Warum es mich weiter zu BSD zieht

FreeBSD LogoAls hätte mein inneres es schon immer mit sich ausgemacht, stelle ich fest, dass es mich zunehmend mehr zu BSD Systemen hinzieht als zu Linux Systemen.

Merkwürdiger Weise habe ich eine ähnliche Entwicklung damals beobachtet, als ich mich vor einigen Jahren von Windows Maschinen abgewendet habe. Damit habe ich nicht aufgehört Windows Server einzusetzen oder Windows Arbeitsplätze auszustatten. Vielmehr habe ich für mich nicht genug Futter erhalten. Ich brauchte mehr Input und weniger verbrauchte Zeit. Der Weg zu Linux war ohnehin geebnet und ich hatte ein Gefühl zu wissen wofür ich meine Zeit und meine Energie einsetzte.

Nun, einige Jahre später habe ich diverse Lösungen mit Linux gebaut. Dabei oft die spielerische Entwicklung übersehen und teilweise bewusst ignoriert. Lösungen sollte gebaut werden und keine Grafittis kreirt. So habe ich nach wie vor schwierigkeiten mich an rc-update zu erinnern oder Dienste mit dem Befehl service neuzustarten und so weiter. Mein Ziel immer vor Augen war ich schlicht und ergreifend zu sehr an einer guten, belastbaren, skalierbaren oder einfach nur laufenden Umgebung interessiert. Und mal ehrlich: in aller Regel haben sich auch die Anforderungen der User in den letzten Jahren nicht sonderlich verändert.

Nun sitze ich täglich vor der Konsole und unterhalte mich mit unterschiedlichen Menschen. Leider muss ich dabei feststellen, dass Linux eine immer albernere Entwicklung einzuschlagen scheint. Angefangen mit Ubuntu – was für mich ein tolles Desktopsystem war – das immer mal wieder irgendwelche Änderungen in Releases einführte die mich von weiterm Einsatz weg drängte. Vielleicht ich einfach zu pragmatisch veranlagt, dass ich gewisse Dinge gern wiederfinden möchte und andere nur ungern „grundlos“ ersetzt sehe. Weiter ging es bei OpenSuSE deren Ressourcenhunger und im Enterprise Betrieb das bloße vorhandensein von Servicepacks mit das gruseln lehrt.

Bevor mein Sarkasmus an dieser Stelle nicht richtig verstanden wird: alle diese Distributionen und Lösungen habe ich schätzen und teilweise mögen gelernt. Sie haben ihren Stellenwert und auch ihre absolute Daseinsberechtigung.

So habe ich in dieser Zeit immer mit dem Einsatz von ursprünglichen Linux Distributionen geliebäugelt. Zum Einsatz eines Slackware ist es aber nie gekommen :). Im Laufe der Zeit habe ich die Augen offen gehalten um weder Anschluss noch Neuerungen zu verpassen. So habe ich immer mehr die Entwicklung von BSD Systemen verfolgen können und die Mentalität dahinter schätzen und lieben gelernt. Genau wie damals bei Windows erscheint allerdings ein prompter Wechsel unklug, da die alltäglichen Kontaktaufnahme mit Linux passiert. Wenn man allerdings die Disskusionen um SystemD verfolgt erübrigt sich einiges an Scharm.

Daher habe ich mir den heimischen vier Wänden einen FreeBSD Heimserver installiert und freue mich jedes Mal Über Neue Lösungen, welche ich damit realisieren kann. Für die Zukunft steht bei mir definitiv auf dem Plan: mehr BSD.

Gründe dafür sind (wie sollte es auch anders sein) sehr einfach: das Ziel vor Augen, möchte ich mich nicht mit Kieselsteinen auf dem Weg beschäftigen. Schnell, unkompliziert, belastbar, skalierbar, nachhaltig soll das Ergebnis umgesetzt werden.

