Batch Umwandlung von Videos unter Linux/BSD

Als leidenschaftlicher Medienjunkie sammelt sich das ein oder andere Video auf meinen Datentresoren. TV-Aufnahmen werden verschoben, Vorträge gesammelt und so kommt ein beachtliches Arsenal an Videomaterial zusammen.

Nun bin ich nicht der Typ der alles in HD 1080p haben muss und schon gar nicht bei DVB-T Aufnahmen (die es ohnehin nicht mitbringen). Also jage ich nachfolgendes Skript über meine Screen Session um sämtliches Material in einem Ordner in ein platzsparenderes Format umzuwandeln. Dabei gehe ich den Weg des geringsten Wiederstand und nehme einfach eine Eingangsdatei und konvertiere diese in x264 Video mit ac3 Ton. Keine Anpassung von Ratio oder Auflösung. wer möchte kann das gern ergänzen. Dazu nutze ich der Einfachheit halber ffmpeg und schreibe die fertigen Dateien in einen entsprechenden Order um eine Unterscheidung machen zu können. Natürlich ersetze ich dabei die Dateiendungen.

In diesem Fall arbeite ich gezielt AVI Dateien ab. Wenn ich allerdings meine TV Aufnahmen bearbeite ersetze ich das .avi durch ein .ts.

for i in $(ls *.avi | sed -r -e ‘s/(.*)\.(.*)/\1/’);
do
ffmpeg -i $i.avi -c:v libx264 -preset slow -b:v 1000k -c:a ac3 -b:a 128k fertig/$i.mkv;
done

Thinkpad X240 – Hints for Ubuntu but no FreeBSD!

I am getting sick of researching my “unix”-config again and again after installations so I decided to start posting some helpful stuff to get Ubuntu running on a Thinkpad X240.

First, get a BIOS-Update! Reason? Solution!

Mousepad sucks – Pressing Pad moves the (mouse) cursor http://www.splitbrain.org – Use the 50-synaptics.conf

Wireless Connections brokes with the message: wlan0: deauthenticated from (reason: 3)
Intel – Homepage – Firmware Wireless-N 7260 Get a firmware update

 

… more coming soon …

Mailserver Checkskript

#!/bin/sh
HELOSERVER=web,de
MAILFROM=info@worlddomination.de
RCPTTO=keine@aol.com
SERVER=Mail.deinserver.de
( echo “HELO $HELOSERVER”
sleep 2
echo “MAIL FROM:$MAILFROM”
sleep 2
echo “RCPT TO:$RCPTTO”
sleep 2
echo DATA
sleep 2
echo “Subject:Test-Mail!”
sleep 2
echo “Inhalt der Test-Mail!”
sleep 2
echo .
sleep 2
echo QUIT
) | telnet $SERVER 25

Podcast – Jörg bei Miro

Wir haben es doch tatsächlich geschafft trotz unserer unbeschreiblich großen Entfernung (10km Luftlinie?) uns mal wieder zu treffen. Jörg hat sein Spielzeug mitgebracht und wir haben direkt mal losgelegt. Leider hatte das zur Folge, dass wir quasi mitten im Thema Einsteigen.  Allerdings ist das auch nach ein paar Minuten überstanden :).

Die Themen sind wie auch das letzte Mal spontan entstanden. Kritik und andere Vorschläge nehmen wir gerne entgegen. :)

Diesmal hat Jörg sogar fast alle Register gezogen und die Audiofile gefiltert bis der MacBook-Lüfter angesprungen ist (und das will was heißen, liebe Apple-Jünger).

Download

Warum der Wohlstand uns handlungsunfähig macht

Es ist ein gewagter Titel, darüber bin ich mir bewusst. Warum habe ich einen solchen Titel gewählt? Genau weil ich anecken möchte. Es ist ein bewusst melodramatischer und provokant gewählter Titel, weil ich vor habe den Text ähnlich zu gestalten. Hintergrund ist eine gewisse Form des Unverständnisses meinerseits. Im Laufe der letzten Jahre habe ich immer wieder Diskussionen geführt und reflecktierend auf mich und meine Umwelt eingewirkt. Nahezu keine Woche (wenn nicht sogar Tag) verging ohne das ich glaubte einen Erkenntnisgewinn erlangt oder einen neuen Impuls erhalten zu haben.

So unterschiedlich die Themen, Beweg- und Hintergründe auch waren, so zentralisierter war für mich die Quintessenz. Ich rede im übergeordneten Sinne vom “Tun”. Lächerlich eigentlich. Wir alle tun etwas und niemand wird wohl jetzt aufspringen und sich denken “Man der Typ hat recht!”. Tun scheint uns auf mannigfaltige Art und Weise zu beschäftigen. Mal geht es darum mehr zu tun, mal darum weniger zu tun. Oft jedoch wollen wir das richtige tun und sind dann schon ohne es zu wissen in einen wunderbaren Kreislauf geraten.

Immer wieder reden und planen und reflektieren wir über unser tun. Was als nächstes ansteht, was vergessen wurde, was besser hätte sein können, was nicht sein sollte und wie beim nächsten Mal das Schnitzel gewürzt wird.

Gut, das Schnitzel lasse ich mal weg – es hat sein soll als auflockere erledigt. In den vergangenen Jahren habe ich für mich viele Dinge und Situationen erlebt und wahrgenommen die für mich unglaublich wertvoll wahren. Nicht weil sie mir etwas gegeben hätten, was niemand sonst bekommt. Auch nicht, weil sie mir zu unfassbaren finanziellem Reichtum oder einer beruflich nahezu unerreichbaren Position verholfen haben. Vielmehr konnte ich Einblick und Erkenntnisse sammeln, bei denen ich den Eindruck gewann, dass Sie nur wenige teilen oder gar ähnlich sehen.

Immer wieder begegne ich tollen Menschen. Menschen die wunderbare Eigenschaften besitzen. Beneidenswerte Talente, interessante Ansichten oder einfach nur ein unterhaltsames Wesen. Dabei durchstreife ich die unterschiedlichsten sozialen und beruflichen Schichten (die nebenbei bemerkt ein uriges Konstrukt sind) und mache keine Unterschiede zwischen Geschäftsführern, Aushilfen, Auszubildenden oder Schulgängern.

