Archiv der Kategorie: Kannstemachen

Design des Twitter-Menüs: Kann mir das eigentlich jemand erklären?

Die Menü-Leiste bei #Twitter ist definitiv nützlich aber warum zum Teufel verstecken man unter „Mehr“ eigentlich nur einen einzigen Punkt, nämlich die „Listen“?

Das ist doch einfach nur dämliches Design, oder? Wieso taucht statt „Mehr“ nicht einfach der Punkt „Listen“ auf und ich spare mir den einen zusätzlichen Klick.

„Mehr“ geschlossen:

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„Mehr“ aufgeklappt:

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Jobsuche per Script – laut aufgewachter

Ich habe es über Twitter zufällig gefunden und war irgendwie beeindruckt. Das Blog aufgewachter.wordpress.com schrieb, dass ein Arbeitsloser sich ein Script gebaut hat und einmal im Monat die Server der Agentur für Arbeit nach geeigneten Stellen durchsucht.

Allein der Titel:
… 750.000 Bewerbungen in 20 Stunden per E-Mail … / Bewerbungsnachweis für das Jobcenter aus 15.000 DIN-A4 Seiten
Großartig! Ich würde den Mann vermutlich nur alleine deswegen einstellen. [-:

Quelle

Webweisend: Kein Feedback bei Bewerbung – Brainstorming

Ich nehme mal spontan und ohne Absprache mit Jörg seinen Artikel aus unserem Blog als Grundlage für eine kleine Diskussion (wir können das dann in den Geschichtsbüchern als Blogpost-Fights oder ähnliches verkaufen, Jörg 😉 ).

Klar hat jeder Bewerber ein Recht darauf, dass man zumindest eine Antwort erhält. Ob es nun ein persönlicher Brief ist oder nur ein unpersönlicher Text mit der entsprechenden negativen Antwort. Ist halt so.

Ich glaube nur einfach, dass man die Lage einiger Unternehmen nicht falsch einschätzen sollte. Gerade KMUs sind aufgrund ihrer Mitarbeiterzahl nicht unbedingt mit einer Vollzeitstelle für die Personalbeschaffung besetzt. Umgekehrt verlangt der Trend, dass man sich Online präsentiert. Die Folge sind dann vermutlich spam-ähnliche Zustände von Bewerbern in den Postfächern jobs@. karriere@ und personal@.

So, was mache ich also als Unternehmen, dass täglich gefühlte 1000 Bewerbungen bekommt aber nur eine Teilzeitstelle da sitzen hat die physikalisch überhaupt nur in der Lage ist 10-30 solcher Mails intensiv(!) zu lesen. Vermutlich nichts und genau das ist dann das Ergebnis von dem Jörg berichtet.

Ich drehe den Spieß jetzt um und behaupte (mit voller Frechheit!), dass alle Bewerber trotzdem ihre Teilschuld haben. In meinem arbeitssuchenden Freundeskreis (Jörg ausgenommen, der ist ein Freund aber gehört jetzt nicht zum besagten Kreis 😉 hat sich die Methode implementiert, dass man so viele Mails wie möglich rausschickt und „hofft“ per Brute-Force-Attacke eine entsprechende Einladung oder Zussage zu bekommen. Ich finde persönlich, das ist Bullshit. Indirekt will man doch nur seinen inneren Gedanken befriedigen, man habe ja doch heute was getan, man habe sich doch jetzt mal wieder ne ordentliche Ladung GTA5 verdient oder könnte sich abends um 14 Uhr die alkoholische Kante geben.

Das mit dem GTA5 und der Kante möchte ich gar nicht schlecht reden. Mein Ziel ist es, den Leuten die Augen zu öffnen und dass sie dieses Schema nicht beibehalten sollen. Es hilft niemanden und produziert auf beiden Seiten Stress.

Der Personaler wird zugemüllt und aufgrund von diesen „schnellen Mails“ schleichen sich peinliche Fehler ein oder man überlegt nicht mal ob die Stelle überhaupt zu jemandem passt.

Klar, der Job in Basel ist cool aber ich hätte einen Arbeitsweg von 5h. Eventuell nicht die beste Voraussetzung für einen Berufsanfänger.

Was ich schlussendlich damit sagen/schreiben will, ist, dass man sich einfach mal die Stellen genauer anschauen sollte. Ich würde mich z.B. niemals über irgendwelche Jobbörsen an eine Stelle richten. Ich bin 1. nicht der einzige von mindestens 1000 anderen Leuten die leider immer irgendwie besser auf die Stelle passen und 2. schätze ich den persönlichen Kontakt mehr als eine E-Mail. Wie wäre es mal zur Abwechslung mit dem Personaler vorher zu sprechen bevor man ihn zumüllt? Passt die Stelle überhaupt? Nehmen sie meine Qualifikationen überhaupt an?

