausforderung wie ein kleiner Motivationsmotor, der Schritt für Schritt anfängt das Getriebe des eigenen Erfolgs (zum Beispiel die Erledigung möglichst vieler Aufgaben auf der ToDo-Liste) in Gang zu setzen.

Herausforderungen sind also bestenfalls zu erledigende Aufgaben die uns maximal etwas von unserer Zeit abknüpfen und Energie bedürfen, weil wir sie in Angriff nehmen und zuvor ein bischen was von uns abgeben. Dieses Abgeben übrigens ist der innere Schweinehund. In aller Regel werden wir nicht geneigt sein etwas von uns abzugeben, wenn wir dafür nicht etwas ebenbürdiges oder gar höherwertiges erhalten. Das kann man auch evolutionär so stehen lassen. Meistens handelt es sich um ein Tauschgeschäft. Ist man eher der Erfolgsorientierte Geschäftsmanntyp, so möchte man zu dem Tausch auch noch etwas oben drauf haben. 

Wenn wir also für uns selbst oder unser Gegenüber eine Herausforderung ankommen sehen oder definieren, so sollten wir darauf achten immer das Ziel als zu erreichendes Maß der Dinge im Auge zu behalten und den Weg dahin in möglichst viele Teilabschnitte zu zerlegen. So behalten wir leichter den Überblick über die zu erbringende Energie zur Erledigung dieser Aufgabe und haben zudem auch noch den Mehrwert vor Augen der uns eine Rechtfertigung dafür bietet weshalb wir all das hier machen.

Halten wir also abschließend Fest: Aufgaben sind unser täglich Brot. Wie gut oder weniger gut wir sie erledigen liegt in der Priorität des erkannten Ziels. Dieses Ziel liegt hinter der Aufgabe und ist durch die Definition geformt. Je kleiner wir eine Aufgabe in ihre Einzelteile zerlegen, so einfacher erscheint uns das Gesamte. Als Motivator dient der zu dahinterliegende Mehrwert für den wir unsere Energie opfern. Wie toll dieser uns allerdings gefällt ist die Herausforderung des Aufgabenstellers :).

Source: Der Bode

Rückmeldung aus dem Urlaub

Wie der ein oder andere vielleicht mitbekommen hat habe ich mir eine Auszeit gegönnt und war am schönen Gardasee. Im Vergleich zum letzten Jahr war es doch ein wenig anders. Mehr und mehr bin ich von diesem Land auf den Unterschiedlichsten Ebenen Begeistert.

Allerdings sollte dieser Urlaub auch und überwiegend der Familie gewidmet sein. Daher sind meine Vorhaben in Sachen Buch schreiben, Artikel basteln, Homepages bauen und so weiter recht kurz geraten.

Nichts desto weniger habe ich die unfassbare Vielfallt der Eindrücke nicht spurlos an meinem Sensor vorbei ziehen lassen und musste gleichzeitig ein wenig mit meinem Workflow spielen. Auch kam ich aus meiner Rolle als Tierfotograf nicht so ganz heraus, was in der Bewunderung der Tiere und dem Umgang der Einheimischen mit ihnen resultierte. Zudem war die Landschaft für Landschaftsaufnahmen grade perfekt… Dennoch hielt ich mich auch hier ein bisschen kurz :).

Damit auch ja jeder einen kleinen Eindruck erlangen kann, was und wie es mir in Italien erging, habe ich auf meinem Flickr-Account auch gleich ein Album angelegt. Sollte zu meiner bisherigen Auswahl noch etwas dazu kommen, so werde ich es wohl auch gleich dort zur Verfügung stellen. 

Also: Welcome back to me to germany :)

Source: bodemotion

Von Urlaub und Entspannung

In den letzten drei Wochen genieße ich meinen Urlaub mit überwiegendem Anteil in Italien. Dabei ist es mir sehr wichtig weiterhin den Selbstversorger zu machen und mir ein Maximum an Kultur mitzunehmen.

Meinen üblichen Lebensstil gilt es allerdings lediglich der dortigen Gesellschaft anzupassen, aber nicht so zu verändern, dass es keine Parallelen zum „üblichen“ Leben gibt. Viele Menschen sagen Dinge wie „Ich brauche meinen Urlaub“ oder „endlich abschalten“. Meine persönliche Philosophie ist allerdings, dass ich mein Möglichstes tue um so zu leben wie ich Urlaub machen würde. Ändern tut sich dabei lediglich der Ort der Austragung.

Warum ich das so handhabe? Weil ich alles andere weder korrekt noch fair finde. Die Vorstellung den überwiegenden Teil meines Daseins in einer nicht motivierenden Umgebung zu verbringen mit dem inneren Wunsch weg zu kommen um etwas zu tun, was meiner Gesundheit und meinem Wohlbefinden zu gute kommt ist schlicht und ergreifend nicht mein Fall. Zumal ich mir auch nicht vorstellen kann wie das so ist.