Offen und neugierig glaube ich meinem Gegenüber zu begegnen und bin nicht in der Lage andere Empfindungen zu hegen als diejenigen die sich über Null bewegen. Das bedeutet nicht ins negative gehen. Ich fühle mich sozusagen wie die emotionale Schweiz. Alles und jeder der mir begnet ist grundsätzlich mit einer oder mehrerer der oben genannten Eigenschaften ausgestattet (und natürlich etlicher weiterer). Was mich irritiert ist, dass bei all dem tun offenbar für die meisten nichts nachhaltiges entsteht. Weder emotional, noch sachlich. Selbst wenn das neuste Spielzeug gekauft wurde – es hat keinen wirklichen Wert mehr. Man baut sich ein Haus, rackert sich ab um das Gefühl zu haben noch zu leben und sich diesen Umstand bewusst zu machen. Es werden Karrieren und Veränderungen angestrebt die viele Mitmenschen tangieren sich gegenseitig (was ich leider in nahezu jedem Fall als unhöflich empfinde) und offenbar entsteht doch keine nachhaltige Zufriedenheit.

Diesen Sachverhalt könnt man noch ewig weiter ausbauen. Die Quintessenz ist in etwa da zu finden, das unglaublich viele Menschen auf der Suche nach etwas zu sein scheinen und ich gebe die Hoffnung nicht auf,  dass nahezu jeder von diesen Menschen alles notwendige hat um diese “Ziele” zu erreichen. Dennoch füllen sich Regale um Regale mit Lebensratgebern, Pseudokrankheiten sind kaum noch von reellen zu unterscheiden, (weil sie dazu geworden sind) und vielmehr erkenne ich eine Tendenz dazu eigene Unzulänglichkeiten und ein “Versagen” oder “nicht können” als Option zu erkennen.

Damit soll nicht der Supermensch propagiert werden, oder gar jeder zu alles gebracht werden. Es geht um eine innere Haltung die mehr und mehr dazu führen wird, dass Nachhaltigkeit und Ergebnisse in den Hintergrund rücken und der Mensch als solches immer mehr zu einer Wertfreien Zone verkommt. In dieser Zone ist es in Ordnung weder Leistung noch Ambition zu haben oder zu entwickeln. In dieser Zone ist es auch in Ordnung das eigene Schicksal auf dem Rücken anderer aufzubauen und zu stützen.

Gewagte Aussagen? Stimmt! In den vergangen Jahren habe ich Bildungseinrichtungen Kennengelernt und selbst doziert. Ich habe als Berater Firmen, Abteilungen und Menschen kennen gelernt die konstruktiv versuchen auf Ihre Art erfolgreich zu sein und zu schaffen. Dabei ist nicht allein der Firmenchef eines großen Imperiums gemeint, sondern auch der Freiberufler der sein Leben und die darin enthaltene Arbeit selbst gestalten möchte.

Meine Theorie zu diese bereits Jahre andauernden Entwicklung ist eine recht simple: Unser Wohlstand macht uns handlungsunfähig!

Wohlstand obwohl überall von schlechten Arbeitsbedingungen, leeren Kassen oder einem Minus auf dem Kontostand die Rede ist? Jawohl. Auf jeder Etage finden wir heutzutage einen unglaublichen Wohlstand. Der Staat hat so viele Kosmetische Themen zu besprechen, das wir wahrhaftig nicht anfangen zu lachen, wenn jemand beispielsweise “bedingungsloses Grundeinkommen” in die Runde wirft. Wir befinden uns hier an einem Grad der Freiheit und des Wohlstandes, der diese Überlegungen zulässt. Jugendliche werden fein säuberlich und durch mehrere Hände wohlwollend über Jahre hinweg auf den Arbeitsalltag vorbereitet. Sogar Gelder sind dafür vorhanden und  Bildungszentren richten Kompetenzchecks und Vorbereitungstage ein. Selbst zur Zeit meiner Ausbildung (welche grade mal 10 -14 Jahre her ist) undenkbar so geführt zu werden. Berater stehen an der Strassenecke bereit um die Unsicherheit und Ängste wohlwollend abzufangen und Sorglosigkeit zu verbreiten. Im Zweifelsfall war das anvisierte Ziel nichts für einen und man probiert weiter. Eine gängige Praxis in vielen pädagogischen Einrichtungen wie mir scheint. Individualität wird großgeschrieben und damit genau nichts erreicht, wenn versucht wird genau jeden so individuell zu erreichen ohne einen Maßstab anzusetzen. Der Irrglaube, dass jeder Mensch von Natur aus ein unglaublich überschwängliches und gradezu philosophisches Maß an Individualität an den Tag legt lässt uns auf eine Meta-Ebene gleiten die nur noch die Verfechter greifen können. Auch nach der Ausbildung ergeht es dem Protagonisten nicht anders. Entscheidet man sich für ein Studium, so werden vergleiche einer erweiterten Schule laut. Stundenpläne und Elterntage sind an Unis eingezogen. Selbstständigkeit lernt man später. Da das lernen zu lernen schon im Vorfeld verpasst wurde (vermutlich aufgrund individueller Eigenschaften) muss hier durch dritte, vierte und fünfte Hand nachgebessert werden. Entscheidet man sich für die Arbeit, so bringt man an eigenen Ansprüchen schon genug für ein Konzept einer weiteren Bildungseinrichtung mit sich. Abgeholt, verstanden, wahrgenommen, für die nächsten zehn Jahre abgesichert mit einem integrierten Bürgen will sich der frisch ausgelernte in ein Unternehmen integriert wissen, bevor er überhaupt die heißbegehrte Wahre des “sich bezahlt machens” offenbart. Führungskräfte bemängeln schon seit Jahren den Mangel an Initiative und Selbstständigkeit oder – noch weitergehend – des sich profilieren wollen. Verantwortung für sich und das eigene Handeln oder deren Konsequenzen übernimmt schon jemand.

Die Ironie im oberen Absatz ist sicherlich (so hoffe ich) nicht zu übersehen. Dennoch sind es Bruchstücke an gemachten Erfahrungen und Erkenntnisse aus unzähligen Gesprächen mit Menschen aus unterschiedlichsten Stellen mit unterschiedlichsten Funktionen.

