Zeit für Veränderung – zeit für die EOS M

Was für ein dramatischer Titel. Ganz so schlimm wird es allerdings dann doch nicht.

Sicherlich ist es niemandem verborgen geblieben, dass auf meinen Seiten recht wenig Bewegung zu sehen ist. Das bedeutet zwar nicht, dass ich untätig war. Allerdings bedeutet es, dass ich mich in meinem ursprünglichen Berufsleben wieder eingefunden habe.

Ich hatte in meiner Laufbahn sehr viel Erfolg darin die Dinge zielführend auszurichten. Bis auf eine kürzlich gemachte Ausnahme ist mir das auch geglückt. Als es dann darum ging sich zu positionieren folgte das eine dem anderen.

Nun jedoch habe ich mich bei einem tollen Arbeitgeber eingefunden – was mir dann wiederum unheimlich viel Energie zurück gibt.

Zeit für Reflektionen: ich habe mir Gedanken um meine Ausrüstung und auch die Art und Weise wie ich arbeite gemacht. Dabei bin ich zu dem Schluss gekommen noch mehr Position zu beziehen und Maßstäbe zu setzen als ich es ohnehin schon tue. Daher gebe ich meine doch sehr lieb gewonnene Canon 5D Classic ab und tausche sie gegen die Spiegellose Canon EOS M mit Adapter ein.

Kein guter Tausch mag der eine oder andere Sagen. Technisch mag das vielleicht stimmen. Ich habe allerdings auch so viel über die Fotografie gelernt, dass ich weiß das ein tolles Foto nicht durch die Technik entschieden wird. Meistens gebe ich mir mehr Mühe mit der Planung, der Inszenieren und den Vorbereitungen als mit dem Fotoshootings als solches. Das geht nur wenn man weiß was raus kommen soll.

Eine Spiegellose Kamera soll mir die Möglichkeit geben anderen auch direkt am Display das Bild entstehen zu sehen. Durch den geringen Einsatz von finanziellen Mitteln will ich gleichzeitig zeigen, das gute Bilder nicht allein durch unbezahlbare Ausrüstung entstehen. Zu guter letzt will ich aber auch wieder mehr fotografieren und dazu ein leichteres Gepäck haben.

Auch die Möglichkeit Videos zu machen ist ein entscheidender Faktor. Denn nachdem ich mich ein wenig zurückgezogen habe bekam ich erfreulicher Weise wieder mehr Feedback, Anfragen und Aufträge.

Bleibt also dabei. Abonniert meine Kanäle, folgt mir wo immer es geht – ich habe nicht aufgehört.

Source: bodemotion

Mac El Capitan SIP (rootless) horror

Es ist mir schon immer ein Rätzel gewesen, weshalb alle Welt verrückt nach „Internet-Security-Suiten“ zu sein scheint. Jedenfalls gibt es einen riesigen Markt dazu und Endbenutzer vermuten einen persönlichen Bodyguard dahinter.

Ganz falsch ist das zwar nicht. Allerdings muss man auch ehrlich sein und zugeben, dass ein Bodyguard nichts macht, wenn der Chef sich dämlich verhält.

Wie dem auch sei: Für Firmen und Rechner macht es durchaus Sinn seine Daten und Zugriffe gegen potentielle Gefährdungen zu schützen – ich sehe das wie ein „Vier-Augen-Prinzip“. Dumm ist es nur, wenn hierbei die Software nicht mit Spielt.

Mittlerweile ist es für mich die erste Anlaufstelle den Virenscanner bei Problemen zu deaktivieren um zu schauen, ob sich das gewünschte Verhalten einstellt. Zuletzt habe ich diverse Lösungen auf meinem Mac  ausprobiert und wunderte mich über deren „Nichtfunktionieren“. Es stellte sich heraus, das Apple mit El Capitan eine (sinnvolle) Erweiterung integriert hat, welche sich SIP (System Integrity Protection) – oder kurz rootless – nennt.

Diese scheint jedoch – wie vieles das man „mal eben so“ integriert den Anbietern von Drittsoftware einiges an Schwierigkeiten zu bereiten. Zumindest ist das Netz ziemlich voll davon.

Abhilfe schafft folgendes:

  1. Rechner in den Recovery-Modus booten (CMD+R)
  2. Terminal Starten
  3. csrutil disable eintippen
  4. Neustarten.

Sicherlich ist das nicht die tollste aller Lösungen, aber wenn es nicht anders geht, dann geht es nicht anders.

Über die selben Schritte kann man es auch wieder aktivieren – nur eben mit einem csrutil enable zum Schluss.

 

Quellen:

Source: Der Bode

Migration von LVM zu qemu

Es gibt viele Wege die nach Rom führen. Das gilt auch in Landschaften für virtuelle Infrastrukturen. Was einem heute noch gefallen mag, ist morgen nicht mehr praktisch.

Wie in vielen Dingen ist es bei Lösungen unter Linux nicht gegeben, dass man ein oder zwei Wege zur Auswahl hat, sondern mehrere. In vielen fällen wird geraten VMs auf LVM (Logical Volume Manager) Basis mit RAW Festplatten auszustatten. Das ist in sofern richtig, dass weniger Abstraktionsschichten auch bedeuten dass es weniger zu verwalten gibt und daher auch meist schneller ist.

Im Vergleich zu dem KVM (qemu) eigenen QCow2 Format gibt es seit jeher Messungen, Messungen, Diskussionen und Vergleiche was denn nun das beste sei. Ich denke, das ab einem gewissen Grad an vorhandener Grundleistungen die Zahlen kaum noch das reale Empfinden bei der Arbeit mit den Maschinen widerspiegeln – gesonderte Ausnahmen selbstverständlich aussen vor.

Allerdings hat man mit Images auf Dateibasis den Vorteil der Flexibilität auf seiner Seite. Mitnehmen, verschieben, zwischen den Maschinen migrieren – alles langweilig, weil einfach.

Wenn man nun diesen Weg gehen möchte, muss das, was bisher als logical  Volume vorlag in ein Image umgewandelt werden. Dazu habe ich mir dieses einfach Skript überlegt und getestet. Wichtig ist, dass alle umzuwandelnden Disks in einer Volumegroup liegen. Hat man sich für eine Namenskonventions der Laufwerke entschieden kann diese nachträglich eingebaut werden. Will man die Dateien und Laufwerke manuell angeben kann das Skript ebenfalls sehr einfach angepasst werden.

 

#!/bin/bash

VGNAME=/dev/name-der-volumegroup

STORE=/mnt/

CONVFORMAT=qcow2

 for i in $(ls /dev/$VGNAME/);

do

qemu-img convert -p -O $CONVFORMAT VGNAME/$i $STORE/$i.qcow2;

done

 

Sobald alles durchgelaufen ist, hat man seine Images unterhalb des Verzeichnisses, dass in der Variablen $STORE angegeben ist. 