Des Weiteren hat es den Vorteil, dass sowohl die Wahl des Urlaubsortes, als auch der Umstände wesentlich einfacher und lockerer Verläuft. Lediglich die gewünschten Umstände/Entfernungen und so weiter sind zu beachten. Des Weiteren werden keine Erwartungen enttäuscht in Sachen Service, Lebensstandard und so weiter. Wichtig für mich ist primär, dass ich meine Ruhe habe und keine unnötigen Einflüsse zu verarbeiten habe. Der Wunsch möglichst frei mit der Tagesgestaltung und dem Verlauf umgehen zu können ist meine Vorstellung von Urlaub haben.

Auch kann ich so meiner Arbeit und sogar meinen Leidenschaften frönen auf einer Art und Weise die man gern im Kino bewundert. So steigt das Selbstwertgefühl und vor allem die Motivation.

Es sollte meiner Ansicht nach nicht bis zu einem Urlaub gewartet werden bis man seine Umgebungen so gestaltet das sie einen motiviert. Wir leben in einer Zeit in der so viele Möglichkeiten bestehen und Optionen gefunden und genutzt werden können. Ein Privileg das wir gern vergessen und somit Prioritäten und Bedeutungen verschieben. Natürlich ist es jedem selbst überlassen wie und wo er seine Lebenszeit verbringt – jedoch sollte es in jedem Fall bewusst geschehen.

Man halte also fest: Urlaub zu wesentlich ertragreicher, wenn er keine Funktion erfüllt. Es ist vollkommen in Ordnung nach einem Projekt eine Abwechslung zu suchen um den Kopf wieder frei zu bekommen. Es ist auch in Ordnung nach einer Phase (das ist wichtig) abgespannt zu sein und eine Auszeit zu wollen. Es sollte allerdings nicht in Ordnung sein bei gesetzlichen 24 Tagen Urlaub (also Knapp 5 Wochen) die restlichen 47 Wochen umentspannt, unmotiviert und vor allem unzufrieden durch die Gegen zu laufen. Auf das Wochenende zu warten ist übrigens auch ein hervorragendes Indiz für eine eventuell wenig zuträgliche Arbeitsplatzgestaltung.

Source: Der Bode

Warum RSS noch nicht tot ist

Dem ein oder anderen wird der Begriff RSS sicherlich noch ein solcher sein. Es handelt sich dabei um eine Möglichkeit auf einfache Art und Weise Inhalte zu veröffentlichen und so zugängich zu machen.

Bei einer Webseite beispielsweise (wie diesem Blog) werden die Beiträge in einem RSS Feed zusammengefasst und können dann von einem Reader abgefragt werden um sie zu lesen. Das Gaze geschieht dann unabhängig vom Layout oder sonstigem und kann sogar offline gut genutzt werden 

Nun befinden wir uns in einer technisch sehr wohlständigen Zeit und niemand macht sich mehr gedanken um Bandbreite, Geschwindigkeit Verfügbarkeit und so weiter. Niemand bis auf die Admins die ein wenig Ahnung haben und sich noch auf die wichtigen Dinge konzentrieren. Zumindest wenn es um den Austausch von Daten geht.

Mehr jedoch geht, wenn man sich Dienste anschaut, die sich auf die Verarbeitung von RSS spezialisiert haben. Hier ist es nämlich für alle Seiten auf einfache Wege möglich Inhalte auf unterschiedlichensten Plattformen bereit zu stellen.

So ist diese Seite unter anderem mit meinem Facebook-Profil, als auch der Schreibtischwerkstatt verknüpft – wo ich meine Inhalte auch gern sehen würde.

Das alles funktioniert einfach, weil ich meinen RSS Feed an den jeweiligen Stellen zur Verfügung stelle und die strukturtierten Inhalte dort dann automatisiert zur Verfügung gestellt werden. Das ermöglicht mir mehr als eine Plattform zu pflegen, aber nur eine befüttern zu müssen.

So macht es dann Spaß die jeweiligen Zielgruppen auf ihren Kanälen anzusprechen.

Source: Der Bode

Motivation: Warum mache ich das?

Immer wieder komme ich, und sicherlich jeder andere auch, an einen Punkt an dem man sich fragt: warum mache ich das eigentlich?

Manchmal geht es kurz vor Ende eines Projektes darum die letzten 20% abzuarbeiten – die ja eigentlich nur noch kosmetik sind. Oder aber der Besuch im Fitness-Studio, den man doch auch gut verschieben könnte.

Oft erlebe ich diese Frage aber auch im Alltag, wenn es darum geht Dinge erst ins rollen zu bringen, oder gar eine Entscheidung zu treffen.

Ich für mich habe mich schon lange von einer durchgehenden Argumentationskette verabschiedet. Zumindest wenn es augenscheinlich nur mich selbst betrifft. Die meisten Dinge im Leben haben keinen nachhaltigen Sinn und Zweck – zumindest vordergründig. Damit meine ich keineswegs, dass sie nicht wichtig oder dringend sind. Damit meine ich, dass wir dazu neigen Dinge zu intellektuell oder zu zivilisiert zu betrachten und ihnen einen viel zu hohen Stellenwert zuzuschreiben.

Für uns selbst mag das stimmen, global gesehen ist das aber unfug. Tragisch wird es, wenn man dabei zuschauen kann, wie man immer weniger umsetzt oder an der Verwirklichung der eigenen Ziele arbeitet oder gar aufhört zu Träumen.

