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PHP Code in der Datenbank

Soeben arbeite ich an der Migration einer Datenbank samt CMS von einem Server auf den nächsten.

Insgesamt kein großes Unterfangen. Allerdings kommt es trotz diverser Schritte immer wieder zu Codierungsfehlern, die dazu führen, dass Inhalte im Backenend des CMS nicht zu bearbeiten sind. Des Weiteren werden auch der Einfachheit halber ganze Artikel und Beträge ausgeblendet.

Meine Suche nach dem Fehler bringt mich immer näher an die Datenbank. Dort erstarre ich, als ich einen Dumo überfliege und feststelle, dass tatsächlcihe reihenweise PHP Code samt Variablen etc. in der Datenbank gespeichert ist.

Für mich ein Paradebeispiel von Kannste machen…

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Ohne Datenbank-Power

Wer mich kennt, der weiß, dass ich es gern einfach mag. Wir verkomplizieren die einfachsten Dinge und sind gradezu meisterhaft darin uns das Leben selbst schwer zu machen.

Aus diesem Grund entwickelte sich irgendwann im laufe der Zeit eine Art Abneigung gegen alles was unnötig kompliziert, unangemessen aufwändig oder gar aus der Faulheit heraus aufgebläht wird.

Eine dieser Dinge sind CMS (Content Management Systeme). Wir alle nutzen sie in der ein oder anderen Art und Weise und tragen somit zum Ausbau des Internet, Intranet oder ähnlichem bei. Eine ordentliche Datenhaltung ist an dieser Stelle schon die Vorstufe zum schwarzen Gürtel. Aus diesem Grund legen wir die Verwaltung und Haltung von Daten gern in die Hände von Systemen. Soweit auch alles ok.

Wenn ich mir die technische Komplexität vieler Webvisitenkarten oder etwas aufwändigerer Präsenzen anschaue wird mir ein wenig bange. Datenbanken, Skriptsprachen, Erweiterungen und dergleichen prägen die Serverlandschaften und verschwenden unfassbar viel Energie, Speicherplatz und so weiter. Für den Kunden so lange uninteressant wie er nicht upgraden oder warten muss. An dieser Stelle wird  es oft teuer, weil ein Techniker ran muss der glaubt die Dinge zu beherrschen. Wofür das alles? Für 10-20 Seiten die nur dazu dienen sich zu präsentieren? Aus meiner Sicht unverhältnismäßig.

An dieser Stelle nutze ich gern kleine Systeme, mit so wenig Abhängigkeiten wie möglich. Natürlich darf es bequem sein und ich sage nicht, dass jeder seine Seiten wieder von Hand schreiben soll.

Get-Simple als vollwertiges, erweiterbares, einfach zu erlernendes/zu vermittelndes CMS ist für mich oft die Wahl. Es speichert seine Daten in XML Dateien ab, ist auf einfache Art und Weise erweiterbar, benötigt minimale Anforderungen an neues Skriptsprachen und ist somit auf lange sicht sehr gut wartbar und weniger anfällig für Serverseite Veränderungen. Zudem kann ich per Skript die komplette Präsenz eines Kunden herunterladen und so direkt lauffähige Backups seiner Webseite bereithalten.

Dem Anschließen möchte ich seit neuestem noch das NibbleBlog-System. Ähnlich aufbaut, mit ein wenig mehr optischem Schnick-Schnack ist es ein leistungsfähiges, schnelles und vor allem zeitgemäßes Blogsystem.