Natürlich kann man noch 1000 Features einbauen. Für mich hat es allerdings gereicht um eine Umgebung für den Umzug vorbereiten zu können.

Wichtig: Nach der Umwandlung die Konfiguration der virtuellen Maschine anpassen, sodass die neue Festplatte genutzt wird. Das passiert üblicher Weise in der Datei /etc/libvirt/qemu/VMNAME.xml 

<disk type=’file‘ device=’disk‘>
<driver name=’qemu‘ type=‘qcow2‚ cache=’none’/>
<source file=‘PFAD-ZUM-IMAGE.qcow2‚/>

Source: Der Bode

Migration von LVM zu qemu

Es gibt viele Wege die nach Rom führen. Das gilt auch in Landschaften für virtuelle Infrastrukturen. Was einem heute noch gefallen mag, ist morgen nicht mehr praktisch.

Wie in vielen Dingen ist es bei Lösungen unter Linux nicht gegeben, dass man ein oder zwei Wege zur Auswahl hat, sondern mehrere. In vielen fällen wird geraten VMs auf LVM (Logical Volume Manager) Basis mit RAW Festplatten auszustatten. Das ist in sofern richtig, dass weniger Abstraktionsschichten auch bedeuten dass es weniger zu verwalten gibt und daher auch meist schneller ist.

Im Vergleich zu dem KVM (qemu) eigenen QCow2 Format gibt es seit jeher Messungen, Messungen, Diskussionen und Vergleiche was denn nun das beste sei. Ich denke, das ab einem gewissen Grad an vorhandener Grundleistungen die Zahlen kaum noch das reale Empfinden bei der Arbeit mit den Maschinen widerspiegeln – gesonderte Ausnahmen selbstverständlich aussen vor.

Allerdings hat man mit Images auf Dateibasis den Vorteil der Flexibilität auf seiner Seite. Mitnehmen, verschieben, zwischen den Maschinen migrieren – alles langweilig, weil einfach.

Wenn man nun diesen Weg gehen möchte, muss das, was bisher als logical  Volume vorlag in ein Image umgewandelt werden. Dazu habe ich mir dieses einfach Skript überlegt und getestet. Wichtig ist, dass alle umzuwandelnden Disks in einer Volumegroup liegen. Hat man sich für eine Namenskonventions der Laufwerke entschieden kann diese nachträglich eingebaut werden. Will man die Dateien und Laufwerke manuell angeben kann das Skript ebenfalls sehr einfach angepasst werden.

 

#!/bin/bash

VGNAME=/dev/name-der-volumegroup

STORE=/mnt/

CONVFORMAT=qcow2

 for i in $(ls /dev/$VGNAME/);

do

qemu-img convert -p -O $CONVFORMAT VGNAME/$i $STORE/$i.qcow2;

done

 

Sobald alles durchgelaufen ist, hat man seine Images unterhalb des Verzeichnisses, dass in der Variablen $STORE angegeben ist. 

Natürlich kann man noch 1000 Features einbauen. Für mich hat es allerdings gereicht um eine Umgebung für den Umzug vorbereiten zu können.

Wichtig: Nach der Umwandlung die Konfiguration der virtuellen Maschine anpassen, sodass die neue Festplatte genutzt wird. Das passiert üblicher Weise in der Datei /etc/libvirt/qemu/VMNAME.xml 

<disk type=’file‘ device=’disk‘>
<driver name=’qemu‘ type=‘qcow2‚ cache=’none’/>
<source file=‘PFAD-ZUM-IMAGE.qcow2‚/>

Source: Der Bode

Firefox / Iceweasel Tabs beim beenden speichern

Eine der unsinnigsten Entwicklungen im Internetzeitalter war die Einführung und anschließende Abschaffung der Funktion, dass die geöffneten Browsertabs beim Beenden gespeichert werden.

Zunächst wirkte es für mich ungewohnt, als mein Browser da weitermachte, wo ich aufgehört habe. Nachdem ich allerdings den Weitblick erkannte, den die Entwickler an den Tag gelegt hatte, freute ich mich sehr über die Funktion. Sie ist nützlich und ermöglicht einen tollen Workflow.

Da nun jedoch ein Kniff notwendig ist, um diese tolle Funktion wieder zu aktivieren, teile ich das folgende Video, was ganz nett erklärt wie man über die Adresse „about:config“ die Variable „browser.showQuitWarning“ auf „true“ setzt.

 

Source: Der Bode

Linux KVM LVM Volume auf Qcow2 konvertieren

Wenn man seine virtuelle Infrastruktur mit KVM betreibt, so hat man es nicht leicht. Viele Möglichkeiten und eine fast besser als die andere. Perfomantes LVM RAW Device für die Festplatten gegenüber dem flexiblem QCow2 zum mitnehmen und leichten ablegen/bewegen der Images.

Im grunde genommen spielt es vermutlich kaum eine rolle welche der vielen Möglichkeiten man für sich entdeckt – die Einfachheit hat auch hier wieder eine Lösung für den Fall das man sich mittendrin anders entscheidet.

Wenn man beispielsweise seine VM von einem Debian mit LVM/RAW auf ein CentOS mit QCow2 umziehen möchte, so geht das folgendermaßen:

  1. Image der LVM VM: qemu-img convert -O qcow2 /dev/{VOLUMEGROUP}/{LVMDEVICE} /{PATH-TO-STORAGE}/{VM-NAME}.qcow2
  2. Transfer des Image auf den neuen Hypervisor: scp -v /{PATH-TO-STORAGE}/{VM-NAME}.qcow2 root@NEUERHYPERSIOR:/STORAGE/
  3. Transfer der Konfiguration auf den neuen Hypervisor: scp -v /etc/libvirt/qemu/{VM-NAME}.xml root@NEUERHYPERSIOR:/etc/libvirtd/qemu/{VM-NAME}.xml 
  4. Anpassen der Konfiguration auf dem neuen Hypervisor:
    1. <emulator>/usr/bin/kvm</emulator> ändern zu <emulator>/usr/libexec/qemu-kvm</emulator>
    2. <type arch=’x86_64′ machine=’pc-1.1′>hvm</type> ändern zu <type arch=’x86_64′ machine=’pc-i440fx-rhel7.0.0′>hvm</type>
    3. <driver name=’qemu‘ type=’raw’/> ändern zu <driver name=’qemu‘ type=’qcow2’/>
    4. <source dev=’/dev/{VOLUMEGROUP}/{LVMDEVICE}’/> ändern zu <source dev='{PATH-TO-STORAGE}/{VM-NAME}.qcow2’/>

Grundsätzlich empfiehlt es sich nicht allzu viele Sonderlocken einzubauen und sich möglichst nah am Standard zu bewegen, damit die kompatibilitäten innerhalb der Systeme gegeben sind.