Daher ist es sicherlich für mich selbst, als auch für mein Umfeld manchmal merkwürdig zu beobachten wie und welche Entscheidungen ich treffe oder wo ich meine Energie investiere. Ein Künstler hat das in einem hervorrangenden Bild zusammengefasst. Mehr bleibt mir da nicht zu sagen.

warum machst du das? Weil es geht!

Ruthe.de Diente als Quelle zu diesem grandiosen Cartoon.

Source: Der Bode

Irischer Wolfshund

Am vergangenen Wochenende war ich im Auftrag einer Kundin unterwegs. Es galt ihre zwei irischen Wolfshunde mit ihr zusammen zu portraitieren. Ein Unterfangen, was sich wohl für Sie bisher als ziemlich aufwendig herausgestellt hat. Offenbar gibt es nicht allzu viele Fotografen, welche zum einen Hunde und zum anderen dann auch noch diese Größe ablichten wollen.

Gut für mich, denn so baute Mark von Kitzelblitze  für mich eine Brücke und vermittelte mich. Zusammen mit Lichtweise als Assistens ging es dann also los und wir zogen als kleines Rudel durch den Wald. Es war eine fantastische Lokation und die beiden Hunde (samt Frauchen) sind wirklich cool drauf gewesen. Da ging es gar nicht anders, als dass grandiose Aufnahmen entstehen.

Später gesellten sich dann noch zwei weitere irische Wolfshunde und ein kleiner Terrier dazu und wir machen den Wald als 12 teiliges Rudel unsicher. Eine Umgebung in der ich mich ausgesprochen wohl fühle.

Bei einem solchen Shooting lässt es sich nicht vermeiden, dass neben tollen Bildern nahe der Zielsetzung auch ausgezeichnetes Material für “outtakes” entsteht. 

 

Shooting irischer Wolfshund

Source: bodemotion

Batch Umwandlung von Videos unter Linux/BSD

Als leidenschaftlicher Medienjunkie sammelt sich das ein oder andere Video auf meinen Datentresoren. TV-Aufnahmen werden verschoben, Vorträge gesammelt und so kommt ein beachtliches Arsenal an Videomaterial zusammen.

Nun bin ich nicht der Typ der alles in HD 1080p haben muss und schon gar nicht bei DVB-T Aufnahmen (die es ohnehin nicht mitbringen). Also jage ich nachfolgendes Skript über meine Screen Session um sämtliches Material in einem Ordner in ein platzsparenderes Format umzuwandeln. Dabei gehe ich den Weg des geringsten Wiederstand und nehme einfach eine Eingangsdatei und konvertiere diese in x264 Video mit ac3 Ton. Keine Anpassung von Ratio oder Auflösung. wer möchte kann das gern ergänzen. Dazu nutze ich der Einfachheit halber ffmpeg und schreibe die fertigen Dateien in einen entsprechenden Order um eine Unterscheidung machen zu können. Natürlich ersetze ich dabei die Dateiendungen.

In diesem Fall arbeite ich gezielt AVI Dateien ab. Wenn ich allerdings meine TV Aufnahmen bearbeite ersetze ich das .avi durch ein .ts.

for i in $(ls *.avi | sed -r -e ‘s/(.*)\.(.*)/\1/’);
do
ffmpeg -i $i.avi -c:v libx264 -preset slow -b:v 1000k -c:a ac3 -b:a 128k fertig/$i.mkv;
done

Thinkpad X240 – Hints for Ubuntu but no FreeBSD!

I am getting sick of researching my “unix”-config again and again after installations so I decided to start posting some helpful stuff to get Ubuntu running on a Thinkpad X240.

First, get a BIOS-Update! Reason? Solution!

Mousepad sucks – Pressing Pad moves the (mouse) cursor http://www.splitbrain.org – Use the 50-synaptics.conf

Wireless Connections brokes with the message: wlan0: deauthenticated from (reason: 3)
Intel – Homepage – Firmware Wireless-N 7260 Get a firmware update

 

… more coming soon …

Mailserver Checkskript

#!/bin/sh
HELOSERVER=web,de
MAILFROM=info@worlddomination.de
RCPTTO=keine@aol.com
SERVER=Mail.deinserver.de
( echo “HELO $HELOSERVER”
sleep 2
echo “MAIL FROM:$MAILFROM”
sleep 2
echo “RCPT TO:$RCPTTO”
sleep 2
echo DATA
sleep 2
echo “Subject:Test-Mail!”
sleep 2
echo “Inhalt der Test-Mail!”
sleep 2
echo .
sleep 2
echo QUIT
) | telnet $SERVER 25

Podcast – Jörg bei Miro

Wir haben es doch tatsächlich geschafft trotz unserer unbeschreiblich großen Entfernung (10km Luftlinie?) uns mal wieder zu treffen. Jörg hat sein Spielzeug mitgebracht und wir haben direkt mal losgelegt. Leider hatte das zur Folge, dass wir quasi mitten im Thema Einsteigen.  Allerdings ist das auch nach ein paar Minuten überstanden :).