Da wir uns massiv in eine Situation gebracht haben, in der wir wohlständig genug sind um all diese Konzepte auszuprobieren und nichts überlebenswichtiges mehr “müssen”, tragen wir langsam die Früchte dieser Arbeit mit uns herum. Noch steuern “die alten” die Unternehmensentwicklungen. Damit sind auch jüngere gemeint, welche noch “alte” Werte wie “Ursache und Wirkung” kennen gelert haben. Eine aussterbende Rassen.

Wir sind an einem so wohlständigen Punkt, dass wir uns darüber unterhalten müssen, ob ein Arbeite und Erwerbsloser überhaupt für sein Leben aufkommen muss. Kinder bekommen ist mittlerweile eine Abwägung diverser Variablen (zumindest die dazu befähigten praktizieren das offenbar so). Nahezu alle mir im Alltag begegnenden Bereiche des Lebens scheinen außerordentlich unnatürlich geworden zu sein. Die schöngeredeten Hintergedanken bei all den Entscheidungen sind sicherlich vielversprechend, bevorzugen allerdings nur die “befähigten” unter uns. Das sind diejenigen die es drauf haben, die gebotenen Mittel zu erkennen und in Ihre Lebensführung einzubauen. Das wiederum schaffen allerdings gefühlt nicht mal die Hälfte aller Berater an den Wegstrecken.

Insgesamt möchte ich nicht als Untergangspolemiker verstanden werden. Dennoch sehe ich einen großen Kollaps und eine weitere Aufteilung in unterschiedliche Klassen der Gesellschaft die mehr und zu einer klar einsetzbaren und kalkulierbaren Größe wird.

Diese Zeilen schreibe ich als Vater, Selbstständiger, Angestellter, ehemals Arbeitsloser, Lebensgenießer und Partner in einer zwischenmenschlichen Beziehung. Wünschenswert fände ich das entwickeln einer allgemeinen Zufriedenheit, denn die sollte meiner Ansicht nach vorhanden sein, bei all der Sorglosigkeit durch die wir uns bewegen könnten. Es gibt so ausserordentlich viele Optionen und Entfaltungsmöglichkeiten die offenbar nur von wenigen erkannt  oder genutzt werden. Ein “geht nicht”, “das kann ich nicht” ist doch wahrlich nicht zeitgemäß sondern schlichte Unwissenheit oder Ignoranz.

Jobsuche per Script – laut aufgewachter

Ich habe es über Twitter zufällig gefunden und war irgendwie beeindruckt. Das Blog aufgewachter.wordpress.com schrieb, dass ein Arbeitsloser sich ein Script gebaut hat und einmal im Monat die Server der Agentur für Arbeit nach geeigneten Stellen durchsucht.

Allein der Titel:
… 750.000 Bewerbungen in 20 Stunden per E-Mail … / Bewerbungsnachweis für das Jobcenter aus 15.000 DIN-A4 Seiten
Großartig! Ich würde den Mann vermutlich nur alleine deswegen einstellen. [-:

Quelle

Paketauswahl von auf ein neues System transportieren

Dieser Tip dient mir als Gedächnisstütze.

Möchte man eine vorhandene Debian installation mit dem Paketbestand auf eine neue Maschine kopieren, so reichen um grunde genommen vier einfache Schritte.

  1. auf dem Quellserver führen Sie dpkg –get-selections > Paketliste.txt aus.
  2. Die erstellte Liste wird als Textdatei auf den Ziel server übertragen
  3. Auf dem Zielserver führt man dpkg –set-selections < /pfad/zur/Textdatei/vom/Quellserver aus
  4. anschließend auf dem Zielserver apt-get -u dselect-upgrade

Auf diesem Weg überträge man die installierte Paketauswahl einfach und schnell auf ein weiteres System

Debian mit cron-apt sicher halten

Der geneigte Administrator hat bei der Wahl seiner Sicherheitsstrategie immer wieder aufs neue elementare Dinge zu beachten. Zum einen muss er Augen und Ohren offen halten um Sicherheitlöcher mitzubekommen, zum anderen muss er sich immer wieder aufs neue Zeitfenster schaffen in denen er die entsprechenden Sicherheitsupdates auch einspielt.

Letzteres findet in aller Regel nach Feierabend und/oder Nachts statt.

Da ich von meiner Tendenz her eher zu den fauleren Administratoren gehöre und mich lieber mit der Arbeit an und mit Systemen anstatt mit dem Stopfen von Löchern beschäftige, kommt mir ein Programm wie cron-apt grade recht.

Mein freundlicher Arbeitskollege, der sich aktuell mit einer möglichst angenehmen Art und Weise des aktuell haltens unserer Serverlandschaft beschäftigt, wies mich darauf hin. Es handelt sich letztendlich nur um ein kleines Tool und einen zusätzlichen Cronjob, welcher die eingestellte Auswahl an Software aktuell hält und ggf. Downloads oder auch gleich (wie bei mir) die installation ausführt.

Da es mir primär um Sicherheitsupdates geht, gibt es einige Anpassungen die von der Standardinstallation abweicht. Diese lassen sich aber schön einfach zusammenfassen – ganz wie ich es mag :)

Installation

apt-get update && apt-get install cron-apt

Konfiguration

In diesem Beispiel werden nur Security Updates gesucht und installiert.

cat /etc/apt/sources.list | grep security > /etc/apt/sec-sources.list

cat > /etc/cron-apt/config << EOF
OPTIONS=”-q -o Dir::Etc::SourceList=/etc/apt/sec-sources.list”
MAILON=”upgrade”
MAILTO=”deine@adresse.de”
EOF

und zu guter letzt noch

cat > /etc/cron-apt/action.d/3-download << EOF
autoclean -y
dist-upgrade -y -o APT::Get::Show-Upgraded=true
EOF

Damit erreichen wir folgendes:

  • Es gibt einen Cronjob um 4 Uhr morgens (standard)
  • Es gibt eine zusätzliche apt-sources list nur für Sicherheitsupdates die von Cron-apt genutzt wird.
  • Updates werden heruntergeladen und auch gleich installiert
  • Es findet eine Bereinigung statt, sodass APT die Festplatte nicht sonderlich voll müllt.
  • Ihr bekommt (bei eingerichtetem MTA) eine Mail über die Updates, welche durchgeführt wurden.