Ob mir das gelingt steht auf einem anderen Blatt. Allerdings wäre ich sehr neugieirig mit dem bisher angesammelten Wissen und vor allem mit der eingekehrten Sicherheit und Ruhe typische Infrastrukturen aufzubauen und zu sehen, wie sie über die Jahre bestand haben. Jetzt wo ich mir selbst so vor Augen führe, ähnelt es ein wenig wie das Mac OS bei Apple Computern. Man möchte sich einfach nur mit langfristigen Lösungen beschäftigen. Für schön und modern wird natürlich ab und an jemand gebraucht. Aber die Substanz ist belastbar und lädt zum nutzen ein…  Ich glaube das ist es, was mich an Unixoiden Systemen ohnehin am meisten reitzt: ich habe das Gefühl damit etwas schaffen zu können.

Source: Der Bode

Produktempfehlung: Jabra Wave Corded

Sabra Wave Corded

Seit langem mal wieder habe ich etwas gefunden (neben den Motivations und Erfolthemen) über das ich hier mal schreiben möchte. 

Ich habe mir in einer einwöchigen Aktion einen ordentlichen Warenkorb bei Amazon gegönnt und dabei dann auch ein Headset der Marke Jabra hinzugefügt. Es handelt sich dabei um das Jabra Wave Corded, welches ich mir auf diversen Gründen ausgesucht habe:

  1. Ich wollte wieder ein Headset mit Bügel haben
  2. Ich wollte ein Headset mit Kabel und ohne Funk haben
  3. Ich wollte ein gut sitzendes Headset haben, welches ggf. auch genutzt werden kann um sich etwas anzuhören
  4. Ich wollte ein Headset haben, welches ich mitunter auch an Rechnern etc nutzen kann

Dazu kam der Preis von knap 16 Euro, welche ich zwar insgesagt für meine Kniepige Ader als mehr empfand, als es manch ein anderer Produkt mri abverlangt hätte aber mehr als in Ordnung und Fair.

Als ich dann heute einen Teil der Sendung erhalten habe und das Headset in Händen hielt, was ich von der Haptik erst einmal irritierend überrascht. Es fühlt sich Wertig und gleichzeitig einfach an. Ein wenig undscheinbar und unkompliziert. Nicht viel zum drehen, strecken, ziehen, formen oder anpassen. Lediglich ein paar Gummidingsi für die Ohrmuschel und das war es dann auch schon fast.

Schnell kapiert, dass ich den Aufsatz mit der tiefer ins Ohr gehenden „Nase“ haben möchte, fand das Teil dann auch fix seinen Platz an meinem Ohr und was soll ich anderes sagen, als dass man glaubt ein Engel pinkelt einem ins Ohr.

Der Sitz ist wirlich klasse, es entsteht kaum wahrnehmbarer Druck und der Gehörgang wird sanft verschlossen. Der Bügel als solches legt sich nah dem Kopf an die Ohrform und führt das Kabel unter die Kleidung. Das Mikrofon steht angenehm von der Wange ab, sodass man auch beim Reden oder Kaufen keine Berührung wahrnimmt.

Die Sprachqualität ist vom Hören her klasse, bekommt man einen satten Ton direkt ins Ohr. Mein Gegenüber hat mich auch gut verstehen und aufgrund mangelnder Gesprächspartner habe ich das Teil mal am Mac angeschlossen und den Skype Testservice angerufen. Auch hier hat man sofort ein heimisches Gefühl und ich glaube meine Stimme klang noch nie so Sexy. Lediglich ein leichtes Rauschen scheint mein Gerede zu begleiten. Mal schauen wie es mit der mitgelieferten Socke aussieht. 

Insgesamt also ein tolles Produkt mit vielen Einsatzmöglichkeiten. Ob Podcasthören im Auto, Telefonieren beim Spazieren gehen oder Diktieren von Texten. Das Headset wird wohl einiges zum Einsatz kommen und ich freue mich darauf.

Source: Der Bode

Weiterbildung: Leinenführigkeit

Weiterbild ist meiner Ansicht nach enorm wichtig. Dabei geht es in erster Linie nicht um die Erweiterung des Gehalts oder der Verwirklichung beruflicher Ziele. Weiterbildung stellt für viele den Grundstein dar.