Die Themen sind wie auch das letzte Mal spontan entstanden. Kritik und andere Vorschläge nehmen wir gerne entgegen. :)

Diesmal hat Jörg sogar fast alle Register gezogen und die Audiofile gefiltert bis der MacBook-Lüfter angesprungen ist (und das will was heißen, liebe Apple-Jünger).

Download

Warum der Wohlstand uns handlungsunfähig macht

Es ist ein gewagter Titel, darüber bin ich mir bewusst. Warum habe ich einen solchen Titel gewählt? Genau weil ich anecken möchte. Es ist ein bewusst melodramatischer und provokant gewählter Titel, weil ich vor habe den Text ähnlich zu gestalten. Hintergrund ist eine gewisse Form des Unverständnisses meinerseits. Im Laufe der letzten Jahre habe ich immer wieder Diskussionen geführt und reflecktierend auf mich und meine Umwelt eingewirkt. Nahezu keine Woche (wenn nicht sogar Tag) verging ohne das ich glaubte einen Erkenntnisgewinn erlangt oder einen neuen Impuls erhalten zu haben.

So unterschiedlich die Themen, Beweg- und Hintergründe auch waren, so zentralisierter war für mich die Quintessenz. Ich rede im übergeordneten Sinne vom “Tun”. Lächerlich eigentlich. Wir alle tun etwas und niemand wird wohl jetzt aufspringen und sich denken “Man der Typ hat recht!”. Tun scheint uns auf mannigfaltige Art und Weise zu beschäftigen. Mal geht es darum mehr zu tun, mal darum weniger zu tun. Oft jedoch wollen wir das richtige tun und sind dann schon ohne es zu wissen in einen wunderbaren Kreislauf geraten.

Immer wieder reden und planen und reflektieren wir über unser tun. Was als nächstes ansteht, was vergessen wurde, was besser hätte sein können, was nicht sein sollte und wie beim nächsten Mal das Schnitzel gewürzt wird.

Gut, das Schnitzel lasse ich mal weg – es hat sein soll als auflockere erledigt. In den vergangenen Jahren habe ich für mich viele Dinge und Situationen erlebt und wahrgenommen die für mich unglaublich wertvoll wahren. Nicht weil sie mir etwas gegeben hätten, was niemand sonst bekommt. Auch nicht, weil sie mir zu unfassbaren finanziellem Reichtum oder einer beruflich nahezu unerreichbaren Position verholfen haben. Vielmehr konnte ich Einblick und Erkenntnisse sammeln, bei denen ich den Eindruck gewann, dass Sie nur wenige teilen oder gar ähnlich sehen.

Immer wieder begegne ich tollen Menschen. Menschen die wunderbare Eigenschaften besitzen. Beneidenswerte Talente, interessante Ansichten oder einfach nur ein unterhaltsames Wesen. Dabei durchstreife ich die unterschiedlichsten sozialen und beruflichen Schichten (die nebenbei bemerkt ein uriges Konstrukt sind) und mache keine Unterschiede zwischen Geschäftsführern, Aushilfen, Auszubildenden oder Schulgängern.

Offen und neugierig glaube ich meinem Gegenüber zu begegnen und bin nicht in der Lage andere Empfindungen zu hegen als diejenigen die sich über Null bewegen. Das bedeutet nicht ins negative gehen. Ich fühle mich sozusagen wie die emotionale Schweiz. Alles und jeder der mir begnet ist grundsätzlich mit einer oder mehrerer der oben genannten Eigenschaften ausgestattet (und natürlich etlicher weiterer). Was mich irritiert ist, dass bei all dem tun offenbar für die meisten nichts nachhaltiges entsteht. Weder emotional, noch sachlich. Selbst wenn das neuste Spielzeug gekauft wurde – es hat keinen wirklichen Wert mehr. Man baut sich ein Haus, rackert sich ab um das Gefühl zu haben noch zu leben und sich diesen Umstand bewusst zu machen. Es werden Karrieren und Veränderungen angestrebt die viele Mitmenschen tangieren sich gegenseitig (was ich leider in nahezu jedem Fall als unhöflich empfinde) und offenbar entsteht doch keine nachhaltige Zufriedenheit.

Diesen Sachverhalt könnt man noch ewig weiter ausbauen. Die Quintessenz ist in etwa da zu finden, das unglaublich viele Menschen auf der Suche nach etwas zu sein scheinen und ich gebe die Hoffnung nicht auf,  dass nahezu jeder von diesen Menschen alles notwendige hat um diese “Ziele” zu erreichen. Dennoch füllen sich Regale um Regale mit Lebensratgebern, Pseudokrankheiten sind kaum noch von reellen zu unterscheiden, (weil sie dazu geworden sind) und vielmehr erkenne ich eine Tendenz dazu eigene Unzulänglichkeiten und ein “Versagen” oder “nicht können” als Option zu erkennen.

Damit soll nicht der Supermensch propagiert werden, oder gar jeder zu alles gebracht werden. Es geht um eine innere Haltung die mehr und mehr dazu führen wird, dass Nachhaltigkeit und Ergebnisse in den Hintergrund rücken und der Mensch als solches immer mehr zu einer Wertfreien Zone verkommt. In dieser Zone ist es in Ordnung weder Leistung noch Ambition zu haben oder zu entwickeln. In dieser Zone ist es auch in Ordnung das eigene Schicksal auf dem Rücken anderer aufzubauen und zu stützen.