Vielen Dank an MM für diese Steigerung der Lebensqualität.

MySQL Magic und datadir Wechsel

Manchmal hat man es mit merkwürdigen Verhaltnsweisen einer Datenbank wie MySQL zu tun.

So zum Beispeil wenn die Engine InnoDB genutzt wird. Diese ist total toll und auch transaktionssicher. Nur brauchen die wenigsten Anwendungen diese Sicherheit und wollen lieber schneller und/oder schlanker sein.

An dieser Stelle wird man bei InnoDB mit großen Dateigrößen überrascht und bekommt mit unter Performanceschwierigkeiten. Ich habe mir viele Gedanken dazu wie man etwas derartiges Lösen kann. Fest steht, dass die Datenbanken und mehrere Faktoren größer sind und man nur bedingt die Möglichkeit bestitzt hier zu tunen ohne die Hardware anzupassen (zumindest ab einer gewissen Größenordnung).

Normalerweise sollte der mysqlcheck Befehl dabei helfen die Geschwindigkeit und “Ordentlichkeit” zumindest ein kleines Stück weit bezubehalten.

Nicht immer ist das aber ausreichend um die Dateigröße und auch die Geschwindigkeit zu steigern. Letztendlich habe ich keinen anderen Weg gefunden als die komplette Datenbank zu exportieren und anschließend wieder zu importieren. Das Ergebnis vor weg ist eine um den Faktor 13 kleinere Datenbank geworden.

Zunächst sollte man sich vor Augen führen, wie große die Datenbanken wirklich sind:

mysql -u root -p -e ‘select table_schema “Database”,round(sum(data_length+index_length)/1024/1024,4) “Size (MB)” from information_schema.tables group by table_schema;’ > /root/databasesize.txt

In der Datei databasesize.txt stehen alle Datenbanken mit Namen und der entsprechenden Größe.

Zunächst einmal werden alle Datenbanken gecheckt:

  • mysqlcheck –all-databases -u root -p –optimize –auto-repair

Anschließend wird die Datenbank exportiert

  • mysqlcheck –all-databases -u root -p –all-databases > /root/Sicherung.sql

Ist die Sicherung erledigt fährt man den MySQL dienst herunter

/etc/init.d/mysql stop

und kann man sich (vielleicht auch zur Sicherheit) einen neuen Speicherort für die Datenbanken aussuchen. Diese stellt man in der Datei /etc/mysql/my.cnf ein. Dort legt man sich einfach einen neuen Eintrag für das datadir an.

#datadir = /var/lib/mysql
datadir = /neuer/speicherort/lib/mysql

Möchte man bei InnoDB bleiben, so kann es interessant sein den Eintrag

innodb_file_per_table = 1

in der Sektion [mysqld] hinzuzufügen.

Wichtig ist, dass der neue Speicherort auch von dem Benutzer und der Gruppe mysql genutzt werden kann  (chmod mysql:mysql /neuer/speicherort/lib/mysql). Dorthin kopiert man die vorhandene MySQL Datenbank

cp /var/lib/mysql/mysql /neuer/speicherort/lib/mysql

Somit kann man sich sicher sein, dass man sich auch wieder einloggen kann. Nun kann man den den Dienst wieder starten

/etc/init.d/mysql start

und die Datenbank einlesen:

mysql -u root -p < /root/Sicherung.sql

Man kann nun zuschauen, wie die Datenbankan erneut angelegt werden.

Da ich hier beschreibe wie man von zum Beispiel InnoDB auf MyISAM kommt, fehlt noch die Konvertierung der Tabelle auf das gewünscht Format. Dazu lassen wir uns von MySQL ein Skript generieren:

mysql -u root -p -e ‘select concat(‘alter table ‘,table_schema,’.’,table_name,’ engine=MyISAM;’) from information_schema.tables where engine = ‘InnoDB” > /root/altertabletomyisam.sql

und lesen es erneut ein:

mysql -u root -p < /root/altertabletomyisam.sql

Nun rattert MySQL die ganzen Tabellen durch und erzeugt uns feine MyISAM Tabellen.

Wenn man genug Platz hat, dann kannn man den letzten Schritt schon vor dem Export der Datenbank machen, denn es werden neue Tabellen erzeugt und die alten nicht gelöscht.

Es gibt natürlich noch andere Wege. Einen habe ich hier gefunden.

Erfolgstipp: authentisch sein!

Vermutlich werde ich ausnahmsweise 100-prozentig richtig liegen wenn ich sage dass es wohl niemanden auf der Welt gibt der nicht mal einen Menschen getroffen hat von dem er sich gedacht hat: „das hätte ich nicht gedacht”, oder “so habe ich ihn/sie aber nicht eingeschätzt“.

Vermutlich noch eher werde ich Zustimmung ernten wenn ich sage, dass jedem die Situation mehr oder weniger eindringlich bekannt ist, in der man das Gefühl hat sich verstellen zu müssen oder im Nachhinein feststellt dass man sich verstellt hat. Meistens sind solchen Erfahrungen ein ganzer Rattenschwanz an Gedanken angehangen. Wir denken über uns nach und hinterfragen uns ob er richtig oder falsch gehandelt haben. Manchmal sind wir sogar überrascht von uns selbst und können nicht so recht erklären warum, wieso, weshalb wir so reagiert haben.

Schwieriger wird uns vermutlich fallen Situationen in unserem Gedächtnis zu finden an denen wir von einem Menschen von Anfang bis Ende begeistert waren. Ich spreche nicht von der Begeisterung die man gegenüber einem Popstar hat, sondern die Begeisterung sich angenehm wohl und behaglich gefühlt zu haben während man seine Arbeit tat oder eine Aufgabe erledigte.

Genauer betrachtet werden wir feststellen, dass unser Gegenüber in einer solchen Situation sehr authentisch gewesen ist. Der Eindruck (der erste vermutlich) war von Anfang bis Ende stimmig. Dabei ist es unerheblich ob wir mit einer lieben, netten und zurückhaltenden Personen in Kontakt standen oder mit einem ruppigen Türsteher Charakter.

