Debian: Autologin + Using screen + using ssh

I wished to use my raspberryPi with a tft touch panel but want to see my ssh session on this display. So here is my idea:

1. start an autologin with my user account after boot
2. every user login checks if screen is alive otherwise it starts a session
3. after ssh-login, just need to type screen -X NameOfScreen
4. …
5. Profit!

sudo vi /etc/inittab
change this line of tty1 to:

1:23:respawn:/sbin/rungetty tty1 -u root — login -f miro

vi ~/.bashrc
add this line at the end:

if ! screen -list | grep -q „NameOfScreen“; then
screen -S NameOfScreen
fi

Here is my result, left raspberryPi, right a console with ssh session 😉

Of course, better ideas are welcome!

Bash on two screens

Ergebnis der Herbstfotoaktion

So, nach einem ganzen Monat Fotoaktion bin ich nun ein wenig spät dabei euch die Ergebnisse des Events mitzuteilen. Insgesamt waren natürlich wieder tolle Einsendungen dabei und die Gewinner haben sicherlich Spaß mit den Preisen.

Bedanken muss ich mich zum einen bei Mailboxes etc und Sport-Bedarf-Handel für die jeweiligen Sachpreise. Diese waren dieses Mal richtig groß und den dritten Preis stelle ich selbst zur Verfügung.

Zu gewinnen gab es:

  • Einen Gutschein für eine Leinwand im Wert von 42 Euro
  • Eine Basic-Softshell-Jacke von Northland
  • Jeweils passende Hunde-Regen-Mäntelchen

Wer die Ergebnisse der Aktion gleich einsehen möchte, kann sich das Album gleich mal ansehen… Erstellt habe ich diese Ansicht mit Hilfe der Software Embedsocial.

 

 

Source: bodemotion

Anstrengend: die aktuelle Entwicklung

Vielleicht komme ich so langsam in ein störrisches Alter, in welchem man dazu neigt eher als nörgler zu fungieren. Tatsache ich allerdings, dass ich merke wie sehr ermüdent ich die Entwicklungen der letzten Zeit erleben. Immer mehr von dem was uns heute so begegnet erweckt in mir den Anschein einer Entwicklung aus Langeweile zu sein.

Ob es nun die Kacheln bei Windows 8, Systemd in der Linuxwelt oder das Flatdesign in OSX ist. Alles in allem macht es keinen Unterschied und ist weit vom Status „schlimm“ entfernt. Jedoch ermattet es meine vorhandene Energie, denn ich kann vielen Entscheidungen einfach nicht folgen.

Dabei stelle ich bei ausführlichem reflektieren fest, dass es tatsächlich einer gewissen zugrunde liegenden konservativen Art geschuldet ist, dass ich vielen Dingen skeptisch gegenüber stehe. Zum einen neige ich dazu permanent Dinge besser machen zu wollen. Sei es der Nachhaltigkeit wegen oder einfach weil es geht oder weitere Ressourcen zur Verfügung gestellt werden können. Das dies nicht jedermanns Sache ich (zumal wir es aufgrund der zumeinst vorhandenen Leistung auch nicht brauchen) habe ich dabei schon begriffen und gleiche mich in der Form der Masse an, wie es mir möglich ist.

Vielmehr frage ich mich bei den fremdbestimmten Entscheidungen die sich meiner Energie, Zeit und Aufmerksam bedienen wollen: weshalb?

Bleibe ich bei dem Beispiel von Windows 8 und was die Einführung der Kacheln ausgelöst hat. Überall wurde gemeckert und geschimpft. Vor rund 10 Jahren (und das meine ich wirklich so) habe ich mir genau dieses Konzept in etwas flacherer Ausführung für meine Benutzer gewünscht, weil ich sie damit besser hätte leiten können. Heute jedoch wird es eingeführt in einer Zeit von Tablets, Smartphones und co. In einer Zeit, in der Email als Echtzeitkommunikaion angesehen wird und die Leute kaum noch in der Lage sind alltägliche Informationen ohne fremde Hilfe zu verarbeiten. Genau da kommen die Kacheln und wollen alles revoluzionieren. Ohne wiederspruch, denn damit einher wird noch mehr verändert was man vorher so hartnäckig gehalten hat und es bietet sich kein Weg zurück. Zudem braucht dieses weniger auch noch mehr Ressourcen – sowohl bei einem Rechner, als auch beim Menschen. Schwierigkeiten, Abneigung und Unverständnis ist vorprogrammiert.

Systemd aus der LInuxwelt will alles cooler machen indem es etwas darstellt, was seit mehreren Jahrzehnten als „nicht gut“ angesehen wird und das ohne wirklichen Mehrwert, denn durch gestiegene Rechenleistung, günstigen Speicher und so weiter entfällt der technische Zugewinn. Natürlich gibt es noch mehr dazu zu sagen, aber man fragt sich schon, weshalb alles anders werden soll, wenn es doch gut funktioniert und die Veränderung keinen Bonus bringt.

