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Debian mit cron-apt sicher halten

Der geneigte Administrator hat bei der Wahl seiner Sicherheitsstrategie immer wieder aufs neue elementare Dinge zu beachten. Zum einen muss er Augen und Ohren offen halten um Sicherheitlöcher mitzubekommen, zum anderen muss er sich immer wieder aufs neue Zeitfenster schaffen in denen er die entsprechenden Sicherheitsupdates auch einspielt.

Letzteres findet in aller Regel nach Feierabend und/oder Nachts statt.

Da ich von meiner Tendenz her eher zu den fauleren Administratoren gehöre und mich lieber mit der Arbeit an und mit Systemen anstatt mit dem Stopfen von Löchern beschäftige, kommt mir ein Programm wie cron-apt grade recht.

Mein freundlicher Arbeitskollege, der sich aktuell mit einer möglichst angenehmen Art und Weise des aktuell haltens unserer Serverlandschaft beschäftigt, wies mich darauf hin. Es handelt sich letztendlich nur um ein kleines Tool und einen zusätzlichen Cronjob, welcher die eingestellte Auswahl an Software aktuell hält und ggf. Downloads oder auch gleich (wie bei mir) die installation ausführt.

Da es mir primär um Sicherheitsupdates geht, gibt es einige Anpassungen die von der Standardinstallation abweicht. Diese lassen sich aber schön einfach zusammenfassen – ganz wie ich es mag 🙂

Installation

apt-get update && apt-get install cron-apt

Konfiguration

In diesem Beispiel werden nur Security Updates gesucht und installiert.

cat /etc/apt/sources.list | grep security > /etc/apt/sec-sources.list

cat > /etc/cron-apt/config << EOF
OPTIONS=“-q -o Dir::Etc::SourceList=/etc/apt/sec-sources.list“
MAILON=“upgrade“
MAILTO=“deine@adresse.de“
EOF

und zu guter letzt noch

cat > /etc/cron-apt/action.d/3-download << EOF
autoclean -y
dist-upgrade -y -o APT::Get::Show-Upgraded=true
EOF

Damit erreichen wir folgendes:

  • Es gibt einen Cronjob um 4 Uhr morgens (standard)
  • Es gibt eine zusätzliche apt-sources list nur für Sicherheitsupdates die von Cron-apt genutzt wird.
  • Updates werden heruntergeladen und auch gleich installiert
  • Es findet eine Bereinigung statt, sodass APT die Festplatte nicht sonderlich voll müllt.
  • Ihr bekommt (bei eingerichtetem MTA) eine Mail über die Updates, welche durchgeführt wurden.

Vielen Dank an MM für diese Steigerung der Lebensqualität.

Erfolgstipp: Vertrauen

Immer wenn in diversen Kanälen von „Vertrauen“ gesprochen
wird, kann man beobachten wie alle zurückhaltend lauschen
und möglichst distanziert handeln.

Sicherlich wird es damit zu tun haben, dass Vertrauen ein
ziemlich abtrünnig gebrauchter Begriff geworden ist. An
einer anderen Stelle ist dazu ein wenig ausführlicher zu
lesen.

Wie soll nun aber „Vertrauen“ ein Erfolgstipp sein, wenn
er doch offenbar so vorsichtig zu gebrauchen ist?

Vertrauen bildet die Grundlage allen zwischenmenschlichen
handelns. Jede Kommunikation, jedes handeln, jedes Projekt,
steht und fällt sobald Vertrauen nicht mehr zu finden ist
und weitere Interaktion unterbindet.

Will man erfolgreich sein, so ist es also wichtig Vertrauen
für sich zu entdecken und unter Umständen sogar eine eigene
Definition zu verpassen. Können wir Vertrauen schenken und
einfordern, so ist der Umkehrschluss ein sich selbst fügendes
Gebilde.

Zu Anfang beginnt es immer mit Unsicherheit. Sowohl auf der
eigenen, als auch auf der Gegenseite. Diese Unsicherheit begründet
sich schlicht in dem Sachverhalt, dass keine Partei ‚weiss‘
was die andere denkt und tut. Will man sicher gehen gibt es
diverse wege um das Ergebnis sicher zu stellen. Der sicherlich
vielversprechenste ist, darauf zu vertrauen, dass einem selbst
alles gegeben ist, was notwendig ist um mit einer Situation
umzugehen und weiter noch, im Falle eines Scheiterns auch
damit zurecht zu kommen.

Die Folge aus dieser Haltung ist eine enorme Selbstsicherheit
die in aller Regel dazu führt, dass wir anderes – nämlich
sebstsicher – wahrgenommen werden. Wenn wir nun auf uns selbst
schauen, dann stellen wir fest, dass wir selbst auch gern mit
Menschen zusammenarbeiten die selbstsicher sind und wirken als
könnte man sich auf sie verlassen.

Wenn wir uns diesen Sachverhalt vor Augen halten, dann ist
eine logische Schlussfolgerung, dass auch unsere Gegenüber es
gern hat nicht immer die Zügel in der Hand zu haben und sich
um alles kümmern zu müssen und eben gern mit einem Menschen
zusammenarbeiten möchte, der Selbstsicher ist und das
Vertrauen ausstrahlt, dass sowohl der Auftrag, als auch eine
möglicherweise negative Konsequenz durchgestanden wird.

Wir halten also fest: gehen wir vor und geben einen Vorschuss
in Sachen Vertrauen, so sorgen wir austomatisch für eine positive
Gegenreaktion. Diese Reaktion wird zunächst beide Seite irritieren,
hält man dies jedoch aus, entsteht eine ungezwungene Form
des Miteinanders. Allein hierdurch werden wir schon wesentlich
erfolgreicher in dem was wir anstreben, weil wir mehr und mehr
entspannen und einen Weg beschreiten der es uns erlaubt mit
offeneren Augen auf die Sitautionen zu zugehen.

Vertrauen sollte nicht als mystische Komponente ausgeblendet
und vielleicht sogar als unprofessionell gewertet werden.
Wenn wir vertrauen in uns selbst entwickeltn und natürlich
auch in unser gegenüber und zudem auch noch in die Sache an
sich, dann werden wir feststellen, dass meist alles notwendige
vorhanden ist um erfolgreich zu sein.
Zudem werden sie die Mitmenschen in der Regel nicht die Blöße
geben und ein in sie gesetztes Vertrauen missbrauchen. Sollte
dem doch mal so sein, so haben wir an diesem punkt schon die
innere Gewissheit, dass wir sowohl frühzeitig auferksam werden,
als auch mit der daraus resultierenden Situation umgehen können.

Vertrauen noch heute zu sähen, entspannt ungemein!