Archiv der Kategorie: privatzeug

Batch Umwandlung von Videos unter Linux/BSD

Als leidenschaftlicher Medienjunkie sammelt sich das ein oder andere Video auf meinen Datentresoren. TV-Aufnahmen werden verschoben, Vorträge gesammelt und so kommt ein beachtliches Arsenal an Videomaterial zusammen.

Nun bin ich nicht der Typ der alles in HD 1080p haben muss und schon gar nicht bei DVB-T Aufnahmen (die es ohnehin nicht mitbringen). Also jage ich nachfolgendes Skript über meine Screen Session um sämtliches Material in einem Ordner in ein platzsparenderes Format umzuwandeln. Dabei gehe ich den Weg des geringsten Wiederstand und nehme einfach eine Eingangsdatei und konvertiere diese in x264 Video mit ac3 Ton. Keine Anpassung von Ratio oder Auflösung. wer möchte kann das gern ergänzen. Dazu nutze ich der Einfachheit halber ffmpeg und schreibe die fertigen Dateien in einen entsprechenden Order um eine Unterscheidung machen zu können. Natürlich ersetze ich dabei die Dateiendungen.

In diesem Fall arbeite ich gezielt AVI Dateien ab. Wenn ich allerdings meine TV Aufnahmen bearbeite ersetze ich das .avi durch ein .ts.

for i in $(ls *.avi | sed -r -e ’s/(.*)\.(.*)/\1/‘);
do
ffmpeg -i $i.avi -c:v libx264 -preset slow -b:v 1000k -c:a ac3 -b:a 128k fertig/$i.mkv;
done

Podcast – Jörg bei Miro

Wir haben es doch tatsächlich geschafft trotz unserer unbeschreiblich großen Entfernung (10km Luftlinie?) uns mal wieder zu treffen. Jörg hat sein Spielzeug mitgebracht und wir haben direkt mal losgelegt. Leider hatte das zur Folge, dass wir quasi mitten im Thema Einsteigen.  Allerdings ist das auch nach ein paar Minuten überstanden :).

Die Themen sind wie auch das letzte Mal spontan entstanden. Kritik und andere Vorschläge nehmen wir gerne entgegen. 🙂

Diesmal hat Jörg sogar fast alle Register gezogen und die Audiofile gefiltert bis der MacBook-Lüfter angesprungen ist (und das will was heißen, liebe Apple-Jünger).

Download

Warum der Wohlstand uns handlungsunfähig macht

Es ist ein gewagter Titel, darüber bin ich mir bewusst. Warum habe ich einen solchen Titel gewählt? Genau weil ich anecken möchte. Es ist ein bewusst melodramatischer und provokant gewählter Titel, weil ich vor habe den Text ähnlich zu gestalten. Hintergrund ist eine gewisse Form des Unverständnisses meinerseits. Im Laufe der letzten Jahre habe ich immer wieder Diskussionen geführt und reflecktierend auf mich und meine Umwelt eingewirkt. Nahezu keine Woche (wenn nicht sogar Tag) verging ohne das ich glaubte einen Erkenntnisgewinn erlangt oder einen neuen Impuls erhalten zu haben.

So unterschiedlich die Themen, Beweg- und Hintergründe auch waren, so zentralisierter war für mich die Quintessenz. Ich rede im übergeordneten Sinne vom „Tun“. Lächerlich eigentlich. Wir alle tun etwas und niemand wird wohl jetzt aufspringen und sich denken „Man der Typ hat recht!“. Tun scheint uns auf mannigfaltige Art und Weise zu beschäftigen. Mal geht es darum mehr zu tun, mal darum weniger zu tun. Oft jedoch wollen wir das richtige tun und sind dann schon ohne es zu wissen in einen wunderbaren Kreislauf geraten.

Immer wieder reden und planen und reflektieren wir über unser tun. Was als nächstes ansteht, was vergessen wurde, was besser hätte sein können, was nicht sein sollte und wie beim nächsten Mal das Schnitzel gewürzt wird.

Gut, das Schnitzel lasse ich mal weg – es hat sein soll als auflockere erledigt. In den vergangenen Jahren habe ich für mich viele Dinge und Situationen erlebt und wahrgenommen die für mich unglaublich wertvoll wahren. Nicht weil sie mir etwas gegeben hätten, was niemand sonst bekommt. Auch nicht, weil sie mir zu unfassbaren finanziellem Reichtum oder einer beruflich nahezu unerreichbaren Position verholfen haben. Vielmehr konnte ich Einblick und Erkenntnisse sammeln, bei denen ich den Eindruck gewann, dass Sie nur wenige teilen oder gar ähnlich sehen.

Immer wieder begegne ich tollen Menschen. Menschen die wunderbare Eigenschaften besitzen. Beneidenswerte Talente, interessante Ansichten oder einfach nur ein unterhaltsames Wesen. Dabei durchstreife ich die unterschiedlichsten sozialen und beruflichen Schichten (die nebenbei bemerkt ein uriges Konstrukt sind) und mache keine Unterschiede zwischen Geschäftsführern, Aushilfen, Auszubildenden oder Schulgängern.