Happy migrating!

Source: Der Bode

Erste Schritte in Ansible

In meinem vorherigen Beitrag habe ich erwähnt, wie cool ich Ansible finde. Dabei hab ich wohl nicht genug erwähnt, wie logisch und dennoch verspätet die Entwicklung kam. Mich fragt ja keiner…

Nun gut, da Ansible das logische nächste Level des Qualitätsbewussten, Keep it stupid and simple Administrator ist, ist es nur plausible dass man damit beginnt es zu benutzen.

In Ansible dreht sich alles um das zu verwaltende Inventar. Dieses wird in einer „hosts“ Datei definiert. Das coole daran: wenn man unterwegs in verschiedenen Netzwerken ist, kann man diese Datei zum Beispiel für jeden Kunden eigens definieren. In der Hosts Datei wird im einfachsten Falle einfach eine Liste mit Rechnernamen und IP-Adressen geführt.

Rechner1
192.168.2.189
weibserver.domain.com

und schon kann es los gehen.

Auf allen Adressen im Inventar kann man direkt nach dem einpflegen schon so genannten Ad-Hoc Kommandos absetzen. Also Kommandos auf der Shell welche auf den entfernen Rechner ausgeführt werden.

ansible all -a „ifconfig eth0“

würde in einem solchen Fall dafür sorgen, dass die Ausgabe des Kommandos „ifconfig eth0“ auf dem entfernen Rechner ausgeführt wird und man das Ergebnis ausgegeben bekommt.

An dieser Stelle hat man mit Ansible schon ein mächtiges Werkzeug, denn es gibt einen ganzen Eimer voller Module, die schon implementiert sind und daher fast keine Wünsche offen lassen. Angefangen vom einfachen Ausführen von Kommandos, über das kopieren von Dateien bis hin zum Ansprechen von Diensten, Programmen und Funktionen (List der Ansible Module).

Wer jetzt noch nicht überzeugt ist, dass Ansible die Erfüllung von Adminträumen ist, der soll doch bitte Windows benutzen :).

Source: Der Bode

Warum Ansible die geile Sau der "Massenadministration" ist

Seit ein paar Wochen beschäftige ich mich erneut mit der Strukturierung, Organisation und Administration von Servierlandschaften im Linux-Umfeld.

Wie die Jungfrau zum Kinde ergab es sich, dass mein Bauchgefühl mich auf die Reise schickte um nach Möglichkeiten eine vorhandene, gewachsene Struktur sowohl zu begreifen, als auch zu übernehmen.

Nach meinem Leitbild von „Keep it stupid and simple“ sind einige „prominente“ Lösungen schon gleich durch das Raster gefallen.

  • Schlank sollte es sein.
  • Einfach zu verstehen sollte es sein.
  • Mitwachen können muss es
  • und natürlich auch flexibel
  • und kurzfristig einsetzbar

wenn es im Alltag einen Platz finden muss. Nach ein paar Stichproben war die Entscheidung schon gefallen. Ansible sollte es sein. Es hatte von Anfang an die Wirkung einer ausgereiften Skiptsammlung. Das allein macht es zwar schon sympathisch, doch oben drauf kommen die Funktionen die wirklich nützlich sind und dennoch „nur“ abstrahiert. So können Dienste über ihren Namen angesprochen werden wenn man sie in einem Task neustarten mag und Ansible erledigt den Rest. Ebenso das installieren von Software und so weiter.

Maßlos überzeugt wurde ich allerdings durch die Python typische Eigenschaft, dass man sich ein wenig disziplinieren und Einrückungen einhalten muss. Dadurch ergibt sich eine saubere Datei schon fast von allein.

Den Anfang findet man darin überhaupt einen Überblick über sein Inventar zu bekommen indem man die hosts Datei pflegt. Hier hinein kommen Geräte über DNS Namen oder IP-Adresse und auch Variablen und Tags könnten hier gleich mit gepflegt werden. Eine Gruppierung von Geräten ist selbstverständlich und so können auch logische Strukturen oder Geografische Abbildungen geschaffen werden. 

Weiter geht es mit dem einfachen Aufbau von Playbook. Den Batch-Files von Ansible. Hier werden Themenmäßig Aufgaben zusammengefasst um sie dann gezielt auf einem Host, einer Gruppe oder allen Maschinen anzuwenden. Beispielsweise das ein- oder auspflegen von SSH-Keys, aktualisieren von Systemen und so weiter. Die Krönung allerdings ist das erschaffen von Rollen. In diesen Rollen können Variablen, Aufgaben, Templates, Dateien und alles weitere zusammengefasst werden um eben diese Rolle zu definieren.

Mit Rollen schafft man sich quasi einen Status Quo zu einem System und kann so die Grundlage für einheitliche Konfiguration schaffen. Wie immer für mich steht die Kommunizierbarkeit im Vordergrund. Durch mein Vorgehen gleich zu Beginn die sich mir bietende Struktur zu begreifen und sie in Ansible abzubilden hatte ich quasi so etwas wie den heiligen Gral der kausalen Zusammenhänge und Prozessketten. Denn wenn eine Aufgabe einmal ordentlich in ein Playbook oder eine Rolle gepresst wurde, hat man in aller Regel verstanden worum es geht. Noch besser: man kann es auch gleich dokumentieren und stellt zusätzlich sicher, dass auch die lieben Kollegen nicht sonderlich vom Weg abweichen.

In diesem Sinne kann ich Ansible nur empfehlen und vor allem ein Blick in die Ansible-Galaxy lässt keine Wünsche mehr offen. Man kann sich also sicherlich darüber freuen, dass in Zukunft wieder mehr zu technisch/praktischen Themen hier zu lesen sein wird.

Source: Der Bode

Flat File CMS – Content management ohne Datenbank

Eine Webseite zu erhalten, diese mit Inhalten zu füllen und einen Haufen Schabernack damit zu treiben ist heute kein Hexenwerk mehr – und ist es schon seit langem nicht.

Ganze Berufsgruppen und Zweige haben sich aufgetan und beraten alle die es wollen (und auch die, die es nicht wollen) in allen möglichen belangen.

So richtig verändert hat sie die Funktion des Internets allerdings dadurch nicht. Nur die Geschwindigkeit (sowohl in der Bandbreite, als auch in der Rechenleistung und dem publizieren von Inhalten) ist wohl definitiv eine andere. Durch die Verbreitung der Wunderwerke CMS (Content Management Systeme) ist es möglich den Inhalt einer Webseite von dem Layout zu trennen. Unzählige Lösungen gibt es. Eine mächtiger als die andere.

