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Skript: Daten per smbclient holen oder bringen

Da ich tendenziell eher zur fauleren Fraktion der Systemadministratoren gehöre, scheue ich mich nicht auch nur ansatzweise wiederkehrende Aufgaben direkt per Skript zu lösen.

Daten welche per SMB Protokoll (Samba/Windows) bereitgestellt oder bedient werden können, können unterUnixoiden Systemen hervorragend per Kommandozeile abgearbeitet werden.

In meinem Fall lag die einfache Aufgabe zu Grunde, dass mein FreeBSD Server Daten von meinem digitalen Videorecorder abholen und in einem Verzeichnis bereitstellen sollte. Von dort aus kann ich sie sehe in ein anderes Format umwandeln und bei Bedarf auch gern an einen anderen Speicherort verschieben.

Aus diesem Grund habe ich mir nachfolgendes kleines Skript gebastelt, welches per Crontab aufgerufen wird um so meine Daten von A nach B zu schieben:

#!/usr/local/bin/bash

SERVER=IP-ADRESSE-DES-VDR
USER=GUEST
PASSWORD=TOTALGEHEIM
SHARE=Recordings
LOCALDIR=’/media/Datenspeicher‘
REMOTEDIR=’/

smbclient \$SERVER$SHARE -U $USER $PASSWORD -c „lcd $LOCALDIR; cd $REMOTEDIR; prompt;  mget *“

Wie man sieht: alles kein Hexenwerk. Und doch hilft mir dieses Skript in hohem Maße Dinge zu automatisieren.

Für Windows Administratoren kann dies eine Meine Hilfestellung sein, denn auch die Mitgliedschaft in einer Domäne kann unterstützt werden. Auf diese Art und Weise ist es möglich von einem Unixoiden Systen Daten von zum Beispiel dem Datei_Server zu holen um sie in die lokale Sicherung aufzunehmen. Alternativ können Daten von dem Server System auf ein anderes kopiert werden um zum Beispiel die voller Bandbreite nach Feierabend zu nutzen sofern Datenbestände an mehreren Standorten bereitgehalten werden müssen.

Entscheidend ist der letzte Teil der letzten Zeile. Hier ist ein mget oder mput die Weiche ob Daten von dem Skript geholt oder gebracht werden sollen. 

Source: Der Bode

FreeBSD und der 530 Anonymous only Fehler

Wie der ein oder andere sich vielleicht erinnert betreibe ich nun Seit einiger Zeit einen FreeBSD Server bei mir zu Hause. Neben der neugewonnenen Motivation hinsichtlich des aufeinandertreffen mit gewissen Themengebieten bietet mir der Betrieb einer bisher nieder gewesener Zufriedenheit.

In der letzten Zeit jedoch hatte ich die ein oder andere Unannehmlichkeit mit dem sonst hervorragend funktionierenden ProFTPD. Da ist ohnehin Zeit für einen kleinen Wechsel wurde – immerhin möchte man möglichst viel von dem Neuland kennen lernen und sich auch in unwegsamen Gelände zurecht finden können – Schloss sich kurzerhand zu dem von mir bisher Hoch geschätzten VsFTPD zu wechseln.

Alle diejenigen die diesen hervorragenden Dienst kennen, Wissen dass er mit wenigen Anpassungen an der Konfigurationsdatei fertig eingestellt ist. Nichtsdestotrotz führe ich nachfolgend die von mir durchgeführten Änderungen an der /usr/local/etc&vsftpd.conf auf:

anonymous_enable=NO
local_enable=YES
write_enable=YES
local_umask=022
dirmessage_enable=NO
xferlog_enable=YES
connect_from_port_20=YES
xferlog_file=/var/log/vsftpd.log
idle_session_timeout=600
data_connection_timeout=120
chroot_local_user=YES
allow_writeable_chroot=YES
chroot_list_enable=NO
chroot_list_file=/usr/local/etc/vsftpd_chroot_list
ls_recurse_enable=YES
secure_chroot_dir=/usr/local/share/vsftpd/empty

listen=YES
background=YES

Wie sich erkennen lässt bewegen sich die durch geführten Anpassungen in einem überschaubaren Rahmen. Zunächst möchte ich nicht, dass man sich anonym an den Server anmelden kann. Weiter möchte ich das lokale Benutzer sich hingegen einloggen und zudem auch Schreibrechte bekommen können. Alle Benutzer, die sich am System anmelden, werden in einem Chroot eingesperrt. Um einen eventuell vorhandenen Bug entgegen zu wirken, erlaube ich extra und separat einen beschreibbaren Chroot. Damit der Dienst auch ein Dienst ist und beim Start in den Hintergrund geht, sind die letzten beiden Zeilen der Konfigurationsdatei auskommentiert.

Dann noch schnell die Datei /etc/rc.conf bearbeiten und die Zeile

vsftpd_enable=“YES“

hinzufügen, damit ich mir sicher sein kann, das der Server auch beim Start den Dienst lädt.

Wer jetzt den Dienst startet erwartet, dass er sich mit einem vorhandenen lokalen Benutzer anmelden kann. Bei mir führte Ein Anmeldeversuche jedoch zu einem Fehler mit der Meldung: 530 Anonymous Server Only. Eine anonyme Anmeldung war erfolgreich.