Offen und neugierig glaube ich meinem Gegenüber zu begegnen und bin nicht in der Lage andere Empfindungen zu hegen als diejenigen die sich über Null bewegen. Das bedeutet nicht ins negative gehen. Ich fühle mich sozusagen wie die emotionale Schweiz. Alles und jeder der mir begnet ist grundsätzlich mit einer oder mehrerer der oben genannten Eigenschaften ausgestattet (und natürlich etlicher weiterer). Was mich irritiert ist, dass bei all dem tun offenbar für die meisten nichts nachhaltiges entsteht. Weder emotional, noch sachlich. Selbst wenn das neuste Spielzeug gekauft wurde – es hat keinen wirklichen Wert mehr. Man baut sich ein Haus, rackert sich ab um das Gefühl zu haben noch zu leben und sich diesen Umstand bewusst zu machen. Es werden Karrieren und Veränderungen angestrebt die viele Mitmenschen tangieren sich gegenseitig (was ich leider in nahezu jedem Fall als unhöflich empfinde) und offenbar entsteht doch keine nachhaltige Zufriedenheit.

Diesen Sachverhalt könnt man noch ewig weiter ausbauen. Die Quintessenz ist in etwa da zu finden, das unglaublich viele Menschen auf der Suche nach etwas zu sein scheinen und ich gebe die Hoffnung nicht auf,  dass nahezu jeder von diesen Menschen alles notwendige hat um diese „Ziele“ zu erreichen. Dennoch füllen sich Regale um Regale mit Lebensratgebern, Pseudokrankheiten sind kaum noch von reellen zu unterscheiden, (weil sie dazu geworden sind) und vielmehr erkenne ich eine Tendenz dazu eigene Unzulänglichkeiten und ein „Versagen“ oder „nicht können“ als Option zu erkennen.

Damit soll nicht der Supermensch propagiert werden, oder gar jeder zu alles gebracht werden. Es geht um eine innere Haltung die mehr und mehr dazu führen wird, dass Nachhaltigkeit und Ergebnisse in den Hintergrund rücken und der Mensch als solches immer mehr zu einer Wertfreien Zone verkommt. In dieser Zone ist es in Ordnung weder Leistung noch Ambition zu haben oder zu entwickeln. In dieser Zone ist es auch in Ordnung das eigene Schicksal auf dem Rücken anderer aufzubauen und zu stützen.

Gewagte Aussagen? Stimmt! In den vergangen Jahren habe ich Bildungseinrichtungen Kennengelernt und selbst doziert. Ich habe als Berater Firmen, Abteilungen und Menschen kennen gelernt die konstruktiv versuchen auf Ihre Art erfolgreich zu sein und zu schaffen. Dabei ist nicht allein der Firmenchef eines großen Imperiums gemeint, sondern auch der Freiberufler der sein Leben und die darin enthaltene Arbeit selbst gestalten möchte.

Meine Theorie zu diese bereits Jahre andauernden Entwicklung ist eine recht simple: Unser Wohlstand macht uns handlungsunfähig!

Wohlstand obwohl überall von schlechten Arbeitsbedingungen, leeren Kassen oder einem Minus auf dem Kontostand die Rede ist? Jawohl. Auf jeder Etage finden wir heutzutage einen unglaublichen Wohlstand. Der Staat hat so viele Kosmetische Themen zu besprechen, das wir wahrhaftig nicht anfangen zu lachen, wenn jemand beispielsweise „bedingungsloses Grundeinkommen“ in die Runde wirft. Wir befinden uns hier an einem Grad der Freiheit und des Wohlstandes, der diese Überlegungen zulässt. Jugendliche werden fein säuberlich und durch mehrere Hände wohlwollend über Jahre hinweg auf den Arbeitsalltag vorbereitet. Sogar Gelder sind dafür vorhanden und  Bildungszentren richten Kompetenzchecks und Vorbereitungstage ein. Selbst zur Zeit meiner Ausbildung (welche grade mal 10 -14 Jahre her ist) undenkbar so geführt zu werden. Berater stehen an der Strassenecke bereit um die Unsicherheit und Ängste wohlwollend abzufangen und Sorglosigkeit zu verbreiten. Im Zweifelsfall war das anvisierte Ziel nichts für einen und man probiert weiter. Eine gängige Praxis in vielen pädagogischen Einrichtungen wie mir scheint. Individualität wird großgeschrieben und damit genau nichts erreicht, wenn versucht wird genau jeden so individuell zu erreichen ohne einen Maßstab anzusetzen. Der Irrglaube, dass jeder Mensch von Natur aus ein unglaublich überschwängliches und gradezu philosophisches Maß an Individualität an den Tag legt lässt uns auf eine Meta-Ebene gleiten die nur noch die Verfechter greifen können. Auch nach der Ausbildung ergeht es dem Protagonisten nicht anders. Entscheidet man sich für ein Studium, so werden vergleiche einer erweiterten Schule laut. Stundenpläne und Elterntage sind an Unis eingezogen. Selbstständigkeit lernt man später. Da das lernen zu lernen schon im Vorfeld verpasst wurde (vermutlich aufgrund individueller Eigenschaften) muss hier durch dritte, vierte und fünfte Hand nachgebessert werden. Entscheidet man sich für die Arbeit, so bringt man an eigenen Ansprüchen schon genug für ein Konzept einer weiteren Bildungseinrichtung mit sich. Abgeholt, verstanden, wahrgenommen, für die nächsten zehn Jahre abgesichert mit einem integrierten Bürgen will sich der frisch ausgelernte in ein Unternehmen integriert wissen, bevor er überhaupt die heißbegehrte Wahre des „sich bezahlt machens“ offenbart. Führungskräfte bemängeln schon seit Jahren den Mangel an Initiative und Selbstständigkeit oder – noch weitergehend – des sich profilieren wollen. Verantwortung für sich und das eigene Handeln oder deren Konsequenzen übernimmt schon jemand.