Gewagte Aussagen? Stimmt! In den vergangen Jahren habe ich Bildungseinrichtungen Kennengelernt und selbst doziert. Ich habe als Berater Firmen, Abteilungen und Menschen kennen gelernt die konstruktiv versuchen auf Ihre Art erfolgreich zu sein und zu schaffen. Dabei ist nicht allein der Firmenchef eines großen Imperiums gemeint, sondern auch der Freiberufler der sein Leben und die darin enthaltene Arbeit selbst gestalten möchte.

Meine Theorie zu diese bereits Jahre andauernden Entwicklung ist eine recht simple: Unser Wohlstand macht uns handlungsunfähig!

Wohlstand obwohl überall von schlechten Arbeitsbedingungen, leeren Kassen oder einem Minus auf dem Kontostand die Rede ist? Jawohl. Auf jeder Etage finden wir heutzutage einen unglaublichen Wohlstand. Der Staat hat so viele Kosmetische Themen zu besprechen, das wir wahrhaftig nicht anfangen zu lachen, wenn jemand beispielsweise “bedingungsloses Grundeinkommen” in die Runde wirft. Wir befinden uns hier an einem Grad der Freiheit und des Wohlstandes, der diese Überlegungen zulässt. Jugendliche werden fein säuberlich und durch mehrere Hände wohlwollend über Jahre hinweg auf den Arbeitsalltag vorbereitet. Sogar Gelder sind dafür vorhanden und  Bildungszentren richten Kompetenzchecks und Vorbereitungstage ein. Selbst zur Zeit meiner Ausbildung (welche grade mal 10 -14 Jahre her ist) undenkbar so geführt zu werden. Berater stehen an der Strassenecke bereit um die Unsicherheit und Ängste wohlwollend abzufangen und Sorglosigkeit zu verbreiten. Im Zweifelsfall war das anvisierte Ziel nichts für einen und man probiert weiter. Eine gängige Praxis in vielen pädagogischen Einrichtungen wie mir scheint. Individualität wird großgeschrieben und damit genau nichts erreicht, wenn versucht wird genau jeden so individuell zu erreichen ohne einen Maßstab anzusetzen. Der Irrglaube, dass jeder Mensch von Natur aus ein unglaublich überschwängliches und gradezu philosophisches Maß an Individualität an den Tag legt lässt uns auf eine Meta-Ebene gleiten die nur noch die Verfechter greifen können. Auch nach der Ausbildung ergeht es dem Protagonisten nicht anders. Entscheidet man sich für ein Studium, so werden vergleiche einer erweiterten Schule laut. Stundenpläne und Elterntage sind an Unis eingezogen. Selbstständigkeit lernt man später. Da das lernen zu lernen schon im Vorfeld verpasst wurde (vermutlich aufgrund individueller Eigenschaften) muss hier durch dritte, vierte und fünfte Hand nachgebessert werden. Entscheidet man sich für die Arbeit, so bringt man an eigenen Ansprüchen schon genug für ein Konzept einer weiteren Bildungseinrichtung mit sich. Abgeholt, verstanden, wahrgenommen, für die nächsten zehn Jahre abgesichert mit einem integrierten Bürgen will sich der frisch ausgelernte in ein Unternehmen integriert wissen, bevor er überhaupt die heißbegehrte Wahre des “sich bezahlt machens” offenbart. Führungskräfte bemängeln schon seit Jahren den Mangel an Initiative und Selbstständigkeit oder – noch weitergehend – des sich profilieren wollen. Verantwortung für sich und das eigene Handeln oder deren Konsequenzen übernimmt schon jemand.

Die Ironie im oberen Absatz ist sicherlich (so hoffe ich) nicht zu übersehen. Dennoch sind es Bruchstücke an gemachten Erfahrungen und Erkenntnisse aus unzähligen Gesprächen mit Menschen aus unterschiedlichsten Stellen mit unterschiedlichsten Funktionen.

Da wir uns massiv in eine Situation gebracht haben, in der wir wohlständig genug sind um all diese Konzepte auszuprobieren und nichts überlebenswichtiges mehr “müssen”, tragen wir langsam die Früchte dieser Arbeit mit uns herum. Noch steuern “die alten” die Unternehmensentwicklungen. Damit sind auch jüngere gemeint, welche noch “alte” Werte wie “Ursache und Wirkung” kennen gelert haben. Eine aussterbende Rassen.

Wir sind an einem so wohlständigen Punkt, dass wir uns darüber unterhalten müssen, ob ein Arbeite und Erwerbsloser überhaupt für sein Leben aufkommen muss. Kinder bekommen ist mittlerweile eine Abwägung diverser Variablen (zumindest die dazu befähigten praktizieren das offenbar so). Nahezu alle mir im Alltag begegnenden Bereiche des Lebens scheinen außerordentlich unnatürlich geworden zu sein. Die schöngeredeten Hintergedanken bei all den Entscheidungen sind sicherlich vielversprechend, bevorzugen allerdings nur die “befähigten” unter uns. Das sind diejenigen die es drauf haben, die gebotenen Mittel zu erkennen und in Ihre Lebensführung einzubauen. Das wiederum schaffen allerdings gefühlt nicht mal die Hälfte aller Berater an den Wegstrecken.