Durch meiner Arbeit im Bereich der Medienberatung, als Administrator und natürlich auch Technik interessierter habe ich die unterschiedlichsten Lösungen kennengelernt oder gebaut. Im laufe der Jahre bekommt man es mit vielen vermeintlichen Notwendigkeiten zu tun, Wünsche müssen am besten gestern realisiert werden und sogar Designer, Suchmaschinenoptimierer, Redakteure und was nicht noch alles für Menschen sind beim Aufbau einer Webseite involviert.

Im laufe der Jahre hat sich aber auch das Bewusstsein bei mir entwickelt, dass sich ganz schön in die Tasche geschummelt wird, was die Notwendigkeit, aber auch die Folgen bei diesem Vorgehen sind. Nicht selten habe ich Kunden erlebt, welche mit veralteten Versionen zu kämpfen hatten, auf den ehemaligen Betreuer geschimpft wurde, weil dieser nicht korrekt aufgeklärt hat oder schlimmer noch, viel Geld ausgegeben wurde und dann nicht das gewünschte (oder passende) Ergebnis dabei herum kam.

Ironischer weise sehen das wohl auch einige erfahrene (und wahrlich kompetente) Entwickler so. Gradezu lächerlich sind manchmal die Vorstellungen von Zeit, Geld und Energie wenn es um den Aufbau einer ansehnlichen, möglichst wartungsfreien Webseite geht. Es scheint allerdings hier schlicht ein Generationskonflikt vorhanden zu sein – sie wissen es halt nicht besser die jungen Dinger :).

OK, worum geht es hier? Ich stehe total auf Vereinfachung. Nicht immer ist das was geht auch das was sein muss. Erst recht, wenn es um die Zeit und Energie anderer Menschen geht. Das trifft auf bei der Verwendung der Werkzeuge zu.

FlatFile CMS ist das, was mich in den letzten Jahren dazu gebracht hat wieder freudig an Aufträge zu gehen die mit dem Aufbau von Webseiten zu tun hatten. Es handelt sich dabei um CMS ohne Datenbank (wie diesem Blog hier). Das macht alles viel leichter, transportabler und wie ich meine Ressourcenschonender. Zumal der einfachste Webspace genutzt werden kann. Auch Backups gehen leichter von der Hand. Cool ist in aller Regel auch die Anpassung/der Aufbau von Templates. Wer sich einmal den Unsinn bei WordPress angeschaut hat, wird grade lachend am Boden liegen, wenn er verstanden hat, dass ein neues Thema mit bet-simple (zum Beispiel) in Gardenia 20 Minuten eingesetzt werden könnte (je nach Bedarf versteht sich).

Eine tolle Liste dieser grandiosen Entwicklungen finden sich unter dem nachfolgenden Link. Ich selbst kann jedem kleinen bis mittleren Projekt nur mal dazu raten sich dort mal zusehen. Backups via einfachem FTP Download, kleine Datenmengen, Erweiterbarkeit durch Plugins und vor allem Kommunizierbarkeit in Richtung des Kunden runden für mich die Sache ab 

http://alternativeto.net/software/nibbleblog/

Source: Der Bode

Entspannung durch Einfachheit – Wie wir Dinge in den Griff bekommen

„Das Leben ist hart!“ oder „Das Leben ist kein Ponyhof!“… Diese Aussagen begleiten viele durch den Prozess des heranwachsen und auch im späteren Leben sieht man sich damit konfrontiert, wenn es wieder heißt, dass man Energie für etwas aufbringen soll, dass einem bisher nicht in den Sinn gekommen ist.

In meiner Gesamten Laufbahn habe ich für mich selbst immer wieder die Tendenz gespürt und beobachtet, das es mir ein inneres Anliegen war aufzuräumen. Aufräumen heißt für mich Platz schaffen. Ordnung schaffen. Erkennbare Strukturen bauen oder etablieren. Aufräumen kann auch bedeuten Stolpersteine aus dem Weg zu räumen und Altlasten endlich zu entfernen.

Was sich bisher ohne ausnahmen immer gefunden hat, wenn die dicke Staubschicht aus Gewohnheit, Altlasten, Irritationen und Störimpulsen verschwunden ist, war Ruhe!
Ruhe im Sinne nicht mehr auf Altlasten aufpassen zu müssen. Ruhe, endlich einmal „neu“ zu beginnen. Ruhe, den Freiraum zu haben sich neue Gewohnheiten aneignen zu können. Ruhe vor dem, was einen bisher immer abgelenkt oder gar entmutigt hat.

In gleichem Maße findet sich vor diesem erstrebenswerten Ende aber auch die Abneigung. Änderungen machen angst. Veränderungen scheinen einen bösen Charakter zu haben. Mögliche Verbesserungen bedeutet eine Veränderung. Daher sind Lösungen gleichermaßen zu betrachten wie Veränderungen.

In meinem Fall begrüße ich jede Möglichkeit mich von Dingen zu befreien, die mir bisher im Weg standen. Sei es der Frühjahresputz, die Kellerwoche, der Bürotag oder eine gesetzte Frist, bei der man sich gezielt von Unterlagen, Sperrmüll, unliebsamen Kunden oder Projekten befreien kann. Diese Möglichkeiten bieten ein Ziel. Diese Ziele bedeuten Licht am Ende des Tunnels.

Wie man es auch angeht. Vereinfachung ist für mich der Schlüssel. Im Umgang mit Menschen aus den unterschiedlichsten Berufen und alltäglichen Bereichen fällt mir auf, wie Impulse dazu führen, dass „Schrott“ gekauft, angeschafft, gelagert oder eingeführt wird. Es kann dabei sogar auf jeder Ebene betrachtet werden. Niemand steht zur Seite und sagt laut „STOP!“. Niemand passt auf, dass nicht wieder ein Marketingexperte eine tolle Idee hat irgendwelchen sinnlosen Kram zu etablieren. Oft geht es nur darum das Gefühl loswerden zu können, etwas zu tun.

Wenn man es nun schafft die vorhandenen Energien in wirkliche Produktivität umzuwandeln ist man auf der goldenen Seite des Lebens. Ok, das ist nun ein wenig arg dick aufgetragen. Stimmen tut allerdings ohne Zweifel, dass meiner Ansicht nach viel zu viele Ablenkungen dazu führen, dass wir nicht das tun, was wir WIRKLICH wollen. Briefe an Mandanten schreiben, Aktenpflegen, Webseite aufbauen, Kundenaquise betreiben und so weiter. Bei all diesen Dingen begegnen uns viele Dinge. Angefangen von der technischen Komponente über das soziale Miteinander bis hin zu alltäglichen Einflüssen wie dem klingeln des Telefons. Alles ist darauf ausgerichtet uns abzulenken und die so fein säuberlich gerichteten Energien aus der Bahn zu lenken.