Die Ironie im oberen Absatz ist sicherlich (so hoffe ich) nicht zu übersehen. Dennoch sind es Bruchstücke an gemachten Erfahrungen und Erkenntnisse aus unzähligen Gesprächen mit Menschen aus unterschiedlichsten Stellen mit unterschiedlichsten Funktionen.

Da wir uns massiv in eine Situation gebracht haben, in der wir wohlständig genug sind um all diese Konzepte auszuprobieren und nichts überlebenswichtiges mehr „müssen“, tragen wir langsam die Früchte dieser Arbeit mit uns herum. Noch steuern „die alten“ die Unternehmensentwicklungen. Damit sind auch jüngere gemeint, welche noch „alte“ Werte wie „Ursache und Wirkung“ kennen gelert haben. Eine aussterbende Rassen.

Wir sind an einem so wohlständigen Punkt, dass wir uns darüber unterhalten müssen, ob ein Arbeite und Erwerbsloser überhaupt für sein Leben aufkommen muss. Kinder bekommen ist mittlerweile eine Abwägung diverser Variablen (zumindest die dazu befähigten praktizieren das offenbar so). Nahezu alle mir im Alltag begegnenden Bereiche des Lebens scheinen außerordentlich unnatürlich geworden zu sein. Die schöngeredeten Hintergedanken bei all den Entscheidungen sind sicherlich vielversprechend, bevorzugen allerdings nur die „befähigten“ unter uns. Das sind diejenigen die es drauf haben, die gebotenen Mittel zu erkennen und in Ihre Lebensführung einzubauen. Das wiederum schaffen allerdings gefühlt nicht mal die Hälfte aller Berater an den Wegstrecken.

Insgesamt möchte ich nicht als Untergangspolemiker verstanden werden. Dennoch sehe ich einen großen Kollaps und eine weitere Aufteilung in unterschiedliche Klassen der Gesellschaft die mehr und zu einer klar einsetzbaren und kalkulierbaren Größe wird.

Diese Zeilen schreibe ich als Vater, Selbstständiger, Angestellter, ehemals Arbeitsloser, Lebensgenießer und Partner in einer zwischenmenschlichen Beziehung. Wünschenswert fände ich das entwickeln einer allgemeinen Zufriedenheit, denn die sollte meiner Ansicht nach vorhanden sein, bei all der Sorglosigkeit durch die wir uns bewegen könnten. Es gibt so ausserordentlich viele Optionen und Entfaltungsmöglichkeiten die offenbar nur von wenigen erkannt  oder genutzt werden. Ein „geht nicht“, „das kann ich nicht“ ist doch wahrlich nicht zeitgemäß sondern schlichte Unwissenheit oder Ignoranz.

Erfolgstipp: authentisch sein!

Vermutlich werde ich ausnahmsweise 100-prozentig richtig liegen wenn ich sage dass es wohl niemanden auf der Welt gibt der nicht mal einen Menschen getroffen hat von dem er sich gedacht hat: „das hätte ich nicht gedacht“, oder „so habe ich ihn/sie aber nicht eingeschätzt“.

Vermutlich noch eher werde ich Zustimmung ernten wenn ich sage, dass jedem die Situation mehr oder weniger eindringlich bekannt ist, in der man das Gefühl hat sich verstellen zu müssen oder im Nachhinein feststellt dass man sich verstellt hat. Meistens sind solchen Erfahrungen ein ganzer Rattenschwanz an Gedanken angehangen. Wir denken über uns nach und hinterfragen uns ob er richtig oder falsch gehandelt haben. Manchmal sind wir sogar überrascht von uns selbst und können nicht so recht erklären warum, wieso, weshalb wir so reagiert haben.

Schwieriger wird uns vermutlich fallen Situationen in unserem Gedächtnis zu finden an denen wir von einem Menschen von Anfang bis Ende begeistert waren. Ich spreche nicht von der Begeisterung die man gegenüber einem Popstar hat, sondern die Begeisterung sich angenehm wohl und behaglich gefühlt zu haben während man seine Arbeit tat oder eine Aufgabe erledigte.

Genauer betrachtet werden wir feststellen, dass unser Gegenüber in einer solchen Situation sehr authentisch gewesen ist. Der Eindruck (der erste vermutlich) war von Anfang bis Ende stimmig. Dabei ist es unerheblich ob wir mit einer lieben, netten und zurückhaltenden Personen in Kontakt standen oder mit einem ruppigen Türsteher Charakter.

Wir arbeiten gerne mit Menschen zusammen bei denen wir wissen woran wir sind und bei denen wir gewisse Verhaltensmuster anlegen können (fast schon wie Berufskleidung) auf die wir uns einstellen können. Ungern hingegen arbeiten wir mit Menschen bei denen wir bei jedem Kontakt erneut herausfinden müssen wie wir uns zu verhalten haben, was wir zu erwarten haben, was wir erwarten können und so weiter.

Wenn wir die vorangegangenen Absätze noch mal lesen wird uns auffallen, dass wir nun auf einen größeren Erfahrungsschatz zurückgreifen können, weil uns immer mehr Situationen einfallen werden in denen wir mit anderen Menschen genau diese Erfahrung gemacht haben. Schauen wir uns die einzelnen Situationen einen stellen wir fest dass die Menschen arg unterschiedlich waren und kein Schema F hatten.

Es ist vollkommen unerheblich was für ein Charakter ein Mensch hat. Ist er ruppig und unbequem ist es genauso gut wie das Mauerblümchen oder der durchgeknallte Typ von neben an. Wichtig ist, dass sie alle authentisch sind. So ist es für uns wichtig bei uns selbst zu bleiben. Damit meine ich nicht das es spirituell er zurücklehnen, Augen schließen und zu seiner Mitte finden. Es sollte vielmehr so sein das wir etwas verkörpern worauf sich andere einstellen können.