Wir arbeiten gerne mit Menschen zusammen bei denen wir wissen woran wir sind und bei denen wir gewisse Verhaltensmuster anlegen können (fast schon wie Berufskleidung) auf die wir uns einstellen können. Ungern hingegen arbeiten wir mit Menschen bei denen wir bei jedem Kontakt erneut herausfinden müssen wie wir uns zu verhalten haben, was wir zu erwarten haben, was wir erwarten können und so weiter.

Wenn wir die vorangegangenen Absätze noch mal lesen wird uns auffallen, dass wir nun auf einen größeren Erfahrungsschatz zurückgreifen können, weil uns immer mehr Situationen einfallen werden in denen wir mit anderen Menschen genau diese Erfahrung gemacht haben. Schauen wir uns die einzelnen Situationen einen stellen wir fest dass die Menschen arg unterschiedlich waren und kein Schema F hatten.

Es ist vollkommen unerheblich was für ein Charakter ein Mensch hat. Ist er ruppig und unbequem ist es genauso gut wie das Mauerblümchen oder der durchgeknallte Typ von neben an. Wichtig ist, dass sie alle authentisch sind. So ist es für uns wichtig bei uns selbst zu bleiben. Damit meine ich nicht das es spirituell er zurücklehnen, Augen schließen und zu seiner Mitte finden. Es sollte vielmehr so sein das wir etwas verkörpern worauf sich andere einstellen können.

Es liegt also nahe, dass es nicht zwingend notwendig ist seine Berufskleidung anhand der Erwartungen anderer anzupassen-das wird (sofern es sich nicht um einen kurzen, temporären Abschnitt handelt) nach hinten losgehen. Genauso sollten wir unsere Verhaltensweisen, Ansichten, Stärken und Schwächen nicht gezielt an unserem gegenüber ausrichten, denn so nehmen wir Ihnen die Möglichkeit sich an uns zu orientieren und ein ähnlich wohliges Gefühl zu haben wie wir es hatten also mit authentischen Menschen zu tun hatten.

Ein weiterer absolut erstrebenswerter Nebeneffekt ist, dass bei einer halbwegs authentischen Lebensweise ein ungemeiner druck von unseren Schultern genommen wird. Wir können in nahezu jeder Situation auf einen uns bekannten Rhythmus zurückgreifen und stellen kein böses erwachen für unsere Mitmenschen oder Geschäftspartnern da. Eine authentische Lebensweise ist zudem ein elementarer Grundstein für einen “Flow” Gefühl. Wenn wir machen was wir machen ohne in ein unbewusstes Schema zu gleiten, so fällt es uns leichter und raubt uns nicht unnötig Energie..

Suchmaschinenoptimierung zusammengefasst

Im Moment befasse ich mich wieder recht viel mit dem Internet, der Gestaltung von Internetseite und vor allem aber Inhalten.

Zum einen versuche ich selbst möglichst viel von der Metaebene meines Gehirns als Inhalt im Internet bereitzustellen, zum anderen interessiert es mich für meine Kunden wie ich Ihnen die “richtige” Nutzung des Internets nahe bringen kann.

Wie sich sicherlich jeder denken kann ist Suchmaschinenoptimierung sofort ein Thema, wenn man auf Aufmerksamkeit aus ist. Vor einiger Zeit hatte ich schon mal ein 10 Schritte Einführungstext dazu geschrieben, der aber nie so recht zur Anwendung gekommen ist.

Nun ist das Thema wieder aktuell und ich schaue was sich in der zwischenzeit verändert hat. Erwartungsgemäß ist nicht sonderlich viel Los (auch wenn man das gern anders haben möchte) denn die ehrlichen, nachhaltigen und lebensfähigekn Konstruktue folgen simplen Regeln.

Diese wurde in einem kleinen 32-Seitigen Dokument anschaulich zusammengefasst, welches ich bei Googleusercontent gefunden habe. Damit ich meinen Teil zum Erhalt solcher Informationen beitrage, habe ich es gleich mal lokal gespielgelt. einfuehrung-in-suchmaschinenoptimierung.

Erfolgstipp: Verbindlichkeiten

Es gibt eine Menge unterschiedlicher Entscheidungen die wir täglich treffen. Sofern wir ein kurzfristiges Ziel verfolgen sind wir natürlich eher geneigt kürzere Entscheidungswege zu gehen und sogar neue Wege zu beschreiten. Bei mittel- oder langfristigen Zielen ist das nicht der Fall. Hier wollen wir Pläne, Konzepte oder allgemein gesprochen einen roten Faden.

Der Prozess einen solchen roten Faden zu bekommen ist ein mühseliger und fordert allen beteiligten eine Menge Energie ab, denn – wenn man mal ehrlich ist – passiert in dieser Zeit nichts. Da der Erfolg sich oft darin bemisst was man vorzeigen oder nachweisen kann passiert es häufig das Ungeduld ins Spiel kommt oder gar eine Form des Aktionismus entsteht. Ist ein solcher Impuls einmal gesetzt wird es unruhig und wenig konstruktiv.

Soweit liest es sich wie ein Lehrbuch für Management-Methoden und man greift zu neuen Begrifflichkeit um einem solchen Ausmaß vorzubeugen. Jedoch wird oft ausser Acht gelassen worum es bei der Ausarbeitung eines solchen roten Fadens überhaupt geht:

Verbindlichkeit!

Sie ist es, die uns Dinge nachhaltig tun lässt und uns emotional verpflichtet. Verbindlichkeit ist der Antrieb in flauen Phasen und der Anker bei unwohlen Stimmungen. Verbindlichkeit hält uns in vielen Bereichen des Lebens in der Spur und lässt uns die Dinge verfolgen.

So lässt uns die Verbindlichkeit gegenüber unserem Partner Dinge verfolgen, die uns eigentlich nicht sonderlich interessieren, der “großen Sache” aber dienlich sind. Verbindlichkeit lässt uns am Morgen aufstehen und zur Arbeit gehen auch wenn wir aktuell keine Lust dazu haben. Verbindlichkeit bringt und auch bei großem widerstreben dazu den unliebsamen Kunden anzurufen und ihm die schlechte Nachricht mitzuteilen, damit wir unserem Motto oder Selbstbild gerecht werden können.

