Erste Schritte in Ansible

In meinem vorherigen Beitrag habe ich erwähnt, wie cool ich Ansible finde. Dabei hab ich wohl nicht genug erwähnt, wie logisch und dennoch verspätet die Entwicklung kam. Mich fragt ja keiner…

Nun gut, da Ansible das logische nächste Level des Qualitätsbewussten, Keep it stupid and simple Administrator ist, ist es nur plausible dass man damit beginnt es zu benutzen.

In Ansible dreht sich alles um das zu verwaltende Inventar. Dieses wird in einer „hosts“ Datei definiert. Das coole daran: wenn man unterwegs in verschiedenen Netzwerken ist, kann man diese Datei zum Beispiel für jeden Kunden eigens definieren. In der Hosts Datei wird im einfachsten Falle einfach eine Liste mit Rechnernamen und IP-Adressen geführt.

Rechner1
192.168.2.189
weibserver.domain.com

und schon kann es los gehen.

Auf allen Adressen im Inventar kann man direkt nach dem einpflegen schon so genannten Ad-Hoc Kommandos absetzen. Also Kommandos auf der Shell welche auf den entfernen Rechner ausgeführt werden.

ansible all -a „ifconfig eth0“

würde in einem solchen Fall dafür sorgen, dass die Ausgabe des Kommandos „ifconfig eth0“ auf dem entfernen Rechner ausgeführt wird und man das Ergebnis ausgegeben bekommt.

An dieser Stelle hat man mit Ansible schon ein mächtiges Werkzeug, denn es gibt einen ganzen Eimer voller Module, die schon implementiert sind und daher fast keine Wünsche offen lassen. Angefangen vom einfachen Ausführen von Kommandos, über das kopieren von Dateien bis hin zum Ansprechen von Diensten, Programmen und Funktionen (List der Ansible Module).

Wer jetzt noch nicht überzeugt ist, dass Ansible die Erfüllung von Adminträumen ist, der soll doch bitte Windows benutzen :).

Source: Der Bode

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