Es liegt also nahe, dass es nicht zwingend notwendig ist seine Berufskleidung anhand der Erwartungen anderer anzupassen-das wird (sofern es sich nicht um einen kurzen, temporären Abschnitt handelt) nach hinten losgehen. Genauso sollten wir unsere Verhaltensweisen, Ansichten, Stärken und Schwächen nicht gezielt an unserem gegenüber ausrichten, denn so nehmen wir Ihnen die Möglichkeit sich an uns zu orientieren und ein ähnlich wohliges Gefühl zu haben wie wir es hatten also mit authentischen Menschen zu tun hatten.

Ein weiterer absolut erstrebenswerter Nebeneffekt ist, dass bei einer halbwegs authentischen Lebensweise ein ungemeiner druck von unseren Schultern genommen wird. Wir können in nahezu jeder Situation auf einen uns bekannten Rhythmus zurückgreifen und stellen kein böses erwachen für unsere Mitmenschen oder Geschäftspartnern da. Eine authentische Lebensweise ist zudem ein elementarer Grundstein für einen „Flow“ Gefühl. Wenn wir machen was wir machen ohne in ein unbewusstes Schema zu gleiten, so fällt es uns leichter und raubt uns nicht unnötig Energie..

Erfolgstipp: Verbindlichkeiten

Es gibt eine Menge unterschiedlicher Entscheidungen die wir täglich treffen. Sofern wir ein kurzfristiges Ziel verfolgen sind wir natürlich eher geneigt kürzere Entscheidungswege zu gehen und sogar neue Wege zu beschreiten. Bei mittel- oder langfristigen Zielen ist das nicht der Fall. Hier wollen wir Pläne, Konzepte oder allgemein gesprochen einen roten Faden.

Der Prozess einen solchen roten Faden zu bekommen ist ein mühseliger und fordert allen beteiligten eine Menge Energie ab, denn – wenn man mal ehrlich ist – passiert in dieser Zeit nichts. Da der Erfolg sich oft darin bemisst was man vorzeigen oder nachweisen kann passiert es häufig das Ungeduld ins Spiel kommt oder gar eine Form des Aktionismus entsteht. Ist ein solcher Impuls einmal gesetzt wird es unruhig und wenig konstruktiv.

Soweit liest es sich wie ein Lehrbuch für Management-Methoden und man greift zu neuen Begrifflichkeit um einem solchen Ausmaß vorzubeugen. Jedoch wird oft ausser Acht gelassen worum es bei der Ausarbeitung eines solchen roten Fadens überhaupt geht:

Verbindlichkeit!

Sie ist es, die uns Dinge nachhaltig tun lässt und uns emotional verpflichtet. Verbindlichkeit ist der Antrieb in flauen Phasen und der Anker bei unwohlen Stimmungen. Verbindlichkeit hält uns in vielen Bereichen des Lebens in der Spur und lässt uns die Dinge verfolgen.

So lässt uns die Verbindlichkeit gegenüber unserem Partner Dinge verfolgen, die uns eigentlich nicht sonderlich interessieren, der „großen Sache“ aber dienlich sind. Verbindlichkeit lässt uns am Morgen aufstehen und zur Arbeit gehen auch wenn wir aktuell keine Lust dazu haben. Verbindlichkeit bringt und auch bei großem widerstreben dazu den unliebsamen Kunden anzurufen und ihm die schlechte Nachricht mitzuteilen, damit wir unserem Motto oder Selbstbild gerecht werden können.

Ist es unter diesem Gesichtspunkt nicht vorteilhaft Verbindlichkeiten für sich und das erreichen seiner Ziele zu nutzen? Doch unbedingt!

Dabei sei eines vorweg erwähnt: Verbindlichkeiten haben einen ungemein schlechten Ruf und bringen ein Gefühl von unabänderlichem mit sich. Klar sollte sein, dass Verbindlichkeiten durchdacht und verfolgt werden sollen. Bei einem neuen Erkenntnisgewinn jedoch dürfen auch Verbindlichkeiten angepasst werden. Doch sollte das nicht eingeplant, sonder nur im Hinterkopf gehalten werden.

Wie jedoch nutzt man nun Verbindlichkeiten für sich? Den Anfangen machen zum Beispiel die Termine die man schon „so lange“ hinter sich gebracht haben möchte. Hier einfach einen Termin zu vereinbaren führt zu einer Eigendynamik. Selbst bei verschieben des Termins hat man doch ein Ziel. Wichtig ist, sehr zeitnah diese Verbindlichkeit einzugehen. Dabei spielt es keine Rolle ob, die gefundene Verbindlichkeit auch tatsächlich zu 200% erfüllt werden kann. An dieser stelle ist die Tatsache entscheidend das es überhaupt eine Verbindlichkeit gibt. Wir neigen dazu Verbindlichkeiten erst dann einzugehen wenn nahezu unendlich viele Rahmenbedingungen erfüllt sind. Das ist ein extrem mühsamer und anstrengender Weg der viel Energie verbraucht. Das gilt es abzukürzen.

Den nächsten Schritt zum Ausbau der eigenen Verbindlichkeits-Kopetenz sind Beispielsweise Anschaffungen die wir mit etwas verknüpfen oder Schritte die wir uns bisher nicht getraut haben zu gehen, weil wir irgendwelche Ausreden gefunden haben die gegen die Ausführung dieser sprachen.