Vereinfachung schafft hier ab, was eine Quelle für Fehler und Störungen ist. Zumindest schafft es Regularien um in einem vertretbaren Maß damit umzugehen.

Vereinfachung bringt uns zu den Werkzeugen, die wir benötigen um die anfallende Arbeit „gut“ zu erledigen. Dabei ist nicht gemeint, nur das einfachste und günstigste zu nehmen. Damit ist gemeint, dass genau das richtige genommen wird-nicht mehr und nicht weniger. Meistens spielt uns allein hier schon unser innerstes einen Streich. Der einfachste Laptop reicht heutzutage schon aus, um die meisten Arbeiten zu erledigen. Dennoch suchen wir nach etwas, dass schick, modern, vermeintlich zukunftssicher oder Prestigebehaftet ist. Das darf auch so sein. Nur ist Maßhalten oder ein Ausgleich von entscheidender Bedeutung.

Ohne große Hürde könnten wir einige Zeit verschwinden und wiederkommen, ohne das wir den Anschluss verlieren. Nun fallen vermutlich viele Aktionisten, neuzeitliche Technikreisende oder Veränderungjunkys vom Stuhl. Bei der propagierten Schnelllebigkeit verständlich. Die „alten Hasen“ jedoch werden mir zustimmen, dass echte Werte sich nicht so schnell verändern und Prinzipien ihren Namen nicht ohne Grund haben.

Wir machen uns gern vor, dass wir handeln müssen. Müßiggang widerspricht dem eigenen Wunsch sich durch den Erschöpfungsgrad zu definieren.

Wohl dem, der Verstanden hat worum es geht, nicht auf Anweisungen angewiesen ist und einen Kompromiss zwischen dem schließen kann, was notwendig ist und dem was möglich ist. Allem voran natürlich der „spirituelle Augenkontakt“ der unser Gegenüber dazu bringt durchzuatmen und sich darauf zu verlassen, dass alles gut ist.

Source: Der Bode

Systemadministration in Teilzeit – ein Fremdwort?!

Ich suche einen Job. Freiberuflich oder Angestellt ist dabei zunächst irrelevant. Ich biete viele – denke ich. Mehr als zehn Jahre Berufserfahrung. Immer in eigenverantwortlicher Position, immer mit strategischem Einfluss. Kostenbewusst, weitestgehend unvoreingenommen und Lösungsorientiert sehe ich mich selbst. Opensource ist mein Steckenpferd – Windows und Mac gehört aber zum Alltag dazu wie die Luft zum atmen. Die Palette dessen mit dem ich schon gearbeitet habe ist breit. Das Interesse an vielem ebenso. Autodidaktisch habe ich mir meine Zertifizierungen angeeignet und mich ständig weiterentwickelt – auch wenn die letzten Jahre ziemlich ereignislos waren in der IT-Welt.

Ja, ich habe keinen definitiven fachlichen Schwerpunkt. Das war mir in meiner Laufbahn nicht vergönnt. Vermutlich wäre ich auch nicht dazu in der Lage gewesen, weil es gelogen wäre, wenn ich sagen müsste „das geht nicht“ oder „das können wir leider nicht umsetzen“. Nach vielem reflektieren komme ich zu dem Schluss das genau das aber eine meiner „Softskills“ ist. Genau zwei Mal habe ich bisher mit Menschen zusammengearbeitet, die eine ähnliche Art und Weise hatten Möglichkeiten zu erkenne und Notwendiges zu tun um einen Bedarf zu decken. Meistens war es an mir „bockig“ darauf zu beharren, das man ein Ziel erreichen kann.

Neben all dem habe ich auch noch meine Familie im Blick und sorge für den Ausglich der ja ach so wichtig ist. Zunächst nur als Machbarkeitsstudie begonnen erhält mein Gewerbe einen immer festeren Stellenwert. Immerhin kann man so vieles machen, was ohne nicht möglich wäre.

Nun reise ich von einem Vorstellungsgespräch und Headhunteranruf zum nächsten. Immer wieder preist man meinen Lebenslauf. Immer wieder stelle ich ungläubig die Frage, weshalb man auf mich kommt und nicht gleich im Umkreis des „Zielortes“ nach Kräften sucht. Immer wieder bekomme ich die selbe Antwort „gute Administratoren sind schwer zu finden“.
Neugierig erkundige ich mich nach dem Aufgabenfeld, nach der Unternehmensgröße, nach der Teamgröße. Nachdem die Mystik der IT in den allermeisten Fällen verloren gegangen ist, ist vor allem das Ziel interessant. Namen und Produkte sind dann eher variablen die man gegeneinander abwägen muss.
Erstaunt stelle ich fest, dass ich mir oft kaum vorstellen kann, damit einen kompletten Tag auszufüllen.

Diese Einschätzung ist natürlich nahe an der Überheblichkeitsgrenze. Dennoch füttere ich meine Annahme mit den bisherigen Erfahrungen und versuche auszuloten. Immerhin ist mir meine Zeit heilig und die gemachten Erfahrungen zeigen wie gruselig es ist einfach nur irgendwo zu verweilen und handlungsunfähig der Obrigkeit zu unterliegen.

Ironischer weise stehe ich an dieser Stelle schon allein da. Firmen wollen oft Kräfte in Vollzeit. Moderne Strukturen bilden hier eher die Ausnahme. Planerisch kann ich das verstehen, wenn man mehr vor hat. In aller Regel bekomme ich aber den Eindruck, als kenne der „Kunde“ einfach keine funktionierenden Systeme. Verstörend ist auch, wie deutlich man darauf hinweisen muss, dass „Feierabend“ nunmal ein dehnbarer Begriff ist, wenn es etwas umzusetzen gilt. Hier scheint die „Generation Y“ schon tiefe Spuren hinterlassen zu haben. Merkwürdig, wo es doch eigentlich meine Generation ist. Es scheint, als würden Unternehmen einfach auf Nummer Sicher gehen wollen – vielleicht auch weil sie es nicht anders kennen.

Dankbar bin ich für die letzten Jahre, in dem ich Firmen und Einrichtungen kennengelernt habe, bei denen der Aspekt Menschlichkeit nicht in Konkurrenz mit Umsetzungsstärke, Freizeit nicht im Konflikt mit Zielstrebigkeit stand.

Als Vater kümmere ich mich von Beginn an mit um meine Tochter. Eine 8 – 17 Uhr arbeiten sind hier nicht ohne weiteres möglich. Klar fällt man hier durch einige Raster – was auch ok ist. Bei aber genau so vielen Einrichtungen ist aber eine flexiblere Lösung ohne „Soldatentum“ möglich – Vertrauen vorausgesetzt.

Im Moment erlebe ich viele Variationen von „denkbaren Szenarien“. Mal schauen wo die Reise hingeht.