Insgesamt möchte ich nicht als Untergangspolemiker verstanden werden. Dennoch sehe ich einen großen Kollaps und eine weitere Aufteilung in unterschiedliche Klassen der Gesellschaft die mehr und zu einer klar einsetzbaren und kalkulierbaren Größe wird.

Diese Zeilen schreibe ich als Vater, Selbstständiger, Angestellter, ehemals Arbeitsloser, Lebensgenießer und Partner in einer zwischenmenschlichen Beziehung. Wünschenswert fände ich das entwickeln einer allgemeinen Zufriedenheit, denn die sollte meiner Ansicht nach vorhanden sein, bei all der Sorglosigkeit durch die wir uns bewegen könnten. Es gibt so ausserordentlich viele Optionen und Entfaltungsmöglichkeiten die offenbar nur von wenigen erkannt  oder genutzt werden. Ein “geht nicht”, “das kann ich nicht” ist doch wahrlich nicht zeitgemäß sondern schlichte Unwissenheit oder Ignoranz.

Jobsuche per Script – laut aufgewachter

Ich habe es über Twitter zufällig gefunden und war irgendwie beeindruckt. Das Blog aufgewachter.wordpress.com schrieb, dass ein Arbeitsloser sich ein Script gebaut hat und einmal im Monat die Server der Agentur für Arbeit nach geeigneten Stellen durchsucht.

Allein der Titel:
… 750.000 Bewerbungen in 20 Stunden per E-Mail … / Bewerbungsnachweis für das Jobcenter aus 15.000 DIN-A4 Seiten
Großartig! Ich würde den Mann vermutlich nur alleine deswegen einstellen. [-:

Quelle

Suchmaschinenoptimierung zusammengefasst

Im Moment befasse ich mich wieder recht viel mit dem Internet, der Gestaltung von Internetseite und vor allem aber Inhalten.

Zum einen versuche ich selbst möglichst viel von der Metaebene meines Gehirns als Inhalt im Internet bereitzustellen, zum anderen interessiert es mich für meine Kunden wie ich Ihnen die “richtige” Nutzung des Internets nahe bringen kann.

Wie sich sicherlich jeder denken kann ist Suchmaschinenoptimierung sofort ein Thema, wenn man auf Aufmerksamkeit aus ist. Vor einiger Zeit hatte ich schon mal ein 10 Schritte Einführungstext dazu geschrieben, der aber nie so recht zur Anwendung gekommen ist.

Nun ist das Thema wieder aktuell und ich schaue was sich in der zwischenzeit verändert hat. Erwartungsgemäß ist nicht sonderlich viel Los (auch wenn man das gern anders haben möchte) denn die ehrlichen, nachhaltigen und lebensfähigekn Konstruktue folgen simplen Regeln.

Diese wurde in einem kleinen 32-Seitigen Dokument anschaulich zusammengefasst, welches ich bei Googleusercontent gefunden habe. Damit ich meinen Teil zum Erhalt solcher Informationen beitrage, habe ich es gleich mal lokal gespielgelt. einfuehrung-in-suchmaschinenoptimierung.

Source: Der Bode

Paketauswahl von auf ein neues System transportieren

Dieser Tip dient mir als Gedächnisstütze.

Möchte man eine vorhandene Debian installation mit dem Paketbestand auf eine neue Maschine kopieren, so reichen um grunde genommen vier einfache Schritte.

  1. auf dem Quellserver führen Sie dpkg –get-selections > Paketliste.txt aus.
  2. Die erstellte Liste wird als Textdatei auf den Ziel server übertragen
  3. Auf dem Zielserver führt man dpkg –set-selections < /pfad/zur/Textdatei/vom/Quellserver aus
  4. anschließend auf dem Zielserver apt-get -u dselect-upgrade

Auf diesem Weg überträge man die installierte Paketauswahl einfach und schnell auf ein weiteres System

Debian mit cron-apt sicher halten

Der geneigte Administrator hat bei der Wahl seiner Sicherheitsstrategie immer wieder aufs neue elementare Dinge zu beachten. Zum einen muss er Augen und Ohren offen halten um Sicherheitlöcher mitzubekommen, zum anderen muss er sich immer wieder aufs neue Zeitfenster schaffen in denen er die entsprechenden Sicherheitsupdates auch einspielt.

Letzteres findet in aller Regel nach Feierabend und/oder Nachts statt.

Da ich von meiner Tendenz her eher zu den fauleren Administratoren gehöre und mich lieber mit der Arbeit an und mit Systemen anstatt mit dem Stopfen von Löchern beschäftige, kommt mir ein Programm wie cron-apt grade recht.

Mein freundlicher Arbeitskollege, der sich aktuell mit einer möglichst angenehmen Art und Weise des aktuell haltens unserer Serverlandschaft beschäftigt, wies mich darauf hin. Es handelt sich letztendlich nur um ein kleines Tool und einen zusätzlichen Cronjob, welcher die eingestellte Auswahl an Software aktuell hält und ggf. Downloads oder auch gleich (wie bei mir) die installation ausführt.