Klar treffen diese Hinweise nicht auf jeden zu und es soll Leute geben, die auch per Brute-Force-Attacke ihre Stelle bekommen haben. Klar, akzeptiere ich. Aber fasst euch selbst mal an die Nase und überlegt mal was besser ist … 20 Bewerbungen von denen 15 Schreibfehler haben, 3 den falschen Adressat und zwei effektiv am Ende doch uninteressant waren oder z.B. eine einzige durchdachte Bewerbung die aber vorher telefonisch vorbereitet wurde, man hat sozial mit er Person agiert und sich mal für das Unternehmen interessiert.

Meint ihr nicht auch, dass man sogar noch die Gelegenheit hat, dass der eigene Name beim Personaler hängen bleibt und man beim Aussortieren plötzlich allein deswegen doch genommen wird?

Ich finde den Gedanken geil.

Entschuldigt den wilden Schreibstil 😉

Webweisend: Kein Feedback bei Bewerbung

In den vergangen Jahren sah ich immer mal wieder, dass die Firma Media-Company in unseren lokalen Jobbörsen nach Teamergänzugen suchte.

Ein Besuch der Internetseite offenbart einen wirklich guten Eindruck. Neueste Spielereien, ausgefeiltes Design und nette Portraits versprechen Qualität und Anspruch.

Zunächst aus Neugier, anschließend aus tatsächlichem Bedarf bewarb ich mich auf die jeweils ausgeschrieben Positionen.

Umso mehr freute ich mich als kurz nach dem Abschicken eine Meldung in meinem Postfach lag die aussagte, dass ich dabei wäre. Zwar handelte es sich hier um einen Autoresponder – aber hey!

Die Zeit verging und man hörte nichts mehr. Nachfragen per Mail gingen offenbar ins leere uns so ging ich meinen Weg allein weiter. Schließlich war ich nicht auf diese Position angewiesen.

Durch zufall entdeckte ich immer wieder Anzeigen in den lokalen Börsen. Zunächst abgetan als überbleibsel entscheid ich mich durch Zufall auf Twitter darüber zu schreiben, dass ich es zum einen für eine Unart halte mehrfach ohne Feedback stehen gelassen zu werden und zum anderen meiner Irritation Luft zu machen, dass auch ein solcher Auftritt offenbar trügen kann.

Ein paar Tage später erhielt ich dann plötzlich (zu meiner Überraschung) ein Feedback

@KesarNeron Leider können wir aus betrieblichen Gründen keine Absagen verschicken. Wann hast du dich denn beworben?

Was bitte ist das? Ein Lebenszeichen!

Das konnte ich nicht  unkommentiert lassen und antwortete promt (allein um zu schauen, ob die Sache mit der Antwort nochmal klappt)

@webweisend ist auch so eine Anlaufstelle die ständig Leute suchen und nicht auf Bewerbungen antworten. Sehr schade!

Und… es funktionierte Tatsächlich! Ich bekam (noch am selben Tag) eine Antwort.

@KesarNeron Wir verstehen deine Enttäuschung darüber, keine Absage erhalten zu haben. Wir wünschen dir für deine Zukunft aber alles Gute!

Da sich diese Einschätzung nicht mit meiner deckt konnte ich auch hier die Finger nicht still halten und musste ein letztes Mal das vermeintliche Missverständnis korrigieren.

@webweisend bin nicht enttäuscht keine Absage erhalten zu haben. Ich erschrecke über den Stil. Dachte Ihr wüsstet um Ursache und Wirkung.

Nun kann ich beruhigter an den Stellenanzeigen vorbei schauen, denn die Firma scheint nicht das zu verkörpern, was ich als Feedbackkultur leben wollen würde. In sofern hat wieder alles gestimmt.

An dieser Stelle möchte ich jeder Firma die meint dies sei die Art und Weise mit der man sich  kompetente, eigenverantwortliche und vor allem motivierte Mitarbeiter heranzieht mitteilen: Das ist nicht das was ihr für euch wollen würdet. Seid ein Vorbild und gebt ein wenig mehr auf Werte.

Für mich ein klarer Fall für Kannstemachen!

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PHP Code in der Datenbank

Soeben arbeite ich an der Migration einer Datenbank samt CMS von einem Server auf den nächsten.

Insgesamt kein großes Unterfangen. Allerdings kommt es trotz diverser Schritte immer wieder zu Codierungsfehlern, die dazu führen, dass Inhalte im Backenend des CMS nicht zu bearbeiten sind. Des Weiteren werden auch der Einfachheit halber ganze Artikel und Beträge ausgeblendet.

Meine Suche nach dem Fehler bringt mich immer näher an die Datenbank. Dort erstarre ich, als ich einen Dumo überfliege und feststelle, dass tatsächlcihe reihenweise PHP Code samt Variablen etc. in der Datenbank gespeichert ist.

Für mich ein Paradebeispiel von Kannste machen…

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