Source: Der Bode

Auswahl aus der Bilderflut – Smartsammlungen im schnellen Einsatz

Oft erstelle ich an vielen Stellen Bilder. Auf der private Grillparty, bei einem Auftragsevent, bei einem Portrait-Shooting und immer wieder sichte ich die Bilder um zum Beispiel dem Kunden eine Auswahl zur Verfügung zu stellen. 

Um sich selbst nicht durcheinander zu bringen und auch im Nachhinein noch den Überblick zu behalten nutze ich das Bewertungssystem von Lightroom in Verbindung mit Smartsammlungen.

Smartlsammlungen habe ich in meinem vorherigen Beitrag schon erklärt. Diese intelligenten kleinen Dinger haben die tolle Eigenschaft sich selbst zu aktualisieren, sobald eines der Bilder eine entsprechende Eigenschaft aufweist. Bei mir dann eben die Bewertungen.

In meinem Video zeige ich, wie man auf einfache Art und Weise eine Auswahl aus Bildern treffen kann ohne die dahinterliegende Ordnerstrukrut anzufassen und so auch gleich den Überblick behält.

Viel Spaß beim schauen und lasst es euch gut gehen.

 

Source: bodemotion

Eine Smarte Sammlung in Lightroom erstellen

„Smart“ muss heute fast alles sein – auch wenn die wenigsten wohl keine eindeutige Erklärung dazu haben. Smartsammlung bietet Lightroom aber schon heute um der steigenden Flut an Bildern herr zu werden und sich selbst noch coolere Möglichkeiten zu bieten sich selbst zu organisieren.

Dabei sind Smartsammlungen innerhalb von Lightroom sozusagen intelligente Sammlungen, welche mit den Informationen arbeiten die versteckt in den Bildern vorhanden Sind. Blende, Verschlusszeit, ISO, Brennweite und noch viel mehr kann herangezogen werden um eine automatisch aktuell gehaltene Sammlung in Lightroom zu erstellen.

In meinem Video zeige ich, wie man sich eine solch tolle Sammlung erstellt und wie das ganze dann aussieht. Viel Spaß beim gucken.

 

Source: bodemotion

Selfmade Wasserstativ für die Aktioncam

Wer von euch hat eine Aktioncam? Wie nutzt ihr sie?

Ich finde diese Dinger total klasse, habe sie aber bisher immer „aus der Hand genutzt“. Das ist zwar schon richtig cool und macht Spaß, aber mehr geht halt immer!

In meinem neuen Video zeige ich euch, wie ihr ohne weitere Kosten und auf einfachem Weg ein Wasserstativ baut.
So seid ihr in der Lage coole Aufnahmen auf buchen, Flüssen und so weiter zu machen oder einfach nur die Landschaft von einem Ruhigen See aus zu filmen.

Hammer! Ich werde definitiv mehr von diesen Aufnahmen machen, sobald sich die Möglichkeit ergibt.
Ich freue mich wie immer auf euer Feedback!

 

Source: bodemotion

Wasserzeichen auf den Bildern in Lightroom

Immer wieder taucht es in Foren auf: viele Menschen sind ziemlich gut ausgestattet was Kamera, Objektive oder Software am Rechner angeht. Doch an den einfachen Dingen scheitert es.

„Wie bekomme ich ein Wasserzeichen auf meine Bilder“ lautet eine oft gestellte Frage. Grund genug um sich einmal hinzusetzen und eine Anleitung in Form einen Screencasts zu machen.

In meinem Video zeige ich anhand von Adobe Photoshop Lightroom, wie man Wasserzeichen auf seine Bilder bekommt und welche weiteren Möglichkeiten man noch so dabei hat.

Ich freue mich über Feedback an info@bodemotion.de und natürlich wünsche ich viel Freude beim ausprobieren.

 

Source: bodemotion

Tolle Aufnahmen beim nächsten Partybesuch

Ihr seid vermutlich auch immer derjenger, der die Kamera auf den Familienfesten dabei hat. Irgendwie kann man sich auch nicht davon lösen und so fühl man sich schnell verantwortlich dafür, dass alle wichtigen Momente und Emotionen festgehalten werden.

Seit einiger Zeit nutze ich eine ganze andere Methode, um einfach, schnell und entspannt tolle Bilder auf Familienfesten, Feiern und kleineren Events zu erlangen.

Ich stelle meine Kamera mit maximal reduzierten Möglichkeiten auf den Tisch und greife so immer schnell ein, wenn es was zu fotografieren gibt. Auch gebe ich die Einstellungen vor und kann so auch anderen Gästen zumuten Bilder zu machen.

Das Ergebnis sind andere Blickwinkel, schnelle Ergebnisse und vor allem bekommt man noch was von der Feier mit, weil man nicht ständig mit der Kamera hantieren muss :).

In meinem Video habe ich ein paar Dinge dazu zusammengefasst. Viel Spaß beim ansehen und lasst es euch gut gehen.

 

Source: bodemotion

Ich packe meine Tasche – Reisefotografie

Immer wieder begibt man sich aus den unterschiedlichsten Gründen auf Reisen. Derjenige der dabei auch noch fotobegeistert ist, wird jedes Mal gefordert sich gedanken über seine Ausrüstung zu machen.

In den letzten Jahren habe ich immer den Weg gewählt einfach alles mitzunehmen. Das hatte natürlich einen erheblich volleren Kofferraum zur Folge. Gebraucht habe ich es nie. Daher habe ich mich damit Beschäftigt, wie es die Jungs und Mädels der National Geographics so machen und habe meine Auswahl wesentlich enger getroffen. Mit einem super Nebeneffekt.

Durch die festgelegte Bandbreite an Möglichkeiten fokusiert man sich automatisch mehr auf das zu erstellen Bild, als auf den Einsatz des „richtigen“ technischen Equiptments.

Weiter kann man sich sogar noch eine Aufgabe setzen und so seine Fertigkeiten weiter schulen und ausbauen. Im Ergebnis habe ich wesentlich bessere Ergebnisse mit nach Hause gebracht, als noch im letzten Jahr.

Im Video erkläre ich meine Ansichten und zeige euch, was so alles seinen Weg in meine Tasche gefunden hat.

Source: bodemotion

CPL Filter in der Landschaftsfotografie

Zurück aus Italien habe ich gleich einen Quicktip in Sachen Landschaftsfotografie für euch. Es geht um die Verwendung von Filtern. Grundsätzlich habe ich schon etwas dagegen, wenn vor meinen sündhaft teuren Linsen ein weiteres Stück Glas sitzt.

Dennoch haben Filter ihren Sinn und Zweck. während der Einsatz von ND Filtern, Verlaufsfilter und so weiter schon ziemlich gängig ist, wird über den Einsatz von Polfiltern nur wenig gesprochen.