Da es mir primär um Sicherheitsupdates geht, gibt es einige Anpassungen die von der Standardinstallation abweicht. Diese lassen sich aber schön einfach zusammenfassen – ganz wie ich es mag :)

Installation

apt-get update && apt-get install cron-apt

Konfiguration

In diesem Beispiel werden nur Security Updates gesucht und installiert.

cat /etc/apt/sources.list | grep security > /etc/apt/sec-sources.list

cat > /etc/cron-apt/config << EOF
OPTIONS=”-q -o Dir::Etc::SourceList=/etc/apt/sec-sources.list”
MAILON=”upgrade”
MAILTO=”deine@adresse.de”
EOF

und zu guter letzt noch

cat > /etc/cron-apt/action.d/3-download << EOF
autoclean -y
dist-upgrade -y -o APT::Get::Show-Upgraded=true
EOF

Damit erreichen wir folgendes:

  • Es gibt einen Cronjob um 4 Uhr morgens (standard)
  • Es gibt eine zusätzliche apt-sources list nur für Sicherheitsupdates die von Cron-apt genutzt wird.
  • Updates werden heruntergeladen und auch gleich installiert
  • Es findet eine Bereinigung statt, sodass APT die Festplatte nicht sonderlich voll müllt.
  • Ihr bekommt (bei eingerichtetem MTA) eine Mail über die Updates, welche durchgeführt wurden.

Vielen Dank an MM für diese Steigerung der Lebensqualität.

MySQL Magic und datadir Wechsel

Manchmal hat man es mit merkwürdigen Verhaltnsweisen einer Datenbank wie MySQL zu tun.

So zum Beispeil wenn die Engine InnoDB genutzt wird. Diese ist total toll und auch transaktionssicher. Nur brauchen die wenigsten Anwendungen diese Sicherheit und wollen lieber schneller und/oder schlanker sein.

An dieser Stelle wird man bei InnoDB mit großen Dateigrößen überrascht und bekommt mit unter Performanceschwierigkeiten. Ich habe mir viele Gedanken dazu wie man etwas derartiges Lösen kann. Fest steht, dass die Datenbanken und mehrere Faktoren größer sind und man nur bedingt die Möglichkeit bestitzt hier zu tunen ohne die Hardware anzupassen (zumindest ab einer gewissen Größenordnung).

Normalerweise sollte der mysqlcheck Befehl dabei helfen die Geschwindigkeit und “Ordentlichkeit” zumindest ein kleines Stück weit bezubehalten.

Nicht immer ist das aber ausreichend um die Dateigröße und auch die Geschwindigkeit zu steigern. Letztendlich habe ich keinen anderen Weg gefunden als die komplette Datenbank zu exportieren und anschließend wieder zu importieren. Das Ergebnis vor weg ist eine um den Faktor 13 kleinere Datenbank geworden.

Zunächst sollte man sich vor Augen führen, wie große die Datenbanken wirklich sind:

mysql -u root -p -e ‘select table_schema “Database”,round(sum(data_length+index_length)/1024/1024,4) “Size (MB)” from information_schema.tables group by table_schema;’ > /root/databasesize.txt

In der Datei databasesize.txt stehen alle Datenbanken mit Namen und der entsprechenden Größe.

Zunächst einmal werden alle Datenbanken gecheckt:

  • mysqlcheck –all-databases -u root -p –optimize –auto-repair

Anschließend wird die Datenbank exportiert

  • mysqlcheck –all-databases -u root -p –all-databases > /root/Sicherung.sql

Ist die Sicherung erledigt fährt man den MySQL dienst herunter

/etc/init.d/mysql stop

und kann man sich (vielleicht auch zur Sicherheit) einen neuen Speicherort für die Datenbanken aussuchen. Diese stellt man in der Datei /etc/mysql/my.cnf ein. Dort legt man sich einfach einen neuen Eintrag für das datadir an.

#datadir = /var/lib/mysql
datadir = /neuer/speicherort/lib/mysql

Möchte man bei InnoDB bleiben, so kann es interessant sein den Eintrag

innodb_file_per_table = 1

in der Sektion [mysqld] hinzuzufügen.

Wichtig ist, dass der neue Speicherort auch von dem Benutzer und der Gruppe mysql genutzt werden kann  (chmod mysql:mysql /neuer/speicherort/lib/mysql). Dorthin kopiert man die vorhandene MySQL Datenbank

cp /var/lib/mysql/mysql /neuer/speicherort/lib/mysql

Somit kann man sich sicher sein, dass man sich auch wieder einloggen kann. Nun kann man den den Dienst wieder starten

/etc/init.d/mysql start

und die Datenbank einlesen:

mysql -u root -p < /root/Sicherung.sql

Man kann nun zuschauen, wie die Datenbankan erneut angelegt werden.