Verbindlichkeiten aufzubauen, einzugehen und umsetzen ist ein enormer Prozess der uns sehr merkwürdig vorkommen wird, weil wir teilweise mit unklaren Gegebenheiten umgehen werden die uns nur allzu oft als „unsicher“ ins Bewusstsein gedrückt werden.

Fakt ist aber, dass sobald wir eine Verbindlichkeit haben, wir diese auch nach bestem Wissen und Gewissen wahr nehmen und umsetzen. Durch das selbst initiierte Aufbauen von Verbindlichkeiten bewegen wir uns immer weiter auf die zu erreichenden Ziele zu und erzeugen eine mächtige Eigendynamik die sehr schnell zu einer Intensität heranwächst, dass wir uns in einem stetigen Prozess des Verwirklichens wiederfinden werden.

In diesem Sinne bleibt mir nur noch zu sagen: auf zum nächsten Termin :)!

Erfolgstipp: Vertrauen

Immer wenn in diversen Kanälen von „Vertrauen“ gesprochen
wird, kann man beobachten wie alle zurückhaltend lauschen
und möglichst distanziert handeln.

Sicherlich wird es damit zu tun haben, dass Vertrauen ein
ziemlich abtrünnig gebrauchter Begriff geworden ist. An
einer anderen Stelle ist dazu ein wenig ausführlicher zu
lesen.

Wie soll nun aber „Vertrauen“ ein Erfolgstipp sein, wenn
er doch offenbar so vorsichtig zu gebrauchen ist?

Vertrauen bildet die Grundlage allen zwischenmenschlichen
handelns. Jede Kommunikation, jedes handeln, jedes Projekt,
steht und fällt sobald Vertrauen nicht mehr zu finden ist
und weitere Interaktion unterbindet.

Will man erfolgreich sein, so ist es also wichtig Vertrauen
für sich zu entdecken und unter Umständen sogar eine eigene
Definition zu verpassen. Können wir Vertrauen schenken und
einfordern, so ist der Umkehrschluss ein sich selbst fügendes
Gebilde.

Zu Anfang beginnt es immer mit Unsicherheit. Sowohl auf der
eigenen, als auch auf der Gegenseite. Diese Unsicherheit begründet
sich schlicht in dem Sachverhalt, dass keine Partei ‚weiss‘
was die andere denkt und tut. Will man sicher gehen gibt es
diverse wege um das Ergebnis sicher zu stellen. Der sicherlich
vielversprechenste ist, darauf zu vertrauen, dass einem selbst
alles gegeben ist, was notwendig ist um mit einer Situation
umzugehen und weiter noch, im Falle eines Scheiterns auch
damit zurecht zu kommen.

Die Folge aus dieser Haltung ist eine enorme Selbstsicherheit
die in aller Regel dazu führt, dass wir anderes – nämlich
sebstsicher – wahrgenommen werden. Wenn wir nun auf uns selbst
schauen, dann stellen wir fest, dass wir selbst auch gern mit
Menschen zusammenarbeiten die selbstsicher sind und wirken als
könnte man sich auf sie verlassen.

Wenn wir uns diesen Sachverhalt vor Augen halten, dann ist
eine logische Schlussfolgerung, dass auch unsere Gegenüber es
gern hat nicht immer die Zügel in der Hand zu haben und sich
um alles kümmern zu müssen und eben gern mit einem Menschen
zusammenarbeiten möchte, der Selbstsicher ist und das
Vertrauen ausstrahlt, dass sowohl der Auftrag, als auch eine
möglicherweise negative Konsequenz durchgestanden wird.

Wir halten also fest: gehen wir vor und geben einen Vorschuss
in Sachen Vertrauen, so sorgen wir austomatisch für eine positive
Gegenreaktion. Diese Reaktion wird zunächst beide Seite irritieren,
hält man dies jedoch aus, entsteht eine ungezwungene Form
des Miteinanders. Allein hierdurch werden wir schon wesentlich
erfolgreicher in dem was wir anstreben, weil wir mehr und mehr
entspannen und einen Weg beschreiten der es uns erlaubt mit
offeneren Augen auf die Sitautionen zu zugehen.

Vertrauen sollte nicht als mystische Komponente ausgeblendet
und vielleicht sogar als unprofessionell gewertet werden.
Wenn wir vertrauen in uns selbst entwickeltn und natürlich
auch in unser gegenüber und zudem auch noch in die Sache an
sich, dann werden wir feststellen, dass meist alles notwendige
vorhanden ist um erfolgreich zu sein.
Zudem werden sie die Mitmenschen in der Regel nicht die Blöße
geben und ein in sie gesetztes Vertrauen missbrauchen. Sollte
dem doch mal so sein, so haben wir an diesem punkt schon die
innere Gewissheit, dass wir sowohl frühzeitig auferksam werden,
als auch mit der daraus resultierenden Situation umgehen können.

Vertrauen noch heute zu sähen, entspannt ungemein!

Webweisend: Kein Feedback bei Bewerbung

In den vergangen Jahren sah ich immer mal wieder, dass die Firma Media-Company in unseren lokalen Jobbörsen nach Teamergänzugen suchte.

Ein Besuch der Internetseite offenbart einen wirklich guten Eindruck. Neueste Spielereien, ausgefeiltes Design und nette Portraits versprechen Qualität und Anspruch.

Zunächst aus Neugier, anschließend aus tatsächlichem Bedarf bewarb ich mich auf die jeweils ausgeschrieben Positionen.

Umso mehr freute ich mich als kurz nach dem Abschicken eine Meldung in meinem Postfach lag die aussagte, dass ich dabei wäre. Zwar handelte es sich hier um einen Autoresponder – aber hey!