Es spielt keine Rolle ob man sich selbst weiterbildet indem man sich mit einem Thema intensiv beschäftigt, oder ob man sich extern durch Mentoren, Podcasts, Videos anleiten lässt. Letzteres hat allerdings den Vorteil, dass man sich neben der eigentlichen Thematik mit den unterschiedlichsten Anforderungen konfrontiert wird und so gleich mehrere Dinge auf einmal schulen kann.

Aus diesem Grund versuche ich möglichst viel von dem zu erlangen, was man braucht um die Zulassung zum Hundertrainer zu bekommen. Als Erweiterung meines Portfolios ist es cool, als Service für meine Kunden hilfreich, als Pfeiler zur Abwicklung meiner Aufträge zweckdienlich und als berufliche Ergänzung enorm spannend. Zudem bietet es mir für meinen Setzkasten des Lebens außerordentliche viele Bausteine, welche ich bereits in der Vergangenheit immer wieder herauskramen und einsetzen konnte.

Deshalb ich habe mit freundlicher Unterstützung der Hunderschule von Anreas Steib ein flexibles Praktikum gestartet um hier nach Anton Fichtlmeier zu lernen wie und was man alles bei der Erziehung eines Hundes an Wegen begehen kann.

Ich bin schon sehr gespannt und kann es kaum erwarten, dass es morgen los geht. Ich werde berichten.

Source: bodemotion

Erste Eindrücke zur Aktioncam SJ 4000

In den vergangenen Tagen habe ich für mich die Entscheidung getroffen, dass ich wohl eine Aktioncam brauche. Zum einen lassen sich so schnell und recht einfach qualitativ ansprechende Zeitraffer erstellen, zu, anderen bilde ich mir ein so mal hin und wieder Videos von Shootings erstellen zu können. Natürlich gibt es noch zahlreiche andere Einsatzgebiete, nur waren dies für mich die wichtigsten.

Nach vielem schauen und vergleichen habe ich mich für die SJ 4000 Actioncam entschieden. Die Testvideos gefielen mir sehr gut und bei einem Mainstream wie GoPro und Co zucke ich in der Regel nicht sonderlich – sofern keine Argumente vorliegen.

Kurzerhand habe ich mir als die SJ 4000 gekauft und war überrascht von der tollen Haptik, der enorm einfachen Bedienung und dem reichhaltigen Zubehör. Zudem kaufte ich mir noch eine günsige Micro SD Karte. Es ist meiner Ansicht nach wirklich alles dabei, was man haben muss um damit einzusteigen seine eigenen Videos zu drehen.

Selbst das Mikrofon der Kamera scheint in sofern gut zu sein, als dass es für einfache Videos von Produkten oder Aktionen ausreichen sollte. Dazu werde ich noch einen gesonderten Test machen.

Nun ging es mir in erster Linie um Zeitraffer. Daher habe ich die Kamera mal ins auto geschnallt und den Akku komplett leer rödeln lassen – was nach rund 2 Stunden der Fall war. Bis dahin habe ich folgendes Video erstellen können, welches ich hier mal vollständig unbearbeitet aus den JPEGs und mit einer FPS von 7 erstellt habe. Ich denke es zeigt eindrucksvoll, dass damit schon einiges geht.

Source: bodemotion

Herbst-Foto-Aktion 2014 – es geht Runde im Kreis Unna

Herbstfotoaktion 2014

Dieses Mal sind alle Tierliebhaber aufgerufen mir Bilder mit Bezug auf den Herbst zu schicken. Gemeinsam werden wir diesem nämlich die Stirn bieten.

Dazu habe ich auch alle möglichen Zeitungen informiert, sodass ich die Hoffnung habe sehr viele Menschen zu erreichen. Die Grenzen von Kamen sollen gesprengt werden.

Natürlich soll es am Ende auch etwas zu gewinnen geben. Was steht noch nicht fest, denn auch Firmen sind aufgerufen zu spenden und so für Motivation zu sorgen. Gewinner soll es drei geben deren Bilder die meisten „gefällt mir“ haben.

Die Aktion läuft den gesamten Oktober. Schickt mir eure Bilder bitte an info@bodemotion.de. Diese werden hier veröffentlicht und können geteilt werden.

Ich freue mich über eure Zusendungen. Lassen wir es krachen

Source: bodemotion