Ist es unter diesem Gesichtspunkt nicht vorteilhaft Verbindlichkeiten für sich und das erreichen seiner Ziele zu nutzen? Doch unbedingt!

Dabei sei eines vorweg erwähnt: Verbindlichkeiten haben einen ungemein schlechten Ruf und bringen ein Gefühl von unabänderlichem mit sich. Klar sollte sein, dass Verbindlichkeiten durchdacht und verfolgt werden sollen. Bei einem neuen Erkenntnisgewinn jedoch dürfen auch Verbindlichkeiten angepasst werden. Doch sollte das nicht eingeplant, sonder nur im Hinterkopf gehalten werden.

Wie jedoch nutzt man nun Verbindlichkeiten für sich? Den Anfangen machen zum Beispiel die Termine die man schon “so lange” hinter sich gebracht haben möchte. Hier einfach einen Termin zu vereinbaren führt zu einer Eigendynamik. Selbst bei verschieben des Termins hat man doch ein Ziel. Wichtig ist, sehr zeitnah diese Verbindlichkeit einzugehen. Dabei spielt es keine Rolle ob, die gefundene Verbindlichkeit auch tatsächlich zu 200% erfüllt werden kann. An dieser stelle ist die Tatsache entscheidend das es überhaupt eine Verbindlichkeit gibt. Wir neigen dazu Verbindlichkeiten erst dann einzugehen wenn nahezu unendlich viele Rahmenbedingungen erfüllt sind. Das ist ein extrem mühsamer und anstrengender Weg der viel Energie verbraucht. Das gilt es abzukürzen.

Den nächsten Schritt zum Ausbau der eigenen Verbindlichkeits-Kopetenz sind Beispielsweise Anschaffungen die wir mit etwas verknüpfen oder Schritte die wir uns bisher nicht getraut haben zu gehen, weil wir irgendwelche Ausreden gefunden haben die gegen die Ausführung dieser sprachen.

Verbindlichkeiten aufzubauen, einzugehen und umsetzen ist ein enormer Prozess der uns sehr merkwürdig vorkommen wird, weil wir teilweise mit unklaren Gegebenheiten umgehen werden die uns nur allzu oft als “unsicher” ins Bewusstsein gedrückt werden.

Fakt ist aber, dass sobald wir eine Verbindlichkeit haben, wir diese auch nach bestem Wissen und Gewissen wahr nehmen und umsetzen. Durch das selbst initiierte Aufbauen von Verbindlichkeiten bewegen wir uns immer weiter auf die zu erreichenden Ziele zu und erzeugen eine mächtige Eigendynamik die sehr schnell zu einer Intensität heranwächst, dass wir uns in einem stetigen Prozess des Verwirklichens wiederfinden werden.

In diesem Sinne bleibt mir nur noch zu sagen: auf zum nächsten Termin :)!

Erfolgstipp: Vertrauen

Immer wenn in diversen Kanälen von “Vertrauen” gesprochen
wird, kann man beobachten wie alle zurückhaltend lauschen
und möglichst distanziert handeln.

Sicherlich wird es damit zu tun haben, dass Vertrauen ein
ziemlich abtrünnig gebrauchter Begriff geworden ist. An
einer anderen Stelle ist dazu ein wenig ausführlicher zu
lesen.

Wie soll nun aber “Vertrauen” ein Erfolgstipp sein, wenn
er doch offenbar so vorsichtig zu gebrauchen ist?

Vertrauen bildet die Grundlage allen zwischenmenschlichen
handelns. Jede Kommunikation, jedes handeln, jedes Projekt,
steht und fällt sobald Vertrauen nicht mehr zu finden ist
und weitere Interaktion unterbindet.

Will man erfolgreich sein, so ist es also wichtig Vertrauen
für sich zu entdecken und unter Umständen sogar eine eigene
Definition zu verpassen. Können wir Vertrauen schenken und
einfordern, so ist der Umkehrschluss ein sich selbst fügendes
Gebilde.

Zu Anfang beginnt es immer mit Unsicherheit. Sowohl auf der
eigenen, als auch auf der Gegenseite. Diese Unsicherheit begründet
sich schlicht in dem Sachverhalt, dass keine Partei ‘weiss’
was die andere denkt und tut. Will man sicher gehen gibt es
diverse wege um das Ergebnis sicher zu stellen. Der sicherlich
vielversprechenste ist, darauf zu vertrauen, dass einem selbst
alles gegeben ist, was notwendig ist um mit einer Situation
umzugehen und weiter noch, im Falle eines Scheiterns auch
damit zurecht zu kommen.

Die Folge aus dieser Haltung ist eine enorme Selbstsicherheit
die in aller Regel dazu führt, dass wir anderes – nämlich
sebstsicher – wahrgenommen werden. Wenn wir nun auf uns selbst
schauen, dann stellen wir fest, dass wir selbst auch gern mit
Menschen zusammenarbeiten die selbstsicher sind und wirken als
könnte man sich auf sie verlassen.

Wenn wir uns diesen Sachverhalt vor Augen halten, dann ist
eine logische Schlussfolgerung, dass auch unsere Gegenüber es
gern hat nicht immer die Zügel in der Hand zu haben und sich
um alles kümmern zu müssen und eben gern mit einem Menschen
zusammenarbeiten möchte, der Selbstsicher ist und das
Vertrauen ausstrahlt, dass sowohl der Auftrag, als auch eine
möglicherweise negative Konsequenz durchgestanden wird.

Wir halten also fest: gehen wir vor und geben einen Vorschuss
in Sachen Vertrauen, so sorgen wir austomatisch für eine positive
Gegenreaktion. Diese Reaktion wird zunächst beide Seite irritieren,
hält man dies jedoch aus, entsteht eine ungezwungene Form
des Miteinanders. Allein hierdurch werden wir schon wesentlich
erfolgreicher in dem was wir anstreben, weil wir mehr und mehr
entspannen und einen Weg beschreiten der es uns erlaubt mit
offeneren Augen auf die Sitautionen zu zugehen.

