Motivation: Warum mache ich das?

Immer wieder komme ich, und sicherlich jeder andere auch, an einen Punkt an dem man sich fragt: warum mache ich das eigentlich?

Manchmal geht es kurz vor Ende eines Projektes darum die letzten 20% abzuarbeiten – die ja eigentlich nur noch kosmetik sind. Oder aber der Besuch im Fitness-Studio, den man doch auch gut verschieben könnte.

Oft erlebe ich diese Frage aber auch im Alltag, wenn es darum geht Dinge erst ins rollen zu bringen, oder gar eine Entscheidung zu treffen.

Ich für mich habe mich schon lange von einer durchgehenden Argumentationskette verabschiedet. Zumindest wenn es augenscheinlich nur mich selbst betrifft. Die meisten Dinge im Leben haben keinen nachhaltigen Sinn und Zweck – zumindest vordergründig. Damit meine ich keineswegs, dass sie nicht wichtig oder dringend sind. Damit meine ich, dass wir dazu neigen Dinge zu intellektuell oder zu zivilisiert zu betrachten und ihnen einen viel zu hohen Stellenwert zuzuschreiben.

Für uns selbst mag das stimmen, global gesehen ist das aber unfug. Tragisch wird es, wenn man dabei zuschauen kann, wie man immer weniger umsetzt oder an der Verwirklichung der eigenen Ziele arbeitet oder gar aufhört zu Träumen.

Daher ist es sicherlich für mich selbst, als auch für mein Umfeld manchmal merkwürdig zu beobachten wie und welche Entscheidungen ich treffe oder wo ich meine Energie investiere. Ein Künstler hat das in einem hervorrangenden Bild zusammengefasst. Mehr bleibt mir da nicht zu sagen.

warum machst du das? Weil es geht!

Ruthe.de Diente als Quelle zu diesem grandiosen Cartoon.

Source: Der Bode