Die Zeit verging und man hörte nichts mehr. Nachfragen per Mail gingen offenbar ins leere uns so ging ich meinen Weg allein weiter. Schließlich war ich nicht auf diese Position angewiesen.

Durch zufall entdeckte ich immer wieder Anzeigen in den lokalen Börsen. Zunächst abgetan als überbleibsel entscheid ich mich durch Zufall auf Twitter darüber zu schreiben, dass ich es zum einen für eine Unart halte mehrfach ohne Feedback stehen gelassen zu werden und zum anderen meiner Irritation Luft zu machen, dass auch ein solcher Auftritt offenbar trügen kann.

Ein paar Tage später erhielt ich dann plötzlich (zu meiner Überraschung) ein Feedback

@KesarNeron Leider können wir aus betrieblichen Gründen keine Absagen verschicken. Wann hast du dich denn beworben?

Was bitte ist das? Ein Lebenszeichen!

Das konnte ich nicht  unkommentiert lassen und antwortete promt (allein um zu schauen, ob die Sache mit der Antwort nochmal klappt)

@webweisend ist auch so eine Anlaufstelle die ständig Leute suchen und nicht auf Bewerbungen antworten. Sehr schade!

Und… es funktionierte Tatsächlich! Ich bekam (noch am selben Tag) eine Antwort.

@KesarNeron Wir verstehen deine Enttäuschung darüber, keine Absage erhalten zu haben. Wir wünschen dir für deine Zukunft aber alles Gute!

Da sich diese Einschätzung nicht mit meiner deckt konnte ich auch hier die Finger nicht still halten und musste ein letztes Mal das vermeintliche Missverständnis korrigieren.

@webweisend bin nicht enttäuscht keine Absage erhalten zu haben. Ich erschrecke über den Stil. Dachte Ihr wüsstet um Ursache und Wirkung.

Nun kann ich beruhigter an den Stellenanzeigen vorbei schauen, denn die Firma scheint nicht das zu verkörpern, was ich als Feedbackkultur leben wollen würde. In sofern hat wieder alles gestimmt.

An dieser Stelle möchte ich jeder Firma die meint dies sei die Art und Weise mit der man sich  kompetente, eigenverantwortliche und vor allem motivierte Mitarbeiter heranzieht mitteilen: Das ist nicht das was ihr für euch wollen würdet. Seid ein Vorbild und gebt ein wenig mehr auf Werte.

Für mich ein klarer Fall für Kannstemachen!

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Erfolgstipp: Mut zur Lücke

Jeder von uns kennt das Gefühl in einer Situation zu stecken, in welcher man nicht weiterkommt. Unter Umständen hat man sogar eine Versprechungen gemacht die man nicht mehr einhalten kann. Oder aber man muss sich eingestehen dass man sich selbst oder eine Situation falsch eingeschätzt hat.

In solchen Momenten passiert in der Regel folgendes: Entweder man sucht fleißig nach Gründen weshalb es dazu gekommen ist (üblicher weise sind die nicht bei sich selbst zu finden) oder man setzt das Geschehene auf die Liste der Dinge die man sowieso nicht kann. Sobald dann Personen ins Spiel kommen die nachfragen oder vor denen man sich rechtfertigen muss, wird das Ganze unheimlich spannend. Wir drucksen herum, wir fangen an zu stammeln, wir versuchen der Situation aus dem Weg zu gehen.

Doch schauen wir einmal auf uns selbst:

Was geht in uns vor allem wenn wir einem Menschen begegnen der in dieser Situation steckt? Oftmals entwickelt sich hier ein Unverständnis dafür weshalb dieser nicht einfach sagt dass man etwas nicht geschafft hat, immerhin ist es doch menschlich. Oder aber wir werden böse auf uaufgrund der fadenscheinigen Ausreden. In manchen Fällen entwickeln wir sogar ein mitleidiges Gefühl-was in der Regel nicht gerade Wertvoll für unser Gegenüber ist.

Wäre es an dieser Stelle nicht sinnvoll die Situation -die uns sehr wohl bekannt ist- bei uns selbst aufzugreifen und im Vorfeld zu verändern? Was hindert uns daran zu diesen Lücken zu stehen beziehungsweise uns unsere Fehleinschätzung einzugestehen. Dabei sollte keineswegs ein Scheitern/nicht einhalten/Fehlverhalten oder die persönliche Schwächen als Ausrede und sogar als Option wahrgenommen werden. Vielmehr hilft die offene Kommunikation mit den Betroffenen die Gesamtsituation aufzuklären und Missverständnisse zu vermeiden. Ein weiterer positiver Nebeneffekt ist, dass uns solche Situation in der Regel nicht mehr so häufig oder in dem Ausmaß passieren werden. Sollten wir dennoch mal an eine immer wiederkehrende Situation gelangen, so werden wir uns selbst etwas besser einschätzen können und auch hier für die Zukunft den Weg besser ebnen können.

Kennen wir unsere persönlichen Eigenschaften, so können wir sie mit einplanen. Die vermeintliche Einschätzung dass unser gegenüber ein unschönes Bild von uns haben könnte, nur weil wir mal zu spät gekommen sind oder eine Zusage nicht direkt einhalten konnten ist in der Regel vollständig unbegründet.

Wie komme ich zu der Annahme? Schauen wir wieder auf uns selbst! Wann haben wir das letzte Mal jemanden verurteilteiner, wenn dieser jenige uns offen gegenüber stand und den Sachverhalt angesprochen und seine Fehleinschätzung kund getan hat?