Es war einiges suchen möchte ich um auf die entsprechende in geht zu kommen. Schaut man sich das Start-Skript unter /usr/local/etc/rc.d/vsftpd an, so findet man irgendwo mittendrin folgende Zeilen:

# vsftpd_enable=“YES“
# vsftpd_flags=“/some/path/conf.file“ # Not required

den Eintrag # Not required sollte man in diesem Fall jedoch nicht zu ernst nehmen, denn er führte in meinem Fall (FreeBSD 10.1) zu den beschriebenen Effekt.

Als ich die Datei /etc/rc.conf um den Eintrag

vsftpd_flags=“/usr/local/etc/vsftpd.conf“

erweitert habe, schien alles wie gewünscht zu funktionieren. 

Source: Der Bode

Soziale Netzwerke richtig nutzen

Ich denke nun einigen entweder aus der Seele zu sprechen, oder aber einen Schock zu versetzen wenn ich sage, dass die Arbeit von und mit sozialen Netzwerken von manchen massiv falsch verstanden wird.

Aktuell bekomme ich mehr und mehr den Unmut zu spüren, welcher sich bei den Betreibern von Facebook-Seiten ausbreitet. Die Logik, welche dafür sorgt, dass den „Fans“ einer Seite die Beiträge auch angezeigt werden wird immer komplexer und komplizierter. Es ist mittlerweile soweit gekommen, dass gefühlte 5% der „Fans“ die Inhalte einer Siete sehen. Etwas mehr werden es, wenn man richtig viel Arbeit in die Pflege der Seite steckt und geplante Beiträge, Bilder, Videos und sonstige Aktionen dazu tut.

Für jemanden der sich eigentlich auf die Wertsteigerung der Qualifikationen konezentrieren möchte und nicht sonderlich darauf bedacht ist „blank“ zu ziehen eine ziemliche Zumutung.

Meine persönliche Feststellung ist die, dass Facebook samt anderer socialer Netzwerke ziemlich missverstanden und dahe rauch falsch betrieben werden. Ich denke die Kunst liegt darin sie für sich zu nutzen.

Beispielweise aktivieren meine Blogeinträge auch gleichzeitig Xing sodass bei EDV/IT relevanten Theman entsprechende Verbreitung an der richtigen Zielgruppe geschieht. Weiter gehen meine Beiträge ohne weiteres zutun direkt auf meine Facebookseite, sodass auch diejenigen ohne RSS oder ähnlichem von meinen Beiträgen profitieren. Natürlich werden meine Youtube-Videos sowohl auf meiner Seite, als auch meinem Profil geteilt und zu guter letzt gehen meine Aktivitäten von Facebook, Flickr, 500px und so weiter samt Webseitenbeiträgen als Tweet ins Twitternetzwerk. All das geschieht nach vorher fetgelegten Richtungen und Vorstellungen wie und welche meiner Zielgruppen für was die richtige ist.

Zusätzlich schlage ich damit auch den SEO-Hipstern ein Schnipchen, denn die sind Arbeitslos bei der Verbreitung. So kann ich mir absolut sicher sein, das eine Suche bei Google zu mir führt und einer der genannten Kanäle genutzt werden kann um mich zu kontaktieren.

Weiter muss ich mich nur noch auf die jeweils interessante Plattform konzentrieren. Das passier eigentlich schon von allein, je nachdem was ich grade bereitstellen mag.

In Sofern nutze ich die Technik für mich und nicht umgekehrt – warum auch?

Source: bodemotion

Batch Umwandlung von Videos unter Linux/BSD

Als leidenschaftlicher Medienjunkie sammelt sich das ein oder andere Video auf meinen Datentresoren. TV-Aufnahmen werden verschoben, Vorträge gesammelt und so kommt ein beachtliches Arsenal an Videomaterial zusammen.

Nun bin ich nicht der Typ der alles in HD 1080p haben muss und schon gar nicht bei DVB-T Aufnahmen (die es ohnehin nicht mitbringen). Also jage ich nachfolgendes Skript über meine Screen Session um sämtliches Material in einem Ordner in ein platzsparenderes Format umzuwandeln. Dabei gehe ich den Weg des geringsten Wiederstand und nehme einfach eine Eingangsdatei und konvertiere diese in x264 Video mit ac3 Ton. Keine Anpassung von Ratio oder Auflösung. wer möchte kann das gern ergänzen. Dazu nutze ich der Einfachheit halber ffmpeg und schreibe die fertigen Dateien in einen entsprechenden Order um eine Unterscheidung machen zu können. Natürlich ersetze ich dabei die Dateiendungen.

In diesem Fall arbeite ich gezielt AVI Dateien ab. Wenn ich allerdings meine TV Aufnahmen bearbeite ersetze ich das .avi durch ein .ts.

for i in $(ls *.avi | sed -r -e ’s/(.*)\.(.*)/\1/‘);
do
ffmpeg -i $i.avi -c:v libx264 -preset slow -b:v 1000k -c:a ac3 -b:a 128k fertig/$i.mkv;
done