Dabei haben diese Dinge einer fantastische Eingenschaft, welche man auch (oder grade) in der Fotografie von Landschaften gut gebrauchen kann. Glanz und Reflektionen werden entfernt oder gemindert, sodass mehr von dem eigentlichen Objekt zu sehen ist. Tolle Effekte stellen sich damit ein. Aber schaut selbst. Viel Spaß bei dem Video und noch mehr Spaß beim Ausprobieren.

 

Source: bodemotion

Mediengestaltung: Es geht gemeinsam!

Eines meiner Ziele ist, wenn es um die Gestaltung von Medien geht, das gemeinsam ein Ziel erreicht wird. Natürlich ist es einfacher, wenn man allein arbeitet und sämtliche Vorgaben und Gestaltungen allein unternimmt.

Der für mich elementare Unterschied ist, dass die nachhaltige Wirkung, Akzeptanz und Identifikation eine andere ist, wenn man (Kunde) selbst Energie investiert. 

Dies hat auch das Pflegebüro Alkan getan und sich einen Flyer auf Maß schneidern lassen. Wer interessiert ist, kann ihn sich hier as PDF Datei ansehen.

Schwerpunktmäßig konzentriert man sich bei einer solchen Lösung nicht auf das Design oder den Text allein. Sondern auf ein gemeinsames Ganzes. Daher können einzelne Aspekte auch mal an Gewichtung verlieren – was vielen Designern Schwierigkeiten bereitet.

Der Gewinn liegt allerdings darin, dass jeder aus dem Unternehmen mit dem Ergebnis identifiziert und die Fyler gern verteilt und zeigt.

Source: bodemotion

SBS Alternativen: ClearOS

Wie angekündigt, hatte ich mir für den „Lazy-Admin“ Bedarf vorgenommen die SBS Server Alternativen unter die Lupe zu nehmen. Nachdem ich Zentyal ja den Vortritt gewährt hatte – und sogar eine Art „Zufriedenheit“ verspüren konnte – war nun ClearOS an der Reihe.

undefinedDa ClearOS auf der Basis von RedHat basiert (genauer CentOS) hatte ich mir zunächst sehr viel davon versprochen es zum Einsatz zu bringen. Mehr noch, habe ich dem OS ungesehen zugesprochen eher meinem Geschmack zu entsprechen und Erwartungen zu erfüllen.

Eine vielleicht doch recht große Voreingenommenheit meinerseits. Zunächst kam es zu der Installation. Hier wird man grafisch geleitet – das funktioniert auch soweit ganz gut. Als es dann an das Erstellen der Partitionen geht, was ich sogar aufgrund der logischen Struktur recht angetan. Wurde aber kurz danach direkt enttäuscht, als es mir nicht möglich war den Bootloader auf beiden Festplatten zu installieren. Eine Installation auf dem Raid-Device (ich nahm an, es sei nur die unschön verpackte Variante des passenden Ausdrucks) funktionierte zwar, führte aber nicht zum Erfolg.undefined

 

Nach der Einrichtung kämpfte ich mich durch die Einrichtung eines simplen Accounts für den App-Store. Allein hier hat das OS schon seinen Wert verloren. Denn aus dem Interface direkt an der Maschine habe ich nicht die notwendigen Informationen erhalten. Unergründlicher Weise schlug das Erstellen meines Benutzerkontos permanent fehlt. Schlau wurde ich dann im Forum, dass mich darüber aufklärte, dass man keine Sonderzeichen verwenden darf. Als diese Hürde dann genommen war, ging es weiter zu den „Apps“.Hier wurde ich quasi das nächste Mal erschlagen. Denn trotz Community-Edition werden kostenpflichtige und kostenlose Apps gemischt. Weiter wird auch nicht klar, was alles notwendig ist, wenn man beispielsweise einen simplen Samba-Server aufsetzen will. So muss ich erneut das Internet danach durchsuchen, was eingerichtet werden muss, um neben der Software auch noch die Freigaben verwalten zu können. Dummerweise habe ich die Domänendienste mit Samba gleichgesetzt (heißt nämlich bei Zentyal so). Dumm deshalb, weil ich keinen Weg gefunden habe das Modul zu deinstallieren.

Als diese Hürde nun auch gegangen ist, versuchte ich mich an den Einstellungen. Diese sind recht ausführlich und bieten eine Menge von Möglichkeiten. Aus der Hüfte geschossen würde ich sogar meinen, das für die allgemeinen Einstellwünsche nichts offen bleibt. Allerdings wirkt alles etwas autark zueinander. Das muss kein Problem sein, hat mir allerdings bei Zentyal besser gefallen. Dort hatte ich nämlich das Gefühl, mehr aus „einem Guss“ zu haben.

Für meine Entscheidung ClearOS nicht weiter zu nutzen standen einige der oben aufgeführten Punkte ziemlich weit oben. Durch den Appstore hatte ich ein Gefühl von Fremdbestimmtheit die mich doch ein wenig verunsicherte. Wird es weiterentwickelt? Was ist, wenn der Entwickler es sich anders überlegt? Was passiert, wenn der Appstore umgebaut wird? Auch die Sache mit dem Bootloader – welche ich sicherlich selbst hätte fixen können – lies ein komisches Gefühl zurück. Was wenn eine Festplatte ausfällt? Muss ich ein Medium dabei haben? Ist in irgendeiner Datei hinterlegt wie was konfiguriert war? Sicherlich übertreibe ich arg bei diesem Lappalien. Dennoch bin ich es gewohnt „fire & forget“ so zu konstruieren, dass diese Fragen nicht übrig bleiben.

Bei ClearOS scheint es zudem auch so zu sein, dass man sich hier arg auf die einzelnen Projekte stützt. So kostet Zarafa beispielsweise, wohingegen es eine OpenChange Lösung gibt, welche kostenlos zu haben ist.

Letztendlich wäre es genau diese Modulare Fokussierung, welche ich an RedHat mag. Durch sie ist man in der Situation sich intensiv mit einer Materie zu befassen und darin zu wachsen. Auf diese Art und Weise gelangt man zu guten, verstandenen Lösungen und auch Systemen die nah am Standard gedeihen. In einer Small Business Server Edition suche ich allerdings eine zusammenhängende, in sich übergehenden Lösung, welche mir genau diesem Prozess abnimmt (übrigens einer der Gründe, weshalb ich diese Systeme gleichermaßen „verurteile“). Keimt in mir das Gefühl auf, dass die Verzahnung nicht so einig ist, lasse ich die Finger davon.