Apple baut mit Yosemite die Icloud als Speicher in das Betriebssytem ein und speichert ungewollt Daten irgendwo. Mir als langjähriger Nutzer kommt es so vor, als sei ich nicht mehr der Herr über mein System und es reichen aufgrund der Sättigung an CPU, RAM, HDD, Zugriffszeiten und Netzwerklatenz keine „sichtbaren“ indikatoren mehr um sich dessen zu versichern.

All diese und andere Entwicklungen zwingen Mich, andere, Firmen und wer weiß noch wen Instanzen aufzubauen, die ein lange vorhandenes Gleichgewicht an Funktion, Features, Nutzen und Vertrauen wiederherzustellen.

Ironischerweise ertappe ich mich immer wieder, wie ich mir die Frage stelle: Was aber soll dann Fortschritt sein?

Die Antwort darauf ist für mich nach wie vor die selbe: All diese Entwicklungen haben absolut ihre daseinberechtigung, denn der Mensch in seiner Art und Weise muss erst Dinge erleben um sie nachhaltig als gut oder schlecht zu klassifizieren. All diese Entwicklungen dienen den technisch geneigten Menschen als Spielwiese sich auszutoben und herumzuprobieren um letztendlich Technologien als gemeinsamen Nenner herauszuchristallisieren, welche wirklich potential haben. Das Missverständnis liegt darin den Fortschritt in der permanenten Veränderung zu sehen. Ein Auto wird nicht unbedingt besser, wenn ich Form, Farbe, Ausstattung und so weiter verändere. Es wird besser, wenn ich es richtig und vor allem Zweckgebunden den gebürfnissen anpasse.

Genau in diesem konflickt werden aber viele neue Entwickler groß und bedienen sich einer immer größer werdenden Masse an unverständigen und so ist die verwirrung komplett.

Immer mehr stelle ich fest, dass Menschen die verstanden haben wie Ursache und Wirkung, Aktion und Reaktion  funktionieren die Menschen sind, die großes mit wenig erschaffen und zudem meist noch ziemlich entspannt dabei sind, denn sie vertrauen ihren Lösungen.

Daher glaube ich auch, dass es sowohl ein Segen, als auch eine Gunst ist sich gewissenhaft mit dem Rücken gegen viele der aktuellen Geschehnisse zu stellen und diese aus gehobener Distanz zu beobachten. Denn so partizipiert man von dem Ameisenhaufen und kann seine eigenen Dinge realisieren. Den Fokus stramm auf das Ziel gerichtet und dabei die Herrlickeit des Lebens genießend, denn man hat auf diese Art ein wenig das Gefühl einen kleinen Teil verstanden zu haben.

Source: Der Bode

OpenRheinRuhr 2014 – Tag 2

Da wir aus logistischen Gründen nicht gemeinsam hingefahren sind, war Jörg also am ersten Tag und ich am zweiten Tag bei der OpenRheinRuhr 2014 in Oberhausen.

Es war an beiden Tagen leider etwas „ruhiger“ als die letzten Jahre, trotzdem waren auch diesmal wieder nette Leute, Themen und Stände dabei.

Holger Jakobs hatte das Thema „C++11 und C++14 – Was bringen die neuen Standards?“ vorgestellt und ich war doch recht positiv überrascht über einige Änderungen. Endlich kann ich meine Matrix vernünftig verschieben indem ich einfach die Adresse ändere (hrhr). Holger war aber auch ein sehr guter Redner.

Unter anderem war aber auch der Vortrag von Sarah Julia Kriesch zum Thema OpenSuse 13.2 recht aufschlussreich. OpenSuse scheint nach wie vor ein großes Thema in der europäischen Community zu sein und es war auch irgendwie amüsant zu hören wie doch eigentlich jeder meiner Gesprächspartner seinen ersten Linux-Kontakt über Suse gefunden hat. Es war damals halt einfach und bunt. Sarahs positive Meinung zu KDE kann ich aber nicht teilen 😛 XFCE4 rulez!

Harald Koenig hatte aber danach den Vogel abgeschossen und gezeigt was für verrückte Dinge man mit Strace machen kann. Es ist eine einfache und geniale Art um mal hinter die Kommandos in der Konsole zu kommen und selbst zum Auffinden von Fehlern ist es genial. Er löste auch gleich mal das Problem mit dem „, ‚ sowie „/“ und zeigte die Unterschiede.  Großartig und genug zu Lachen gab es auch.

Ansonsten gab es noch ein paar schöne Stände und wie gesagt gute Gespräche. Ein paar Jungs hatten sich über einen RaspberryPi, WLAN-Stick und Motoren ferngesteuerte Pis gebaut (Apache, PHP und über Buttons dann bash-Befehle loshauen … geile Sache!).

OpenSuse war vertreten, Debian, es gab Mate(!) und die Orga war wie jedes mal gut organisiert 😉 Danke nochmals!

Ich würde mich wahnsinnig freuen wenn es 2015 wieder ein ORR gibt und so wie es ausschaut ist die Chance für einen eigenen Vortrag nicht schwer.

Wenn ja, wir sind wieder dabei (und hoffentlich mal unverpeilt und unverplant als Team, gell Jörg?).