Wie diesem Sinne: Mut zur Lücke! Es lässt uns souveräner und selbstsicherer erscheinen, steigert mittelfristig die Qualität unserer Planung, schafft die Basis für konstruktiven Umgang.

Erfolgstipp: Achtsamkeit

Es hört sich ein wenig so an wie die Weisheit aus einem buddhistischen Kloster. Achtsamkeit soll zu Erfolg führen. Dabei ist es genau das was uns ein Gefühl dafür vermittelt wie wir in einer Situation handeln sollten um unserem gegenüber entgegenzukommen.

Achtsamkeit auf uns selbst macht uns sogar deutlich welche Potenziale wir haben, in welcher Position wir uns befinden, und natürlich auch welche Optionen uns zur Verfügung stehen.

Wer sich in einem Gespräch die Zeit nimmt einmal genau auf sein gegenüber zur achten-damit meine ich nicht eine volle Konzentration und das anstarren desjenigen- der wird feststellen wie viel ruhiger, gelassener und vor allen Dingen souveräner er innerhalb dieser Situation agieren kann.

Achtsamkeit ist es die uns aufhorchen lässt wenn sich in einer Situation, in einem Prozess oder ähnlichem etwas verändert. Somit haben wir dann auch schnell die Möglichkeiten uns anzupassen oder schneller reagieren zu können.

Wer achtsam ist wird auch eher mit sich selbst zurecht kommen, denn die Achtsamkeit bereitete uns freudestrahlend auf Veränderungen vor, kündigte eventuelle Erkältung an, zeigt uns wann wir ausgelaugt und wann energiegeladen sind.

Wer sich einen Moment lang Zeit nimmt -oder auch mehrere im Laufe des Tages -wird feststellen er immer mehr in sich ruht und die Situationen gelassener nimmt. Mehr Gelassenheit innerhalb der Situationen ergibt automatisch ein besseres Ergebnis beziehungsweise ein erfolgreicheres Gefühl.

Achtsamkeit ist die Übung den Fokus in die totale zu bewegen und sich so einen Überblick zu verschaffen. Aus dieser Position heraus ist es recht angenehm möglich die Gesamtsituation beurteilen zu können

Fazit: etwas mehr darauf achten zu achten.

Edit 20.04.2014: hilft sogar in der Abnehmerei Spiegel Artikel

Erfolgstipp: Entscheidungen

Es klingt wie aus dem Lehrbuch. Entscheidungen müssen getroffen werden, Ellenbogen raus, Business. Davon jedoch bin ich weit entfern. heute geht es mir darum die Wege zu verkürzen und die Bedeutung dessen was wir meinen immer direkt und umfangreich entscheiden zu müssen zu relativieren.

Bringt euch selbst dazu Entscheidungen auf kürzerem Wege zu treffen. Sicherlcih soll alles die Zeit bekommen die es benötigt. Eine Entscheidung zu treffen ist jedoch nicht damit zu verwechseln eine Planung durchzuführen.

Wenn man ein Brötchen haben will sollte man losgehen und sich ein Brötchen holen, Also das notwendige tun um sein Ziel zu erreichen.

Wer sich zu lange und zu intensiv mit dem Drumherum beschäftigt (welches Brötchen, wie teuer, wo kaufen, wie essen, welcher Belag,…) braucht lange und wird vermutlich nicht zu seinem Brötchen kommen.

Das liegt an der Verbrauchten Energie für diesen Prozess.
Oftmals spricht man nicht mal mit einer konkreten Vorstellungen oder erfahren davon.

Nutzt also die Erfahrung die bei einem kürzeren Entscheidung Weg entsteht um zukünftige Ziele besser vorzubereiten/abzuwägen und das Ergebnis im Vorfeld zu beeinflussen.

Kürzere Entscheidungen führen außerdem dazu, dass man mehr Entscheidung treffen kann. Mehr Entscheidungen heißt in der Regel auch automatisch mehr Erfolgserlebnisse. Diese wirken motivierend für den Tag und gestalten so ein insgesamt höheres Flow Gefühl.

Entscheidungen sollten Zielführen und nicht Endgültig oder Maßgeblich sein. So bleibt genug Luft zum atmen, Energie für die Umsetzung und vor allem Motivation für die nächsten Schritte.

Erfolgstipp: in Bewegung bleiben

Wer mich kennt weiß, dass ich auf vielen Hochzeiten tanze. Oft gilt: wer nichts tut, der tut auch nichts. Das dieser Satz nur bedingt der Wahrheit entspricht, weiß wohl jeder Kofarbeiter.

Mal bin ich der Unternehmensberater der Strukturen analysiert und Prozesse optimiert, mal der Systemadministrator der Serverlandschaften wartet oder auf den neusten Stand bringt und natürlich der Fotograf mit Zufriedenheits- und Wohlfühlfaktor.

Mein Erfolg besteht darin bei all diesen unterschiedlichen Themen und Anforderungen nicht den Überblick zu verlieren, genügend Ausgleich für Familie und Freizeit zu haben, und dennoch qualitativ hochwertige, nachhaltige, belastbare Ergebnisse zu erzielen.

Um das zu erreichen benutze ich sowohl technische Mittel als auch menschliche Eigenschaften und natürlich ein paar kleine Tricks. Wichtig dabei ist die Grundannahme, dass alles vorhanden ist, was man braucht um seine Ziele zu erreichen.

Einer dieser Tricks ist, dass ich meine Umgebung den Anforderungen entsprechend gestalte.