Vertrauen sollte nicht als mystische Komponente ausgeblendet
und vielleicht sogar als unprofessionell gewertet werden.
Wenn wir vertrauen in uns selbst entwickeltn und natürlich
auch in unser gegenüber und zudem auch noch in die Sache an
sich, dann werden wir feststellen, dass meist alles notwendige
vorhanden ist um erfolgreich zu sein.
Zudem werden sie die Mitmenschen in der Regel nicht die Blöße
geben und ein in sie gesetztes Vertrauen missbrauchen. Sollte
dem doch mal so sein, so haben wir an diesem punkt schon die
innere Gewissheit, dass wir sowohl frühzeitig auferksam werden,
als auch mit der daraus resultierenden Situation umgehen können.

Vertrauen noch heute zu sähen, entspannt ungemein!

Webweisend: Kein Feedback bei Bewerbung – Brainstorming

Ich nehme mal spontan und ohne Absprache mit Jörg seinen Artikel aus unserem Blog als Grundlage für eine kleine Diskussion (wir können das dann in den Geschichtsbüchern als Blogpost-Fights oder ähnliches verkaufen, Jörg ;) ).

Klar hat jeder Bewerber ein Recht darauf, dass man zumindest eine Antwort erhält. Ob es nun ein persönlicher Brief ist oder nur ein unpersönlicher Text mit der entsprechenden negativen Antwort. Ist halt so.

Ich glaube nur einfach, dass man die Lage einiger Unternehmen nicht falsch einschätzen sollte. Gerade KMUs sind aufgrund ihrer Mitarbeiterzahl nicht unbedingt mit einer Vollzeitstelle für die Personalbeschaffung besetzt. Umgekehrt verlangt der Trend, dass man sich Online präsentiert. Die Folge sind dann vermutlich spam-ähnliche Zustände von Bewerbern in den Postfächern jobs@. karriere@ und personal@.

So, was mache ich also als Unternehmen, dass täglich gefühlte 1000 Bewerbungen bekommt aber nur eine Teilzeitstelle da sitzen hat die physikalisch überhaupt nur in der Lage ist 10-30 solcher Mails intensiv(!) zu lesen. Vermutlich nichts und genau das ist dann das Ergebnis von dem Jörg berichtet.

Ich drehe den Spieß jetzt um und behaupte (mit voller Frechheit!), dass alle Bewerber trotzdem ihre Teilschuld haben. In meinem arbeitssuchenden Freundeskreis (Jörg ausgenommen, der ist ein Freund aber gehört jetzt nicht zum besagten Kreis ;) hat sich die Methode implementiert, dass man so viele Mails wie möglich rausschickt und “hofft” per Brute-Force-Attacke eine entsprechende Einladung oder Zussage zu bekommen. Ich finde persönlich, das ist Bullshit. Indirekt will man doch nur seinen inneren Gedanken befriedigen, man habe ja doch heute was getan, man habe sich doch jetzt mal wieder ne ordentliche Ladung GTA5 verdient oder könnte sich abends um 14 Uhr die alkoholische Kante geben.

Das mit dem GTA5 und der Kante möchte ich gar nicht schlecht reden. Mein Ziel ist es, den Leuten die Augen zu öffnen und dass sie dieses Schema nicht beibehalten sollen. Es hilft niemanden und produziert auf beiden Seiten Stress.

Der Personaler wird zugemüllt und aufgrund von diesen “schnellen Mails” schleichen sich peinliche Fehler ein oder man überlegt nicht mal ob die Stelle überhaupt zu jemandem passt.

Klar, der Job in Basel ist cool aber ich hätte einen Arbeitsweg von 5h. Eventuell nicht die beste Voraussetzung für einen Berufsanfänger.

Was ich schlussendlich damit sagen/schreiben will, ist, dass man sich einfach mal die Stellen genauer anschauen sollte. Ich würde mich z.B. niemals über irgendwelche Jobbörsen an eine Stelle richten. Ich bin 1. nicht der einzige von mindestens 1000 anderen Leuten die leider immer irgendwie besser auf die Stelle passen und 2. schätze ich den persönlichen Kontakt mehr als eine E-Mail. Wie wäre es mal zur Abwechslung mit dem Personaler vorher zu sprechen bevor man ihn zumüllt? Passt die Stelle überhaupt? Nehmen sie meine Qualifikationen überhaupt an?

Klar treffen diese Hinweise nicht auf jeden zu und es soll Leute geben, die auch per Brute-Force-Attacke ihre Stelle bekommen haben. Klar, akzeptiere ich. Aber fasst euch selbst mal an die Nase und überlegt mal was besser ist … 20 Bewerbungen von denen 15 Schreibfehler haben, 3 den falschen Adressat und zwei effektiv am Ende doch uninteressant waren oder z.B. eine einzige durchdachte Bewerbung die aber vorher telefonisch vorbereitet wurde, man hat sozial mit er Person agiert und sich mal für das Unternehmen interessiert.

Meint ihr nicht auch, dass man sogar noch die Gelegenheit hat, dass der eigene Name beim Personaler hängen bleibt und man beim Aussortieren plötzlich allein deswegen doch genommen wird?

Ich finde den Gedanken geil.

Entschuldigt den wilden Schreibstil ;)

Webweisend: Kein Feedback bei Bewerbung

In den vergangen Jahren sah ich immer mal wieder, dass die Firma Media-Company in unseren lokalen Jobbörsen nach Teamergänzugen suchte.

Ein Besuch der Internetseite offenbart einen wirklich guten Eindruck. Neueste Spielereien, ausgefeiltes Design und nette Portraits versprechen Qualität und Anspruch.

Zunächst aus Neugier, anschließend aus tatsächlichem Bedarf bewarb ich mich auf die jeweils ausgeschrieben Positionen.

Umso mehr freute ich mich als kurz nach dem Abschicken eine Meldung in meinem Postfach lag die aussagte, dass ich dabei wäre. Zwar handelte es sich hier um einen Autoresponder – aber hey!

Die Zeit verging und man hörte nichts mehr. Nachfragen per Mail gingen offenbar ins leere uns so ging ich meinen Weg allein weiter. Schließlich war ich nicht auf diese Position angewiesen.