Da ich hier beschreibe wie man von zum Beispiel InnoDB auf MyISAM kommt, fehlt noch die Konvertierung der Tabelle auf das gewünscht Format. Dazu lassen wir uns von MySQL ein Skript generieren:

mysql -u root -p -e ‘select concat(‘alter table ‘,table_schema,’.’,table_name,’ engine=MyISAM;’) from information_schema.tables where engine = ‘InnoDB” > /root/altertabletomyisam.sql

und lesen es erneut ein:

mysql -u root -p < /root/altertabletomyisam.sql

Nun rattert MySQL die ganzen Tabellen durch und erzeugt uns feine MyISAM Tabellen.

Wenn man genug Platz hat, dann kannn man den letzten Schritt schon vor dem Export der Datenbank machen, denn es werden neue Tabellen erzeugt und die alten nicht gelöscht.

Es gibt natürlich noch andere Wege. Einen habe ich hier gefunden.

Erfolgstipp: authentisch sein!

Vermutlich werde ich ausnahmsweise 100-prozentig richtig liegen wenn ich sage dass es wohl niemanden auf der Welt gibt der nicht mal einen Menschen getroffen hat von dem er sich gedacht hat: „das hätte ich nicht gedacht”, oder “so habe ich ihn/sie aber nicht eingeschätzt“.

Vermutlich noch eher werde ich Zustimmung ernten wenn ich sage, dass jedem die Situation mehr oder weniger eindringlich bekannt ist, in der man das Gefühl hat sich verstellen zu müssen oder im Nachhinein feststellt dass man sich verstellt hat. Meistens sind solchen Erfahrungen ein ganzer Rattenschwanz an Gedanken angehangen. Wir denken über uns nach und hinterfragen uns ob er richtig oder falsch gehandelt haben. Manchmal sind wir sogar überrascht von uns selbst und können nicht so recht erklären warum, wieso, weshalb wir so reagiert haben.

Schwieriger wird uns vermutlich fallen Situationen in unserem Gedächtnis zu finden an denen wir von einem Menschen von Anfang bis Ende begeistert waren. Ich spreche nicht von der Begeisterung die man gegenüber einem Popstar hat, sondern die Begeisterung sich angenehm wohl und behaglich gefühlt zu haben während man seine Arbeit tat oder eine Aufgabe erledigte.

Genauer betrachtet werden wir feststellen, dass unser Gegenüber in einer solchen Situation sehr authentisch gewesen ist. Der Eindruck (der erste vermutlich) war von Anfang bis Ende stimmig. Dabei ist es unerheblich ob wir mit einer lieben, netten und zurückhaltenden Personen in Kontakt standen oder mit einem ruppigen Türsteher Charakter.

Wir arbeiten gerne mit Menschen zusammen bei denen wir wissen woran wir sind und bei denen wir gewisse Verhaltensmuster anlegen können (fast schon wie Berufskleidung) auf die wir uns einstellen können. Ungern hingegen arbeiten wir mit Menschen bei denen wir bei jedem Kontakt erneut herausfinden müssen wie wir uns zu verhalten haben, was wir zu erwarten haben, was wir erwarten können und so weiter.

Wenn wir die vorangegangenen Absätze noch mal lesen wird uns auffallen, dass wir nun auf einen größeren Erfahrungsschatz zurückgreifen können, weil uns immer mehr Situationen einfallen werden in denen wir mit anderen Menschen genau diese Erfahrung gemacht haben. Schauen wir uns die einzelnen Situationen einen stellen wir fest dass die Menschen arg unterschiedlich waren und kein Schema F hatten.

Es ist vollkommen unerheblich was für ein Charakter ein Mensch hat. Ist er ruppig und unbequem ist es genauso gut wie das Mauerblümchen oder der durchgeknallte Typ von neben an. Wichtig ist, dass sie alle authentisch sind. So ist es für uns wichtig bei uns selbst zu bleiben. Damit meine ich nicht das es spirituell er zurücklehnen, Augen schließen und zu seiner Mitte finden. Es sollte vielmehr so sein das wir etwas verkörpern worauf sich andere einstellen können.

Es liegt also nahe, dass es nicht zwingend notwendig ist seine Berufskleidung anhand der Erwartungen anderer anzupassen-das wird (sofern es sich nicht um einen kurzen, temporären Abschnitt handelt) nach hinten losgehen. Genauso sollten wir unsere Verhaltensweisen, Ansichten, Stärken und Schwächen nicht gezielt an unserem gegenüber ausrichten, denn so nehmen wir Ihnen die Möglichkeit sich an uns zu orientieren und ein ähnlich wohliges Gefühl zu haben wie wir es hatten also mit authentischen Menschen zu tun hatten.

Ein weiterer absolut erstrebenswerter Nebeneffekt ist, dass bei einer halbwegs authentischen Lebensweise ein ungemeiner druck von unseren Schultern genommen wird. Wir können in nahezu jeder Situation auf einen uns bekannten Rhythmus zurückgreifen und stellen kein böses erwachen für unsere Mitmenschen oder Geschäftspartnern da. Eine authentische Lebensweise ist zudem ein elementarer Grundstein für einen “Flow” Gefühl. Wenn wir machen was wir machen ohne in ein unbewusstes Schema zu gleiten, so fällt es uns leichter und raubt uns nicht unnötig Energie..