Um Ideen und die nächsten Schritte nicht aus den Augen zu verlieren  sollte nach Möglichkeit immer einen Block und Stift, oder anderes Werkzeug bereit liegen. Aufgaben sind zu gliederen und nach Art und Weise beziehungsweise Kategorien zu ordnen. Es sollte ein Betreben sein die nächsten ein bis zwei Arbeitsschritte in jeder Planungsphase festzulegen. Es wird ein ziemlich fester Rahmen pro Aufgabe aufgestellt der nach Möglichkeit auch nicht überschritten wird.

So weiß das Unterbewusstsein was als nächstes folgt und kann sich entspannen während der kreativer Geist für den definierten Zeitraum (meist um die 60 Minuten) aktiv arbeitet.

Auf diese Art ist es ohne weiteres möglich viele Dinge im Blick zu haben und auch tatsächlich zu bearbeiten. Wichtig ist, das man am Ball bleibt und sich dazu bringt sich einer Aufgabe tatsächlich anzunehmen. Mir persönlich hilft die Aussprache des bevorstehenden.

„Ich werde jetzt meine Büroarbeiten sortieren und abheften!“.

Podcast – Teetrinken

Endlich ist es soweit:

Nach jahrelanger Planung, sorgfältigen Überlegungen und ausgeklügeltem Abwägen sind wir endlich an dem Punkt angekommen, an dem wir den ersten Podcast präsentieren können.

Um erst einmal die eingeschworene Gemeinde zu bedienen haben wir darauf verzichtet einen Provider zur Verteilung unserer Qualitätsarbeit zu suchen, sondern gehen den direkten Weg.

Themen des Podcasts sind unter anderem:

  • CouchDB
  • Unternehmenskulturen
  • Menschenführung
  • Katzen
  • Tee
  • Kleine Serveranwendungen

Es war ein gemüdlicher Abend zwischen Miro und mir (Jörg). Die nette Frauenstimme gehört zu Verena und war nicht eingeplant, was sie jedoch nicht daran hinderte sich erfolgreich und angenehm einzubringen.

Aufgenommen wurde das Ganze mit einem auf dem Tisch liegenden iPhone kurz bevor Fingerfood in den Raum kam. In sofern kann man sich über lustige Gespräche, interessante Reflektionen und spannende Themenwechsel freuen.

Feedback ist wie immer sehr willkommen.

Download Mp3

Zeit nutzen

Die meisten von uns werden es kennen: Arbeitswege!

Diese undankbare Zeit kann und wird von dem ein oder anderen konstruktiv genutzt werden. Zum einen Ist es möglich seinen Frust auf der Autobahn abzubauen indem man ein wenig mehr aufs Gaspedal gerückt. Alternativ kann man auch seinen fehlenden Schlaf in einen meditativen Zustand etwas ausbessern oder ganz einfach diese Zeit konstruktiv nutzen.

In meinem Fall komme ich – seit einigen Jahren mal wieder – in den Genuss morgens eine halbe Stunde auf der Autobahn verbringen zu müssen. Diese Zeit habe ich von Anfang an damit verbracht Podcasts zu hören. Ein absolut netter Nebeneffekt für mich ist, dass ich zum einen einer verschollenen Leidenschaft frönen kann und gleichzeitig das Gefühl habe etwas wie Weiterbildung zu erfahren. Da der Heimwegs sich ähnlich gestaltet, kann ich meinen Arbeitstag meistens mit dem wohligen Gefühl beenden etwas getan zu haben.

Die neue Technik (auch wenn diese gar nicht so neu ist) bringt einen zudem in die vorteilhafte Position während des Autofahrens seine Gedanken in etwas produktives umwandeln zu können. Siri und sonstige $Spracherkennungsprogramme helfen dabei seinen E-Mail Verkehr auch während der Autofahrt abhandeln zu können.

Wenn man jetzt meint, das ist nur etwas für workerholics, so sehe ich das vollkommen anders. Insgesamt befinden wir uns – meiner Ansicht nach – in einer sehr bequemen und dadurch verwöhnten Gesellschaft. Nur wenige schaffen es die zur Verfügung stehende Zeit und/oder die vorhandenen technischen Mittel so einzusetzen, dass Sie entweder die Zufriedenheit steigern, die anfallende Arbeit erledigen, oder gar einfach Spaß machen (was auch wieder zur Zufriedenheit gehört).

Viele meiner besten Ideen/Konzepte, Planungen und Korrespondenzen sind mit Hilfe von Spracherkennung und sonstigen kleinen Helfern entstanden. Sie versetzt mich in die Lage mein Gedankengut auf einfachste Weg in Text umzusetzen. Dieser ist sicherlich nicht perfekt-allerdings ist das Ergebnis eine ziemlich gute Skizze für mein eigenes Brainstorming. Insofern ist mein mentaler Arbeitsspeicher meistens leer und bietet Raum für Neues. Selbst dieser Blogeintrag ist morgens auf der Autobahn unter Zuhilfenahme von Spracherkennung auf dem Smartphone entstanden.

Schöne Welt

Volles Wochenende

Das Wochenende war gespickt von hohem Besuch und einem insgesamt zwar angenehmen aber vereinnahmenden Ganzen.

Das heißt für mich ab morgen zu Kreuze kriechen weil so viele Dinge liegen geblieben sind.

Hauptsächlich wohl eher Kleinigkeiten wie das fertigstellen ™ einer Webseite und das aufsetzen einer weiteren. Da gut sind aber bekanntlich Weile haben will, lasse ich jedem Projekt die selbe Qualitätspriorität zu kommen und so kommt es – vor allem bei Einfluss externer – zu Verzögerungen.

Ich freue mich daher auf die nächste Woche die wohl gespickt sein wird von vielen Umsetzungsstarts und positiven Impulsen.

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