Durch zufall entdeckte ich immer wieder Anzeigen in den lokalen Börsen. Zunächst abgetan als überbleibsel entscheid ich mich durch Zufall auf Twitter darüber zu schreiben, dass ich es zum einen für eine Unart halte mehrfach ohne Feedback stehen gelassen zu werden und zum anderen meiner Irritation Luft zu machen, dass auch ein solcher Auftritt offenbar trügen kann.

Ein paar Tage später erhielt ich dann plötzlich (zu meiner Überraschung) ein Feedback

@KesarNeron Leider können wir aus betrieblichen Gründen keine Absagen verschicken. Wann hast du dich denn beworben?

Was bitte ist das? Ein Lebenszeichen!

Das konnte ich nicht  unkommentiert lassen und antwortete promt (allein um zu schauen, ob die Sache mit der Antwort nochmal klappt)

@webweisend ist auch so eine Anlaufstelle die ständig Leute suchen und nicht auf Bewerbungen antworten. Sehr schade!

Und… es funktionierte Tatsächlich! Ich bekam (noch am selben Tag) eine Antwort.

@KesarNeron Wir verstehen deine Enttäuschung darüber, keine Absage erhalten zu haben. Wir wünschen dir für deine Zukunft aber alles Gute!

Da sich diese Einschätzung nicht mit meiner deckt konnte ich auch hier die Finger nicht still halten und musste ein letztes Mal das vermeintliche Missverständnis korrigieren.

@webweisend bin nicht enttäuscht keine Absage erhalten zu haben. Ich erschrecke über den Stil. Dachte Ihr wüsstet um Ursache und Wirkung.

Nun kann ich beruhigter an den Stellenanzeigen vorbei schauen, denn die Firma scheint nicht das zu verkörpern, was ich als Feedbackkultur leben wollen würde. In sofern hat wieder alles gestimmt.

An dieser Stelle möchte ich jeder Firma die meint dies sei die Art und Weise mit der man sich  kompetente, eigenverantwortliche und vor allem motivierte Mitarbeiter heranzieht mitteilen: Das ist nicht das was ihr für euch wollen würdet. Seid ein Vorbild und gebt ein wenig mehr auf Werte.

Für mich ein klarer Fall für Kannstemachen!

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Erfolgstipp: Mut zur Lücke

Jeder von uns kennt das Gefühl in einer Situation zu stecken, in welcher man nicht weiterkommt. Unter Umständen hat man sogar eine Versprechungen gemacht die man nicht mehr einhalten kann. Oder aber man muss sich eingestehen dass man sich selbst oder eine Situation falsch eingeschätzt hat.

In solchen Momenten passiert in der Regel folgendes: Entweder man sucht fleißig nach Gründen weshalb es dazu gekommen ist (üblicher weise sind die nicht bei sich selbst zu finden) oder man setzt das Geschehene auf die Liste der Dinge die man sowieso nicht kann. Sobald dann Personen ins Spiel kommen die nachfragen oder vor denen man sich rechtfertigen muss, wird das Ganze unheimlich spannend. Wir drucksen herum, wir fangen an zu stammeln, wir versuchen der Situation aus dem Weg zu gehen.

Doch schauen wir einmal auf uns selbst:

Was geht in uns vor allem wenn wir einem Menschen begegnen der in dieser Situation steckt? Oftmals entwickelt sich hier ein Unverständnis dafür weshalb dieser nicht einfach sagt dass man etwas nicht geschafft hat, immerhin ist es doch menschlich. Oder aber wir werden böse auf uaufgrund der fadenscheinigen Ausreden. In manchen Fällen entwickeln wir sogar ein mitleidiges Gefühl-was in der Regel nicht gerade Wertvoll für unser Gegenüber ist.

Wäre es an dieser Stelle nicht sinnvoll die Situation -die uns sehr wohl bekannt ist- bei uns selbst aufzugreifen und im Vorfeld zu verändern? Was hindert uns daran zu diesen Lücken zu stehen beziehungsweise uns unsere Fehleinschätzung einzugestehen. Dabei sollte keineswegs ein Scheitern/nicht einhalten/Fehlverhalten oder die persönliche Schwächen als Ausrede und sogar als Option wahrgenommen werden. Vielmehr hilft die offene Kommunikation mit den Betroffenen die Gesamtsituation aufzuklären und Missverständnisse zu vermeiden. Ein weiterer positiver Nebeneffekt ist, dass uns solche Situation in der Regel nicht mehr so häufig oder in dem Ausmaß passieren werden. Sollten wir dennoch mal an eine immer wiederkehrende Situation gelangen, so werden wir uns selbst etwas besser einschätzen können und auch hier für die Zukunft den Weg besser ebnen können.

Kennen wir unsere persönlichen Eigenschaften, so können wir sie mit einplanen. Die vermeintliche Einschätzung dass unser gegenüber ein unschönes Bild von uns haben könnte, nur weil wir mal zu spät gekommen sind oder eine Zusage nicht direkt einhalten konnten ist in der Regel vollständig unbegründet.

Wie komme ich zu der Annahme? Schauen wir wieder auf uns selbst! Wann haben wir das letzte Mal jemanden verurteilteiner, wenn dieser jenige uns offen gegenüber stand und den Sachverhalt angesprochen und seine Fehleinschätzung kund getan hat?

Wie diesem Sinne: Mut zur Lücke! Es lässt uns souveräner und selbstsicherer erscheinen, steigert mittelfristig die Qualität unserer Planung, schafft die Basis für konstruktiven Umgang.

PHP Code in der Datenbank

Soeben arbeite ich an der Migration einer Datenbank samt CMS von einem Server auf den nächsten.

Insgesamt kein großes Unterfangen. Allerdings kommt es trotz diverser Schritte immer wieder zu Codierungsfehlern, die dazu führen, dass Inhalte im Backenend des CMS nicht zu bearbeiten sind. Des Weiteren werden auch der Einfachheit halber ganze Artikel und Beträge ausgeblendet.

Meine Suche nach dem Fehler bringt mich immer näher an die Datenbank. Dort erstarre ich, als ich einen Dumo überfliege und feststelle, dass tatsächlcihe reihenweise PHP Code samt Variablen etc. in der Datenbank gespeichert ist.

Für mich ein Paradebeispiel von Kannste machen…

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