ClearOS wird bestimmt auf dem heimischen System noch ein paar Züge atmen dürfen, weil ich gern mehr darüber erfahren möchte. Auch Zentyal werde ich weiter prüfen. Vorerst wird es aber im Dienstleistungsumfeld eher so sein, dass Zentyal aufgrund der gefühlt höheren Stimmigkeit der Vortritt gewährt wird.

Source: Der Bode

SBS Alternativen: Zentyal

In meinem vorherigen Artikel habe ich über den Sinn und Unsinn von SBS (Small Business Server) Alternativen geschrieben. Ich habe mir zum Ziel gesetzt dieser Entwicklung eine Chance zu geben und so schreibe ich nun über die Alternative mit Namen „Zantyal“.

Wie wohl fast alle SBS Alternativen gibt es Zentyal auch in unterschiedlichen Versionen. Zum einen die „Professional“ mit Supportmöglichkeit und vermutlich auch besser getesteten Modulen. Zum anderen die „Community“ oder „Development“ Edition. Letztere habe ich genommen um mir einen ersten Eindruck zu verschaffen.

Als Grundlage für Zentyal dient aktuell ein Ubuntu 14.04 LTS. Somit soll wohl der Anspruch realisiert sein einen möglichst langen Zeitraum Supporten und somit ein stabiles Grundgerüst bieten zu können.

Als System habe ich ein Standalone-PC mit zwei 320 GB Festplatten und 2,5 GB RAM samt Dualcord CPU zur verfügung. Grundsätzlich mehr als genug Power für ein System mit so wenigen Aufgaben.

Nach dem Start via CD erscheint das übliche Bootmenü-Ding. Ich starte im Setup modus (experte). Die Installation fragt zuerst die Sprache, Zeitzone und Hardwarekomponenten ab um dann auch freundlicher Weise das Netzwerk über DHCP einzurichten. Der spannendere Teil ist wohl die Partitionierung. Hier habe ich eine manuelle Vorgehensweise gewählt, damit ich meine zwei Festplatten zu einem Softwareraid zusammenfassen kann und Boot, Root, Home Partitionen mit den gewünschten Optionen und Dateisystemen bereitstellen kann. Zudem habe ich auf jeder Festplatte eine Swap-Partition eingerichtet.

Danach geht es auch schon unkompliziert weiter. Eine Frage richtet sich noch an den Wunsch nach KlickiBunti (soll eine grafische Umgebung eingerichtet werden oder nicht) – welche ich verneine.

undefinedNach einem Neustart des Systems wird mir angezeigt wie ich auf die Weboberfläche gelange – sehr freundlich! Diese angesteuert führt mich Zentyal durch die Grundlegende Einrichtung von Netzwerk (ein Server mag es statisch), sowie über die einzurichtenden Module. Hier sehr interessant die freundliche Erklärung und grafische Aufbereitung. Ich wähle Druckserver, Domain und Netzwerkfreigabe, Firewall und klicke mich weiter. Zur Verfügung steht noch Email und Malifilter, Antivirus und ein paar kleinere Dinge wie VPN – also alles dabei, was ein Unternehmen eigentlich will.

Was mir gefallen hat war die Form des Feedbacks an den Benutzer. Zeitnah, ehrlich und sogar mit nachvollziehbaren Begriffen. Danach gelangt man auch direkt in die Verwaltungskonsole. Diese ist sehr aufgeräumt und geordnet. Klickt man sich durch die einzelnen Bereiche, so werden einem sehr aufgeräumte Informationen zur Verfügung gestellt und die gemachten Änderungen in einer Queue zusammengefasst. Man muss sich also daran gewöhnen den Knopf „Änderungen übernehmen“ zu klicken, wenn etwas passieren soll.
Für mich in erster Linie wichtig war die Einrichtung von Netzwerkfreigaben zur Speicherung von Daten an einer zentralen Stelle. Dazu habe ich mal fix die zuvor unbeachtet eingerichtete Samba Domäne geändert und die Eigenschaften verändert. Hier wird nicht ins Detail gegangen und der Benutzer soll sich einfach auf die Shares, die Benutzer und Namen konzentrieren. Grundsätzlich keine schlechte Sache. Nach einer Namensänderung der Domäne wurde auch die die Migrationsprozesse automatisch durchlaufen. Hätte man an dieser Stelle schon Benutzer und Computer in der Domäne gehabt, so müsste man nun die Computer erneut hinzu fügen – ein vertretbarer Aufwand. Auch der Betrieb eines sekundären Domaincontrollers samt Serviergespeicherten Profilen und „Heimlaufwerk“ stellen keine großen Probleme dar.

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Die Firewallkonfiguration sieht übersichtlich und leicht verständlich aus. Es wird natürlich mit unterschiedlichen Zonen gearbeitet, welche dem Benutzer auf eine verständliche Art und Weise dargeboten werden.

DNS, DHCP und Zentyal-Einstellungen werden sehr übersichtlich gehalten und zeigen sich teilweise erst in Abhängigkeit zueinander. Die Umsetzung der gewählten Einstellungen passiert ziemlich zeitnah und ich hatte insgesamt den Eindruck, eine mehr oder weniger ausgewogene Grundlage für die zu erreichenden Aufgaben zu haben.

Als Fazit bleibt für mich der fade Beigeschmack ein Ubuntu auf einem Server zu haben. Damit habe ich grundsätzlich noch keine wirklich tollen Erfahrungen gemacht. Dieses „Urteil“ ist sicherlich auch meinem Minimalismus geschuldet, denn auch die Server Version von Ubuntu hat viele Eigenarten die einfach Ubuntutypisch sind. Die Bedienung über die Weboberfläche ist angenehm, übersichtlich, schnell und ziemlich intuitiv. Es macht den Anschein, als könnte man nichts falsch machen. Der Grund dafür liegt vermutlich auch in den sehr abgespeckten Möglichkeiten die man über das Webinterface hat. Zentyal geht hier einen ziemlich sterilen Weg. Für Unternehmen bestimmt nicht falsch – dann muss es aber auch passen. Ist das nicht der Fall und man beginnt damit in die Tiefen abzutauchen, so wird sicherlich klappen, allerdings verlässt man dann auch den Dunstkreis der Entwickler.
Insgesamt hatte ich dahingehend einen guten Eindruck, das ich mir vorstellen kann zukünftig in nicht so wichtigen Umgebung weiter damit herumspielen zu können. In einer nächsten Einrichtung werde ich die Funktion, Anbindung und Bedienung und vor allem Nutzungsmöglichkeiten in Verbindung mit MS-Office-Produkten testen. Was mir leider nicht ins Auge gefallen ist, ist die Sicherung von Daten und Einstellungen. Zwar zeigt sich ein Feld, dass einem ein Onlinebackup zur Verfügung stellt. Allerdings bezweifle ich das es für einen klar denken Administrator eine ernstzunehmender Vorschlag ist.

 

 

 

Source: Der Bode